Beiträge von Jinxi

    Hey,



    Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass manchmal freundschaftliche Gefühle mit romantischen Gefühlen oder sexueller Anziehung gerne mal vewechselt werden.

    Es ging mir selbst auch schon öfter so, dass ich jemandem sehr nahe stand und plötzlich meinte, in die Person verliebt zu sein oder diese total toll fand, weil wir eine ganz besondere und enge Verbindung zu einander hatten. In den meisten Fällen habe ich darüber dann einige Tage reflektiert und nachgedacht und dann schnell festgestellt, dass ich die Person einfach nur sehr gerne hab und mir weder eine Liebesbeziehung noch eine sexuelle Beziehung mit ihr vorstellen kann und dass sie mir als Mensch einfach nur super wichtig ist.


    Behalte das ganze vielleicht erstmal im Auge, und höre auf dein Herz, das was es dir sagt wird schon richtig sein. :) Und prinzipiell hast du dir deine Antwort ja schon selbst gegeben: die Freundschaft willst du auf keinen Fall riskieren.

    Also easy going und schau, was passiert, wie du dich fühlst und wie ihr in Zukunft miteinander auskommt.

    Hellow. :)


    Ich finde, zu einer Community gehört, wer sich zugehörig und verbunden fühlt und sich im positiven Sinne in die Community einbringt. Dabei ist es mir persönlich vollkommen egal, mit welcher sexuellen Orientierung oder Identität diese Person sich identifiziert/auslebt.

    YoungGay z.b ist ja auch nicht nur auf homo/bi/trans etc ausgerichtet, hier sind auch Menschen willkommen, die heterosexuell sind. Solange die Menschen freundlich gesinnt sind, sind alle herzlich eingeladen unsere schöne Website zu bereichern, denn jeder kann dazu beitragen, dass das Forum am Leben bleibt.


    Ich finde nicht, dass ich das Recht habe zu urteilen, ob jemand nun irgendwo dazugehört oder nicht. :) Das soll jeder für sich selbst entscheiden und ich finde auch, die Community wiederrum sollte jeder freundlichgesinnten Person gegenüber offen sein und ihnen auch die Chance geben, sich einzubringen.


    Klar, ich kann auch den Gedanken verstehen, dass LGBTQ* eine Sparte für sich sind und das Heterosexualität da nicht primär eine Rolle spielt. Rein nach den Begrifflichkeiten zählen Heterosexuelle da nicht dazu. Das heißt für mich aber nicht automatisch, dass sie sich nicht der Szene verbunden fühlen können.

    Auf den CSDs gibt's bestimmt auch Beteiligte, die bei der Organisation helfen oder die während den Feierlichkeiten einfach nur Spaß haben wollen und das Bestehen Community feiern. Wieso sollten die dann nicht auch Teil des Kollektivs sein? Wieso sollten sie ausgeschlossen werden? Sie tragen ja dazu bei, dass die Leute auf den CSDs eine schöne Zeit haben und das ist 'ne tolle Sache.


    Ich möchte ja auch nicht ausgegrenzt werden, ich möchte als Person wahrgenommen und akzeptiert werden. Und wenn ich mich irgendwo einbringen will, möchte ich, dass ich mit dem selben Respekt behandelt werden, der ich anderen entgegenbringe.

    Das Leben ist in vielen Bereichen eh schon viel zu engstirnig und exklusiv. Und nur auf Grund von Begriffen jemanden ausschließen und ihm dadurch das Gefühl vermitteln, seine eigenen Verbundenheitsgefühle seien falsch, weil er nicht in das Schema passt, finde ich nicht in Ordnung, Begrifflichkeiten hin oder her.

    Aloha,

    sehr nices Thema, hab mich sehr über die Verlinkung meiner Person gefreut. ^_^


    Für mich sind Bodymods (also Tattoos, Piercings und sonstige Veränderungen des Körpers) ein großes Ausdrucksmittel, sprich, sie bieten die Möglichkeit, den eigenen Körper frei nach Gusto zu verschönern und zu ändern. Das finde ich großartig!

    Ich nutze das für mich auch sehr, sehr gerne und habe Spaß dabei, Veränderungen zu beobachten.

    Leider ist mir das auf grund meiner finanziellen Situation als Studentin derzeit weniger möglich, als mir lieb ist. ^^' Wenn ich könnte, würde ich mehrmals jährlich beim Tätowierer sitzen.

    Ich hatte in meiner Vergangenheit immer mit zwei Elternteilen zu tun, die sowas halt eeeeecht scheiße fanden, ich hatte daher also als Minderjährige keinen finanzielle Unterstützung und die Diskussion darüber, dass ich eine Einverständniserklärung ausgestellt bekam, um zum Piercer zu gehen, war ausgeschlossen. Ein Ding der Unmöglichkeit. Dabei hatte ich schon mit 13/14 Jahren ein riesen Interesse an der Kultur der schönen Körper. Und das hat sich auch bis heute gehalten.

    Wegen besagter Elternteile und meiner bisherigen beruflichen Laufbahn (Schule, direkt danach Fachabi, instant im Anschluss FSJ, ausgeweitet wurde dieses als nebenberufliche Tätigkeit von zwei weiteren Jahren und nun halt Studium plus Ausbildung, die ich selbst bezahle) hatte ich zu meinem Leidwesen auch nie groß die Möglichkeit sonderlich viel anzusparen.

    Bisher schmücken meinen Körper daher nur 2 Tattoos, eines am Handgelenk und eines im Nacken, diverse Piercings (Septum, Nostril, Labret, Helix), hab beide Lobes gedehnt auf 8mm -heute werden es tatsächlich wieder 2 mm mehr!- und seit 2017 habe ich ne' Zungenspaltung.


    Die für mich wohl spannendste Erfahrung war mit Abstand der Split. Ich hab das ganze in einem schönen Online Blog mit vielen netten Bildern und super ausführlichen Beschreibungen des gesamten Prozess auch festgehalten. Wer den Link dazu haben möchte, kann sich gerne bei mir melden!

    Das war echt der Hammer. Einer der besten Tage meines Lebens! :)

    Ich weiß gar nicht, wie ich es genau beschreiben kann. Ich glaube, es ist dem Gefühl sehr ähnlich, wenn du tätowiert wirst. Ich weiß nicht, ob es euch da genau so geht, ich genieße diesen gesamten Weg, in dem ich mich praktisch ein Stück weiter "verwandele", und dieses Gefühl, wenn ich später in den Spiegel schaue und dir denke: "Jup, das ist nun ein Teil von mir und ich liebe es, dass mich dieses neue Gefühl nun begleitet, egal wo hin ich auch gehe", ich glaube das war es, was für mich an diesem Tag besonders schön war. Ich wollte schon seit Jaaaaahren unbedingt eine gespaltene Zunge und als meine Freundin dann eines Tages zu mir meinte, dass wir das jetzt angehen und ich schon mal anfangen soll zu sparen, da wusste ich zum einen, dass meine Freundin die richtige Person an meiner Seite ist <3 und zum anderen, dass ich nun endlich nach langer Zeit des Wartens endlich einen ganz großen Traum in Erfüllung gehen lassen konnte.

    Ich glaube genau dieses Gefühl ist, dass ich bei sämtlichen Themen im Bereich Bodymods so gerne mag. Ich fühle mich dadurch irgendwie in der Lage, dass ich mein Leben selbstbestimmt gestalten kann und mein Körper ist eines der wenigen Dinge, bei denen mir echt keiner reinreden kann. Mein Körper ist mein Tempel, mein Tempel ist meine Sache. <3

    Ich wünsche mir für mich selbst, dass ich genau diese Erfahrung in naher Zukunft wieder bzw immer wieder auf's Neue machen kann. Was für ein schöner Schwenker mit dem Turnbeutel, um auf Zukunftspläne zu sprechen zu kommen.

    Piercingstechnisch bin ich mittlerweile glaube ich durch, da hab ich schon seit ein paar Jahren keine sooo großen Veränderungswünsche mehr.

    Größere oder härtere Bodymods sind derzeit auch nicht geplant. Ich habe eine Zeit lang sehr mit Ear Pointing (zugespitzten Elfenohren), Subdermalen Implantaten in Form von Hörnchen seitlich der Stirn oder schönen Brandings/Cuttings geliebäugelt, aber das ist sowohl durch meine finanzielle Situation wie auch neue beruflichen Perspektiven meinerseits in den Hintergrund gerückt, hab da aber auch keinen Druck dabei und finde es okay so. Es kommt, was kommt und wenn es nicht kommt, ist das auch ok. ^^


    Dafür wird die Frage, wann ich endlich mit dem tätowieren weiter machen kann, um so drängender. Wenn es nach mir ginge, wäre ich total zutätowiert. Da ich selbst aber auch ziemlich klare Vorstellungen habe und meine qualitativen Ansprüche an einen Tätowierer dementsprechend hoch sind, benötige ich pro Tattoo gut und gerne mal 400-700 Öcken und das ist derzeit leider einfach nicht machbar. Leider.

    Ich stehe schon seit meiner Jugend total auf Neo Traditional Tattoos, davon brauch ich echt gaaaaanz viele. Mehr ist in diesem Falle wirklich mehr und das mag ich. Wer sich eine grobe Vorstellung machen möchte, wie viel ich noch sparen muss um meiner Wunschvorstellung endlich entsprechen zu können, der möge sich mal Bilder vom Model Mimi Darko anschauen. Die hat schon so ziemlich das, was ich selbst anstrebe und dazu auch noch in Neo Trad. Hashtag: Wunschvorstellung. Hashtag: dafür wird mein gesamtes Gehalt drauf gehen.


    Die Sache mit der Bedeutung von Tattoos sehe ich so, wie es schon einige andere hier genannt haben: Schön, wenn Tattoos eine tiefere Bedeutung haben, aber das finde ich persönlich nicht zwingend notwendig. Mir reicht es, wenn ich einen besonderen Bezug zu dem Bild habe, es sei denn, dass es mir optisch gut gefällt, dass ich mit einem Motiv irgendetwas oder jemanden assozieren kann oder dass ich bei der Planung einen besonderen Gedanken dazu hatte.

    Das ist Bedeutung genug. Ich brauche aber nicht hinter jedem einzelnen Bild eine besondere Geschichte, Erinnerungen, einen festgeschriebenen Sinn oder ein Gefühl, dass es ausdrücken soll. Das einzige, wo ich wirklich sagen würde, dass die Bedeutung hier eine große Rolle spielt, ist in der Ästhetik. Um den Gedankengang praktisch nochmal von hinten aufzurollen und es zu erklären: Wenn mir etwas optisch gefällt oder ich es ästhetisch finde, ist das Bedeutung genug, denn es zeigt, wie ich die Dinge sehe bzw was ich mag. Wenn mir etwas aber schon rein optisch nicht gefällt, kommt es nicht auf meine Haut. Daher: Für mich ist es immer wichtig, dass die Optik/Ästhetik passt. Ich mag z.B keine Totenkopf Tattoos. Daher werde ich nie, nie, niemals einen Totenkopf auf meiner Haut tragen, auch wenn der Künstler noch so toll und noch so fame wegen seiner Totenköpfe ist.


    Schriftzüge finde ich daher für mich auch sehr, sehr tricky, da diese einen festgelegten Sinn und demnach eine gewisse Bedeutung meistens ja schon voraussetzen, da ist so wenig Platz, um selbst etwas reinzuinterpretieren. Ich könnte es mir sehr wohl vorstellen, das ein oder andere Zitat eines Autoren auf meiner Haut zu verewigen, so zu sagen als Statement. Sowas wie....keine Ahnung, "Don't push the river, it flows by itself". Das hat eine tolle Gestalttherapeutin mal gesagt und das hab ich für mich als Lebensmotto adaptiert. (HA! Total bedeutungsschwanger!!!!) Aber ehrlich gesagt steht das echt hinten an und wäre dann auch wirklich maximal so ein Lückenfüllerding, Schriftzüge werden sehr wahrscheinlich niemals eine besondere Rolle für mich bzw in meiner Planung spielen und daher auch nie essentiell für mich sein.

    Aloha, aloha, liebe Menschen.


    Es ist wieder so weit, es ist Zeit für die YoungGay Altersstatistik! :) 🗓📊


    In den letzten Jahren war es immer wieder spannend zu sehen, welche Altersgruppe hier im Forum am häufigsten vertreten war, daher soll die Altersumfrage für das Jahr 2020 auf keinen Fall fehlen! 🌺



    Die Regeln sind die selben wie in den Jahren: bitte gebt nur an, wie alt ihr zum Zeitpunkt der Teilnahme auch wirklich seid, auch wenn ihr vielleicht bald Geburtstag habt.


    Gerne könnt ihr auch eure Antwort in den Kommentaren preisgeben oder raten, welches Alter hier eurer Einschätzung nach am häufigsten vertreten sein könnte. :)


    Ich freue mich auf eure Teilnahme und bin gespannt, was dieses Jahr rauskommen wird. Viel Spaß beim mitmachen und raten. 🌈

    Hmh, im worst case die Festplatte irgendwie ausbauen/ausbauen lassen und die darauf befindenden Daten anders sichern? Saturn oder Media Markt bieten solche Dienste manchmal an, oder vielleicht auch Asus selbst. Im Regelfall bekommst du dann sogar einen Ersatzlaptop gestellt, den du dann während deiner in Reparatur ist, nutzen kannst. Das bringt dir für den Moment zwar leider nicht sonderlich viel, aber immerhin wäre das eine Option, die sich darauf befindenden Daten zu retten.


    Vielleicht weiß Dr_PummelFee auch noch etwas??

    ES IST SOMMEEEEEER (fast. Am 21.06 ist offizieller Sommerbeginn). Freu mich sehr über die warmen Temperaturen, das viele Licht und darüber, dass ich draußen so viel Obst und Blümchen futtern kann. :D


    Hab nun auch endlich das Schlafzimmer fast fertig renoviert. Und ich liebe meine neuen Möbel. Ebay Kleinanzeigen wurde zu meinem besten virtuellen Freund in den letzten Wochen.


    Hab die Zusage für mein Thema für's Studienprojekt.


    Die neue She-Ra Serie ist mega nice! Wer Lust auf Liebe und emotionale Clashs zwischen zwischen zwei Mädels, interessante Charaktere, nice Locations und ein ganz kleines bisschen Kitsch hat, und wer dabei einen nervigen Pegasus und teilweise echt trashige Animationen ausblenden kann > WATCH IT.


    Uuuund ich hab nächste Woche Geburtstag. :D


    Good vibes for everyone! <3

    Hellow. 😊


    Also ich hab schon immer ziiiiemlich massive Handys gehabt, ich mag es nicht, auf einen Mini-Bildschirm starren zu müssen, da ich sehr oft Uni Texte aufm Handy lese. Da ist Winz-Schrift eine echte Zumutung.

    Hatte aber auch nie viel Geld zur Verfügung und ein Handy bleibt 3-4 Jahre in meinem Besitz bei täglicher mehrstündiger Benutzung. Ich brauche eine passable Kamera, ich brauche satte Farben und vor allem brauche ich ein robustes Handy, dass den ein oder anderen Sturz verkraften kann.

    All das hab ich im htc U 11 gefunden.

    Das Teil ist riesig, das Display ist einfach nur brilliant und hell yeah, das Teil ist robust af. 🤣

    Ich bin tollpatschig und ich habe zwei tollpatschiger Kater. 3 Tollpatsche programmieren die gratis Spiderman-App voraus. Mein htc ist schon so oft runtergefallen, aus allen möglichen Höhen und letztes Jahr im September hat's das Display dabei böse zerschossen. Ich hatte nie ne Hülle oder so, daher hat mich das auch nicht groß gewundert. Aaaaaaber das Ding läuft. Hab einfach Klebeband drübergeklebt und abgesehen davon, dass die Risse und das verdreckte Klebeband echt schäbig aussehen, funktioniert alles sonst einwandfrei. 😁


    Hier mal meine persönliche Checkliste, weshalb ich mir dieses Modell wieder kaufen werde:


    ✔ 5,5 Zoll, Größe: 153,9 x 75,9 x 7,9 mm

    ✔ bekommt man mittlerweile für 200-300 Euro

    ✔ robust

    ✔ hatte noch nie Probleme mit dem Akku. Lädt ohne Probleme, und der Akku hält bei voller Nutzung (Internet) ohne Pause 6 Stunden, Telefonieren sogar länger

    ✔ sieht super schick aus

    ✔ Display ist mega gut

    ✔ Individualisierungsmöglichkeiten ohne Ende. Ich hab mit Abstand die coolste Display-Tastatur ever. :D

    ✔ Sowohl Front- wie auch die reguläre Kamera sind sehr gut. Ich mache gerne Fotos von meinen Katern und von Blumen und die Nahaufnahmen sind echt der Wahnsinn. Ich konnte Eiskristalle fotografieren, die auch noch beim ranzoomen gestochen scharf sind.

    ✔ ist mir treu ergeben und kommt mit nahezu allem zurecht, ohne zu mucken.

    ✔ ist trotz kaputtem Display, Hitze oder Nässe in über 2 Jahren Dauernutzung erst 3 Mal "hängengeblieben"

    ✔ 64 GB interner Speicher plus Slot für MicroSD (hab da auch wieder ne 60 GB Karte und somit alle Fotos und Musik von meinem alten Handy plus dem aktuellen auf einem Gerät. Und das sind wirklich sehr, sehr, sehr viele Fotos.)

    ✔ Slots für 2 SIM-Karten

    ✔ zwar kein Kaufgrund, aber Edge Sense um die Kamera zu aktivieren oder Fotos zu schießen hat was

    ✔ hat so viele Features, die ich noch nie gebraucht hab, aber die dennoch cool sind 😂


    Gründe die gegen das htc u 11 sprechen:


    ❌ USB-C Anschluss, demnach kann Musik auch nur mit einem entsprechenden Adapter gehört werden. Dieses ist inbegiffen, war aber trotz guter und sorgsamer Pflege nach 2 Monaten defekt. Ein beliebiges anderes Adapter kann nicht verwendet werden. Es MUSS das blöde Teil speziell von htc sein. Das kostet aber auch wieder 20-30€, ohne Versand. Hab's dann sein gelassen und muss nun halt damit leben, dass ich unterwegs nie Musik über's Handy hören kann. Find ich aber weniger schlimm, da ich auf der Straße gerne aufmerksam bin.

    Allerdings kann das Handy trotzdem an jedem beliebigen Ladekabel mit USB C wieder aufladen.


    Rein zur Demonstration hab ich dir unten mal ein paar Fotos angehängt.

    Leider weiß ich nicht, ob bzw in wie weit YG die Fotoqualität reduziert.

    Falls die Bilder nicht scharf angezeigt werden, ist irgendwas schiefgelaufen. :D Aber zumindest kannst du dir dann vielleicht ein wenig vorstellen, wie cool dieses Smartphone ist. 😁

    JohnDoe Okay, damit geh' ich konform! :D Hab nun nix mehr zu meckern. ^^


    Aber je jünger die Schüler sind desto mehr fehlt dieses Verständnis. Da hängt der Erfolg dann vermutlich maßgeblich davon ab wie sehr die Eltern da hinterher sind, ob sie die nötige Zeit/Lust/Kompetenz dafür haben. Dadurch hätten nicht alle die gleichen Chancen und das soll ja auch nicht sein.

    Jup jup. Das Problem der Chancenungleichheit sehe ich auch. Gerade bei sehr jungen Schülern, die eben noch nicht alles selbstständig recherchieren können.

    Andererseits denke ich aber nicht, dass diesen Schülern das Verständnis fehlt selbstständig zu arbeiten, es wurde lediglich noch nicht beansprucht, geschweige denn gefördert, weil sie ja ohnehin einem permanenten Leistungsdruck ausgesetzt sind und demnach auch gar keine andere Wahl haben, als zu sputen. Kinder brauchen schon klare Richtlinien, aber sie brauchen auch die Freiheit, die Dinge selbst anzugehen und auszuprobieren, eigene Erfahrungen zu sammeln (nein, das trifft NICHT auf die stark befahrene Autobahn zu :D) ohne dass irgendjemand sie dazu zwingt. Gerade wenn der Unterricht Spaß macht und interessant gestaltet ist, dann nehmen Kinder gerne daran teil. Kinder sind unglaublich neugierig und wissbegierig, wenn etwas spannend ist, dann will man mehr darüber erfahren. ^^

    Aber selbst hierfür könnte ja eine Lösung so aussehen, dass bestimmte Präsenzstunden im Klassenverband abgehalten werden, aber dafür dennoch auch ein paar freie Stunden zu Hause erbracht werden sollten.

    Das größte Problem sehe ich da tatsächlich wie du bei den Eltern. Wenn die nicht hintendran sind und nicht unterstützend mitwirken, dann gute Nacht. :D *Ironie* Hier könnte man aber nochmal die allseits beliebte Idee des Elternführerschein einführen. :D Wer nicht besteht, kriegt halt kein Kind. *Ironie*


    Ich denke, dass viele Schüler gar nicht die richtigen Möglichkeiten haben um online zu lernen. Am Gymnasium ist das ganze wahrscheinlich kein Problem aber man braucht nur an eine IGS gehen und man sieht, dass die meisten ihren Tagesablauf so wie er im Moment ist nicht geregelt bekommen. Ich gebe zum Beispiel Nachhilfe für ausländische Schüler und keiner von Ihnen kommt mit dem online Unterricht klar. Solche Schüler würde man nur noch weiter abhängen durch andauernden online Unterricht, da bei Ihnen das Problem eben schon in den deutsch Kenntnissen liegt. Die Eltern können nicht helfen und die Schüler können nicht richtig nachfragen

    Man muss hier aber auch fairerweise dazu sagen, dass die momentane Situation niemandem die Chance lies, sich umzustrukturieren. Dass viele da zur Zeit verwirrt sind und sich nicht zurechtfinden, ist absolut verständlich. Corona war da und ZACK 'ne Woche später waren die Schulen dicht. Niemand hatte da großartig die Gelegenheit, sich darauf einzustellen.

    Ich finde es daher schwierig, die momentane Corona-Situation mit der Idee eines dauerhaft angelegten Online-Unterrichts zu vergleichen, da in beiden Fällen vollkommen unterschiedliche Voraussetzungen und Möglichkeiten zu Grunde liegen.


    Das Argument mit den Deutschkenntnissen verstehe ich in deiner Argumentation aber nicht so ganz. Ich weiß nicht, wie der Online-Unterricht bei euch aussieht, aber gerade am Laptop ist es doch gut möglich, dass der Unterricht auch in einer anderen Sprache durchgeführt wird, z.B durch Untertitel. Ich denke hierbei an YouTube, da funktioniert das eigentlich ganz genau so. Man hat die Möglichkeit, einen Untertitel einzuschalten und das Video entweder schneller oder langsamer ablaufen zu lassen. Gleiches gilt für Arbeitsaufträge und Arbeitsblätter. Wenn zu den regulären "deutschen" Blättern noch ein zweites Blatt in übersetzter Muttersprache der Kids zur Verfügung stände, könnten sie lernen, die Begriffe mit einander zu verknüpfen.

    Das müsste natürlich erst eingerichtet werden, sodass die Schüler die Auswahl zwischen mehreren Sprachen haben. Aber da finden sich bestimmt hilfsbereite Menschen, die ihre Hilfe anbieten würden. Wenn der Unterricht dann übersetzt wäre und vielleicht sogar die Sprechgeschwindigkeit anpassbar wäre (z.B durch Verlangsamung der Sprechgeschwindigkeit), könnten die Schüler doch (zumindest in der Theorie :D) viel einfacher und effektiver ihre Deutschkenntnisse aufbessern, als wenn sie in der Klasse vor Ort sitzen und absolut gar nichts verstehen, und im besten Fall in der Pause mit ein paar Kids in Kontakt kommen?


    Da wären dann Wirtschaftsmenschen gefragt, die sich mit dem Schulsystem beschäftigen und Mal die ganzen aktuellen Kosten pro Schüler gegenrechnen - ich bin mir fast sicher, wenn man das ganze Geld nimmt, das der Staat durch das Wegfallen der Einrichtung Schule einspart, könnte jeder Schüler stattdessen sein Laptop gestellt bekommen.


    Natürlich wäre dann noch die Frage, ob jede Familie einen Internet-Anschluss hat, aber ganz ehrlich... als mein Vater Kind war, hatten Familien noch nicht regulär fließend Wasser im Haus, was heute Zustände wären, in denen man Kinder einfach nicht aufwachsen lässt. Evtl könnte man zu Zeiten der Digitalisierung auch erwarten, dass Internet zu einem Standart wird, wenn man seinem Kind Bildung ermöglichen will.


    Klar wäre hier dann auch ein Ausbau des Internets nötig, denn das ist in Deutschland Kosten/Nutzen technisch einfach weit zurück, aber irgendwann muss man mit solchen Dingen eben erstmal anfangen, damit sie stattfinden.

    Wenn wir aber mal den Gedanken eines dauerhaften Online-Unterrichts ausschmücken, ließe sich sehr wahrscheinlich das Problem mit den fehlenden Materialien (z.B internetfähiges Handy besser noch Laptop) lösen, in dem die Schulen ähnlich wie bei der Schulbuchausleihe eben Laptops verleihen. Dazu müssen keine großen finanziellen Mittel seitens der Eltern vorhanden sein. :x



    Aber mal ganz abgesehen davon, hat sich von euch schon mal jemand Gedanken darüber gemacht, dass die Kinder theoretisch ganztags daheim wären? Also so ganz alleine? Bei größeren geht das ja noch, aber ich würde ein 7 jähriges Kind sehr wahrscheinlich nicht einfach so zu Hause lassen, weil ich arbeiten muss. :x

    Hierzu (und auch zur "Kein-Internet-Anschluss"-Sache sowie zur "Eltern-die-den-Elternführerschein-nicht-verdient-hätten"-Thematik kam mir die Idee, dass ja auch Räume mit Fachpersonal zur Verfügung stehen könnten, in denen die Schüler sowohl ihre Geräte nutzen, wie auch die Hilfe von Lehrern in Anspruch nehmen könnten. Das wäre dann ein bisschen so, wie die Freistunden, die man in der Schule manchmal hatte: Es war ein Ersatzlehrer da, (und doofe Lehrer haben auch immer blöde Zusatz-Aufgaben verteilt) aber coole Lehrer haben die Möglichkeit gelassen, sich mit anderen zu unterhalten, zu malen, oder eben die anstehenden Schulhausaufgaben zu beantworten, damit man die nicht mehr Mittags erledigen musste. Und bei Fragen, war dann immer jemand da, der irgendwie helfen konnte. :)

    Wenn solche Räume dann von morgens bis nachmittags offen wären und die Kids dann hin könnten, wann immer sie möchten, dann hätten sie zumindest eine bessere Chance, dass auch sie mit ihren Aufgaben hinterherkommen und dass jemand da ist, der sie unterstützt.

    Selbstverständlich ist auch bei dieser Fantasie immer noch keine vollkommene Chancengleichheit gegeben. Um das zu lösen, müsste ein genereller struktureller Wandel her. ABER es wäre eine Möglichkeit. :)

    Aus Langeweile (ich hab heut irgendwie nix zu tun. :D) hier mal nochmal ein freundlicher Push.


    *Push, Push*


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