Glaubt ihr an Gott?

  • Vorurteile und Verallgemeinerung...


    tintenstrahldrucker du bist das Beste Beispiel dafür. Ich werde hier niemanden abwerben. Genau so wenig MUSS ich irgendwelche Opfer bringen oder sonst etwas. Wenn du sowas glaubst, dass so etwas praktiziert wird, liegst du komplett falsch. Und zu diesem Thema werde und will ich nichts mehr sagen, weil ich denke, dass ich alles klar erklärt habe ...


    Falls jemand Fragen haben sollte, meldet euch privat bei mir :thumbup:

  • Homosexualität ist mit christlichem Glauben nur solange miteinander vereinbar, als man die Bibel nicht mehr als Wort Gottes interpretiert. Früher ging das gar nicht. Heute schon. Sogar der Papst findet, man sollte uns Sünder nicht mehr umbringen, sondern Verständnis haben.

    Ich sehe jedenfalls keinen Sinn die seit Beginn an bestehende Lehre der Kirche abändern zu wollen. Homophobie gehört zum Paket Christentum. Wenn ich anderer Meinung bin, muss ich die Konsequenzen ziehen. Entweder umschwulen lassen oder austreten.

  • Homosexualität ist mit christlichem Glauben nur solange miteinander vereinbar, als man die Bibel nicht mehr als Wort Gottes interpretiert. Früher ging das gar nicht. Heute schon. Sogar der Papst findet, man sollte uns Sünder nicht mehr umbringen, sondern Verständnis haben.

    Ich sehe jedenfalls keinen Sinn die seit Beginn an bestehende Lehre der Kirche abändern zu wollen. Homophobie gehört zum Paket Christentum. Wenn ich anderer Meinung bin, muss ich die Konsequenzen ziehen. Entweder umschwulen lassen oder austreten.

    Umschwulen ist nicht Möglich

    Ich bin Ausgetreten aber bin immernoch Römisch Katholisch denn eine Taufe kann man nicht Rückgängig machen.

    Bin ja Stolz ein Christ zu Sein

  • Ich für meinen Teil glaube nicht an Gott, dafür habe ich persönliche Gründe. Aber jeder sollte glauben dürfen was immer er will, solange niemand verletzt wird.

  • Ich bin nicht getauft und würde mich nie taufen lassen. Ebenso glaube ich nicht an alles was in der Bibel steht. Aber ich glaube trotzdem auf irgendeine art und weise.Außerdem denke ich nicht das Homosexualität bei Gott eine Sünde ist. Wenn es so wäre,warum hat er die Menschen die es sind dann so erschaffen?

  • Schwer zu sagen. Ich tue mir schwer damit, zu bestimmen, ob das, an was ich glaube, eine Gottheit ist oder nicht. Ich wurde römisch-katholisch getauft und erzogen, stamme aus einer recht gläubigen Familie, die in diesen Ansichten auch eine gewisse konservative Festigung begründet. Aufgrund dieser habe ich große Angst davor, mich vor manchen Mitgliedern jener Familie zu outen, weil ich einfach nicht weiß, wie sie darauf reagieren mögen.


    Ich selbst habe trotz allem nie eine große Stütze in der Kirche gefunden und wurde durch einen tragischen Fall in meiner Jugend ein wenig erschüttert. Es war schwach von mir, mich deswegen von der Religion als solches abzuwenden, doch habe ich seither nichts vermisst. Ich gehe nur noch in die Kirche, wenn ich dies von meiner Familie aus muss oder soll, wie zum Beispiel zur Trauung meiner Großcousine vor gut einem Monat. Wenn ich dort bin, habe ich schon manchmal das Gefühl, dass dort etwas ist und ich fühle mich einer gewissen Person, die von mir gegangen ist, nirgendwo näher als an einem Ort, an dem viele Menschen den Toten gedenken und für sie beten. Doch ich würde dieses etwas nicht als eine Gottheit zählen.


    Sollte ich eines Tages selbst Kinder haben, würde ich sie nach dem besten Wissen christlich erziehen, sofern meine Partnerin diese Absichten teilt. Ich würde einfach hoffen, sie fänden in ihrem Glauben die Stütze, die ich nie zu finden vermocht war. Sie haben diese Chance verdient, auch wenn meine eigenen Ansichten einer solchen Erziehung gegenüber konträr gestaltet sind.

  • Naja, ich habe diese Entscheidung für mich selbst ja auch irgendwann getroffen, obgleich ich christlich erzogen wurde und somit in dies hineingeboren worden war. Irgendwann erreicht man so den Punkt, an dem man Dinge hinterfragt, auch jene, die man in seiner Kindheit vermittelt bekommen hat. Aber ich nehme diesen Ratschlag gerne auf und werde darüber nachdenken :)

  • Ich glaube nicht so wirklich an Gott. Ich glaube nicht an einen Gott/Macht, der/die über alles steht. Ich weiß nicht so genau, wie ich das erklären soll aber ich glaube zumindest daran, dass bestimmte Dinge aus einem bestimmten Grund passieren. Und ich glaube auch, dass es etwas gibt, was unser Leben in gewisser Weise bestimmt oder Anstöße gibt bzw. in die Wege leitet (jetzt abgesehen von den Entscheidungen die wir selber treffen). Halt so etwas ähnliches wie Schicksal aber nicht genau so.

    Weiß nicht, ob das Sinn ergibt. Ist schwer zu erklären 😅

  • Ich schätze, ich weiß was du meinst. Du bist der Meinung, dass Schicksal etwas ist; was sich nach deinen Handlungen richtet, das über deine Entscheidungen richtet, und dir gibt, was du somit verdienst. Und so läuft es deiner Überzeugung nach nicht genau. Etwas lenkt die Prozesse, die du durchläufst, aber diese Abläufe sind nicht immer gerecht. Richtig?

  • Ich wurde christlich erzogen, musste auch jedes Wochenende in die Kirche... Glauben tue ich daran nicht.


    Ich denke Religion ist eigentlich dazu da die Ängste der Menschen zu lindern und als eine Art moralischer Kompass zu fungieren, der festlegt: welches handeln ist gut (Bsp. seinen nächsten lieben), welches schlecht (Bsp. stehlen, töten).


    Allerdings haben sich Menschen die Religion viel zu oft zum Werkzeug gemacht um andere zu manipulieren... Wer sich ein bisschen mit Geschichte beschäftigt sieht das schnell...Nur mal 1 Bsp. Hexenverbrennungen... Oder auch die "homosexualität ist schlecht" Phrase...


    Ich will damit nicht sagen das Religion an sich schlecht ist ABER ich denke man sollte seinen Verstand darüber stellen, sprich nicht blind alles glauben/handeln... sondern immer fragen: Warum?


    Wenn die Kirche sagt Homosexualität ist schlecht... Dann frage: Warum? ... Warum sollte ein Partner den du liebst und der gut für dich ist in irgendeiner Weise schlecht sein? ... In wie fern schadet die Beziehung irgendwem? Die Antwort ist GARNICHT.


    Dein Leben gehört dir selbst. Hauptziel sollte es sein glücklich zu sein. Und solange das was dich glücklich macht niemandem direkt schadet (sprich andere physisch oder psychisch verletzt), wie kann es dann schlecht sein? Warum würde ein gütiger Gott das als schlecht ansehen? ;)


    Es is immer das gleiche:


    Wer verurteilt andere Leute dafür glücklich sein zu wollen? Menschen die selbst nicht glücklich sind... und statt ihr eigenes Leben zu ändern...sorgen sie lieber dafür das andere auch unglücklich sind und sich, eigentlich grundlos, schlecht fühlen.


    Deswegen immer hinterfragen was andere so "predigen" ;)


    ...Aber ja so garnicht an Schicksal zu glauben fällt auch mir schwer... Manchmal gibt's ja schon komische Zufälle ^^


    und sorry für den langen Text :D

  • Ich bin von klein auf in die Kirche gegangen und habe eine sehr lange Zeit auch fest an einen Gott geglaubt. Zudem kam, dass meine komplette Familie besonders mein Vater sehr religiös ist. Allerdings war ich jetzt nicht "weltfremd" ,durfte später auch feiern gehen und so,da hatteich keine Einschränkungen. Allerdings haben keine Eltern mir schon sehr früh deutlich gemacht, dass sie total Homophon sind und es als schlimmeres Vergehen ansehen.

    So indirekt also: Wehe du verliebt dich in ein Mädchen.

    Nunja, im Moment bin ich ziemlich unsicher, was das Thema Gott angeht. Ich glaube trotzdem dass es ihn gibt. Ich glaube das ist schon so fest verankert😂. Aber dann kollidiert mein Glaube mit der ganzen Homosexualität. Sind wir alle schlecht? Ich bin da irgendwie verwirrt und verunsichert, aber prinzipiell glaube ich schon dass es einen Gott gibt.

  • Dreamerine - Ich denke, du musst dich in deinem Glauben an Gott nicht von deiner Sexualität verunsichern lassen. Es gibt einen enormen Unterschied zwischen dem religiösen Glauben und der Kirche, denn der Glaube findet zwischen dir und dem statt, woran du glaubst - in deinem Fall zwischen dir und Gott. Die Kirche hingegen ist eine Institution - nicht mehr und nicht weniger - die Kirche hat keine stärkere Verbindung zu Gott, als du sie selbst hast und die Kirche weiß auch nicht besser, was im Sinne Gottes ist und was nicht. Gott richtet sich nicht nach den Regeln der Kirche und die Kirche kennt die Regeln Gottes nur in so weit, wie sie behauptet, sie zu kennen.


    Wenn du an Gott glaubst und eigentlich das Gefühl hast, dass es in Ordnung ist, wie deine sexuelle Orientierung ausgelegt ist, dann kann daran doch im Grunde gar Nichts Falsches sein - auch dann nicht, wenn sich ein Papst oder die Kirche als Ganzes zehn Mal auf den Kopf stellen, denn die sind für deinen persönlichen Glauben überhaupt nicht relevant.

    Schwachfug aus meinem Leben:


    Er: weißt du...
    Ich: weiß ich..?
    Er: weiß nich, weißt du?
    Ich: wir sind voll ahnungslos - aber hoffnungslos genial \o.o/

  • JohnDoe Da hast du vollkommen Recht. Ich finde auch, dass Glauben etwas sehr persönliches ist und es nicht an die Kirche gebunden sein sollte.

    Wie gesagt fällt es mir bei der starken Homophobie in meiner Familie schwer, nicht ebenfalls zu glauben, dass das eine wie in der Bibel angepriesenen Sünde ist. Allerdings steht das ja wieder im Kontrast zu meiner eigenen Meinung. Ich war noch nie Homophobie und da ich ja nun scheinbar selber so bin, stehe ich quasi zwischen meiner Familie, der Bibel und meinem eigenen Gauben.

    Aber das ist eh ne komplizierte Sache glaube ich 😅