Beiträge von JohnDoe

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    JohnDoe Oh ja! Ich habe auch immer den Younggay Tab offen. Muss ja schnell gehen, wenn man reinschauen möchte XD

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    Ja, zum einen will ichs auch einfach immer bereit haben, um kurz Mal einen Blick rein zu werfen und zum Anderen dient mein Fernseher eigentlich ohnehin als Tab-Ablage für Alles, was ich so im Vorbeigehen konsumiere, damit ich die PC Bildschirme für reinen Computer-Kram frei halten kann. Klar minimiere ich die Tabs auch Mal, wenn sich der Vermieter ankündigt oder sowas, weil den jetzt wirklich Nichts angeht, auf welchen Seiten ich surfe, aber vor privaten Kontakten habe ich da Nichts zu verbergen, denke ich.

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    aber es ist ja auch nicht so als wäre regenbogen gleich lgbt.. den gab es schon bevor wir den für uns beansprucht haben

    außerdem können supporter sowas genuaso gut tragen und wenn man es trägt um allen zu zeigen wasman ist finde ich es etwas auffdringlich

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    Ich sehs irgendwie genau andersrum - also es stimmt schon, dass man ein Symbol nicht einfach beanspruchen sollte, das man grundsätzlich nicht erfunden hat und genauso stimmt es auch, dass z.B. den Regenbogen auch Befürworter tragen können, die selbst nicht direkt zu LGBT+ gehören - da geb ich dir erstmal komplett Recht - aber folgend aus Beidem entsteht meiner Meinung nach Etwas, von dem ich glaube, dass es eher schadet als zu nutzen.


    Das mit der Symbolik von Regenbogen und co. ist natürlich keine eingetragene Marke oder Dergleichen, daher kann der Regenbogen ja grundsätzlich für Alles mögliche verwendet werden - was aus meinen Augen aber nicht ok geht, wäre die Verwendung des Regenbogens aus nur genau dem Grund, dass er als LGBT+Symbol steht, um auch den Toleranz-Gedanken mit zu adaptieren. Also wenn sich z.B. eine Anne Wizorek mit Regenbogenflagge zeigen würde (keine Ahnung, ob sie das tut), weil sie pro LGBT+ gesehen werden möchte, in Wahrheit aber ganz andere Themen auf der Agenda hat als reine Toleranz. Natürlich dürfte sie das tun, aber aus meinen Augen wäre das Missbrauch der Symbolik.


    Einen sehr Ähnlichen Haken würde ich auch für das Thema Befürworter setzen. Natürlich sind in der LGBT+Community auch immer Befürworter willkommen und es ist ja auch grundsätzlich erstmal ein schönes Zeichen, Anderen durch eine Symbolik zu zeigen, dass man sie toleriert. Was nur auch der Haken daran ist, dass die Symbolik so ja eigentlich keinen echten Sinn macht. Erkennungszeichen funktionieren nur dann, wenn man sofort versteht, was sie meinen, aber ob ich jetzt einen LGBT+Menschen vor mir habe oder einen Befürworter, das kann ich im Grunde nicht erkennen - ich erkenne lediglich, dass die Person wohl Nichts gegen meine Lebensführung hätte. Ein bisschen fühlt es sich eher an, als wäre das Regenbogen-Armband der neue Adidas-Schuh, als danach Zugehörigkeit zu bekennen.


    Per se ist beides jetzt nicht unbedingt schlecht - wenn man Masken wie Anne Wizorek gut findet und sich mit ihnen identifizieren will, dann hat man vermutlich auch Nichts dagegen, wenn sie Sympathisierung betreiben und genauso könnte man sagen, dass es etwas Gutes hat, wenn man viele Menschen für Toleranz gewinnen kann, indem es einfach schick geworden ist, zu LGBT+ zu gehören, ohne wirklich dazu zu gehören. Ich glaube nur, dass beides eigentlich so nicht sein sollte, wenn man mit einem Symbol eigentlich nur ausdrücken möchte lesbisch-schwul-bisexuell-trans+ zu sein, denn mehr bedeutet es doch letztendlich nicht - oder hat es zumindest nicht bedeutet, bevor ein latent politischer Beigeschmack dazu kam.


    Daher ja, der Regenbogen ist kein Markenpatent und theoretisch trägt jeder die LGBT+Symbolik mit sich rum - aber ich würde daraus nicht schlussfolgern, dass das der LGBT+Community zugute kommt.

    Ich verstehe den Aufreger an der Sache eigentlich überhaupt nicht.


    Erstmal finde ich, dass man bei Humor-Themen nicht wirklich nach 'geht das in Ordnung?' fragen sollte, denn es gibt bei solchen Dingen nur zwei Möglichkeiten - entweder ist ein Scherz/Witz/eine Aussage strafrechtlich relevant und zählt als Beleidigung/Volksverhetzung/Diskriminierung oder das Gesagte ist eben nicht strafrechtlich relevant und damit geht es dann natürlich auch in Ordnung. Ob man die Aussage lustig findet oder vllt. sogar geschmacklos ist eine andere Frage, entscheidet aber nicht darüber, ob Jemand sie äußern kann oder darf.


    Der zweite Punkt ist... irgendwie beschweren sich bei solchen Aussagen ja nie so richtig Diejenigen, die vermeintlich angegriffen wurden. Das könnte unter Anderem daran liegen, dass sie sich gar nicht angegriffen fühlen - oder den Scherz sogar lustig finden, weil es sie eben selbst betrifft und sie den Humor dadurch verstehen. Ich bin z.B. nicht intersexuell, aber wenn solche Witze auf trans ausgelegt sind und ein besseres Humor-Niveau als Karneval haben, dann finde ich solche Scherze potenziell lustig.


    Die dritte Frage ist, welche Art Aussagen werden denn eigentlich bei solchen Büttenreden getroffen? In der Regel geht es da ja nicht um seichten Scherz, sondern es geht um Gesellschaftskritik, die so hart durch den Kakao gezogen werden soll, dass sie lustig wird. Im Grunde besteht das Konzept daraus, sich über Dinge lustig zu machen. Man kann sich jetzt darüber streiten, ob es so klug ist, Humor zu erwarten, wenn man auf political correctness trifft, aber ganz außer Frage war das Gesellschaftskritik.


    Finde ich persönlich die beiden Sprüche jetzt gut? Kommt auf den Kontext an. Komplett ohne Zusammenhang würde ich es nicht richtig finden, solche Aussagen zu treffen, weil sie ohne Kontext auch als bewusst verletzend ausgelegt werden könnten. Im humoristischen Kontext finde ich sie dagegen zumindest nicht problematisch. Ein Genie des Humors hat da absolut nicht Feder geführt, aber ich muss zumindest zugeben, bei dem Sinnbild der Berliner 'Latte-Macchiato-Fraktion' musste ich schmunzeln - ganz egal, welche Pointe danach kam.


    Ich könnte mir letztendlich also eigentlich nur noch die Frage stellen, ob es einen Unterschied macht, wer den Witz macht - und da denke ich, dass es diesen Unterschied gar nicht machen darf. Ein bisschen kann man solche Situationen mit dem Schmähgedicht von Böhmermann vergleichen, zu dem im Nachhinein gesagt wurde, dass es alleine deshalb so genial war, weil es in seiner Folge demonstriert hat, wie undemokratisch eine Reaktion darauf aussehen würde. Vielleicht könnte man genauso sagen, dass diese Büttenrede eine geniale Gesellschaftskritik war, sobald die Reaktionen darauf es bestätigen.

    Ich wüsste jetzt spontan nicht, dass ich Irgendetwas besitze, was in irgendeiner Form als LGBTQ+'Merchandise' durchgehen würde - wobei das früher wohl eher keine bewusste Entscheidung war, die es heute durchaus ist.


    Ich bin eigentlich generell nicht so der Typ dafür, die eigenen Vorlieben und Meinungen durch Kleidung und co. auszudrücken, daher habe ich mir auch nie Band-Shirts gekauft oder Irgendetwas dieser Art - vermutlich halte ich sowas einfach nicht für so besonders wichtig, es anderen (und vor Allem fremden) Menschen nonverbal mitzuteilen.


    Mittlerweile würde ich mich allerdings auch ganz bewusst dagegen entscheiden, eine Regenbogenflagge mit mir rum zu tragen, weil die Assoziation eine Andere geworden ist und solche Symbole heute ja nicht mehr nur dafür stehen, dass man nicht heterosexuell bzw. das man tolerant eingestellt ist, sondern durchaus auch ein Stück weit Markenzeichen für die Gender-Bewegung, politisch motivierte Agenda und und und. Ich finde es zwar durchaus schade, dass sich Bewegungen solche Symbole einverleiben, aber mehr als distanzieren kann ich mich davon im Fazit dann eben auch nicht, wenn ich nicht jede Bedeutung des Symbols teile.


    Was das Bekennen zur eigenen Identität und Sexualität angeht, mache ich jetzt aber auch kein großes Geheimnis daraus. In meiner Wohnung findet man durchaus Fotos mit Exfreunden, YoungGay liegt im Grunde immer auf einem offenen Browser-Tab auf meinem Fernseher, ich besitze Bücher, Serien und Filme mit LGBT+ Themen usw. usf. Wer ein bisschen aufmerksam ist und mich besucht, der wird den Groschen sicherlich fallen hören und wer dann das Bedürfnis hat, mich darauf anzusprechen, der bekommt natürlich auch wahrheitsgemäß Antwort, aber ich habe eigentlich selbst keine große Lust darauf, meine Sexualität zum Dreh- und Angelpunkt meiner Person zu machen.


    Ob Andere jetzt Flagge zeigen oder nicht, ist mir aber eigentlich im Alltag sehr egal - ich halte es weder im positiven Sinne für relevant noch im negativen.

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    Allerdings kommt man, wenn man sagt das man religiös ist, immer ungebeten in Diskussionen. Ich bin kein diskutierfreudiger Mensch, es ist mir egal ob du meiner Meinung bist. Wir können freundlich miteinander existieren, oder nicht? Aber wenn man erwähnt "Ich bin religiös" kommt sofort und mit 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit "Ja aber ich habe Beweise dagegen. Und blablabla und sowieso und blabla". Meine Freund, ich habe gerade eine Tatsache ausgesprochen. Deine Meinung zu meiner religiösen Einstellung erfrage ich, wenn sie mich interessiert und wenn ich diskutieren möchte, dann werde ich dich um eine Diskussion bitten. Bitte lass mich in Ruhe. "Ja du weichst doch nur aus, weil du keine Argumente hast!" Ich weiche aus, weil ich hier gerade an der Dönerbude stehe und meinen Döner genießen möchte, vielen Dank und guten Appetit.

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    Siehs positiv, das Glas kann auch halb voll sein, denn auf Einen, der über solche Dinge diskutieren will, kommen vermutlich 10, die es nicht tun - die fallen nur einfach nicht auf.


    Und wenn man es noch positiver sehen will, dann entstehen Diskussionen ja auch nur, wenn sich Leute für das interessieren, was du ihnen mitgeteilt hast - ist ja immerhin eine Form der Kommunikation.

    Persönlich glaube ich nicht an eine Religion und bin mir auch einfach sicher, dass man die meisten Dinge logischer erklären kann, als es Religion versucht - dennoch bin ich im Grunde auch der Meinung, dass Andere ihren Glauben haben sollen, wenn er ihnen hilft, logisch erscheint oder sonst irgendeinen Mehrwert hat.


    Ich bin nur auch der Meinung, dass dieses 'leben und leben lassen' in beide Richtungen funktionieren muss. Ich werde Niemandem verbieten, in die Kirche zu gehen, aber ich würde mir dafür auch verbitten - wenn ich Kinder hätte - dass sie einem Religions-Unterricht verpflichtet würden. Mir hat Religion ganz klar noch einen zu stark verankerten Stellenwert in Bereichen, wo sie meiner Meinung nach nicht hingehört, weil man sich nicht immer entziehen kann, wenn man eben nicht daran glaubt.


    Daher einfach jedem sein Privatvergnügen und wer davon Nichts wissen will, den soll man damit auch in Ruhe lassen.

    Ich denke, es ist eine Mischung aus Beidem - bzw. eine Relation aus Beidem.


    Wenn ich Jemanden kennen lerne, der optisch nicht mein Typ ist - dafür aber einen tollen Charakter hat, dann verbringe ich gerne Zeit mit diesem Menschen und somit steigt auch die Chance, eine engere Bindung aufzubauen.


    Wenn ich dagegen aber Jemanden kennen lerne, mit dem es charakterlich gar nicht passt - der dafür aber optisch total mein Typ ist, dann wäre ich zwar sicherlich erstmal daran interessiert, mit Demjenigen in Kontakt zu kommen, aber würde dann wohl feststellen, dass ich eigentlich ungerne meine Zeit mit der Person verbringe.


    Die Waage aus Beidem ist da wohl das, worauf es ankommt.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob ich meinem Kind Piercings unter 18 erlauben würde, wenn ich in der Situation wäre.


    Klar habe ich auch einige Piercings und die meisten davon habe ich mir unter 18 mit Erlaubnis stechen lassen (4 davon sogar unter 16), aber rückwirkend betrachtet wäre es wohl besser gewesen zu warten. 3 Meiner allerersten Piercings sind absolut umsonst gestochen worden, weil ich sie schon lange nicht mehr trage - trotzdem habe ich damals für jedes ungefähr einen ganzen Monat Taschengeld rausgeworfen. Dann kam der Sport in der Schule und im Verein dazu, bei dem ich den Schmuck immer mit Pflaster abkleben musste, was auch eine ziemliche Nerverei und von mir einfach nicht wirklich durchdacht war. Heute hätte ich meine Piercings natürlich ziemlich sicher trotzdem, aber es hätte absolut nicht geschadet, das nach meinem 18. erst anzufangen.


    Was in der Hinsicht jetzt ein Kind angehen würde... vermutlich würde ich trotzdem irgendwann nachgeben, und zum 16. oder 17. Geburtstag ein Piercing erlauben, aber ansonsten würde ich wohl darauf achten, dass sich mein hypothetisches Kind keines stechen lässt, bevor es 18 ist. Nicht weil ich nicht wollte, dass es welche hat, sondern weil ich denke, dass Eltern einfach dafür verantwortlich sind, für ihr Kind mit zu denken - auch dann, wenn das dem Kind zu dem Zeitpunkt nicht in den Kram passt.


    Genauso würde es ja auch in meiner Verantwortung liegen, mein Kind nicht unter 18 rauchen und harten Alkohol trinken zu lassen - was man seinem Kind als Elternteil grundsätzlich ja auch erlauben kann und was sich einige Jugendliche ja eben auch nicht verbieten lassen wollen - auch wenn das eine ganz andere Hausnummer ist, als ein Piercing, aber die Verantwortung bleibt die selbe.


    Das betrifft jetzt allerdings Alles nur den Standpunkt von Eltern - an der Tatsache, dass du ein Piercing haben möchtest, ändert das erstmal gar Nichts, denn sonst hättest du das Nein deiner Eltern ja schon längst akzeptiert. Wenn du sie unbedingt überreden möchtest, dann würde ich wohl die höchsten Chancen darin sehen, dir das Piercing zu deinem nächsten Geburtstag zu wünschen - einfach weil ich in der Situation deiner Eltern dann am ehesten einknicken und den Wunsch erfüllen wollen würde. Dass das funktioniert, kann ich natürlich trotzdem nicht versprechen, weil da wohl alle Eltern anders ticken und die Chance zum Beispiel schon dann sinkt, wenn sie ganz generell Etwas gegen Piercings haben.

    Kommt ein bisschen darauf an, welche Art von Respekt du meinst. Wenn es so ein ganz genereller Respekt ist, dann bin ich der Meinung, dass den erstmal Jeder verdient hat, solange er sich nicht aktiv eine Respektlosigkeit verdient. Ist in meinen Augen also im Prinzip eher so eine Sache des guten Tons, die man sich nicht explizit verdienen muss, sondern eher durch Fehlverhalten verlieren kann.


    Was jetzt aber diesen Respekt als direkte Art der Wertschätzung angeht, verdient für mich Alles das Respekt, was Irgendetwas erschafft, was für Andere einen positiven Wert hat. Das kann ein Künstler sein, der ein Werk aus der Kreativität heraus erschafft; das kann ein Handwerker sein, der mechanisch aus körperlichem Geschick/Kraft Etwas erzeugt; das kann auch eine Erzieherin sein, die aus fachlicher Empathie eine Leistung erzeugt - es kann aber auch eine fürsorgliche Mutter oder einfach ein Nachbar sein, der das Treppenhaus öfter Mal freiwillig putzt.


    Ich glaube, so im Großen und ganzen ist Respekt für mich einfach eine Art sozialer Lohn für das was Jemand speziell positiv tut - oder eben negativ bleiben lässt. Beides auch mit einer gewissen Differenz aus Allgemeinwohl und Eigennutz - je mehr Etwas zum Allgemeinwohl beiträgt und je weniger der Eigennutz gleichzeitig im Verhältnis beträgt, desto mehr Respekt ergibt sich für mich und umgekehrt je mehr Eigennutz ein negatives Verhalten hat, während das Allgemeinwohl im Verhältnis dazu auch mehr verletzt wird, desto stärker sinkt für mich der Respekt.


    Wem ich aktuell besonderen Respekt zolle, sind zum Beispiel Personen, die beruflich sehr regelmäßig mit mir zu tun haben und sicherlich Menschlich oft weit über das Maß arbeiten, was für ihr Gehalt notwendig wäre. Das trifft sowohl auf Leute im sozialeren Bereich zu, alsauch im rein logistischen.

    Ich spende einmal im Jahr indirekt.

    Den Gamern unter uns könnte Friendly Fire ein Begriff sein - ist im Prinzip ein Spenden-Stream, der einmal im Jahr im Dezember stattfindet und für mich seit der ersten Ausstrahlung zu einer persönlichen Pflichtveranstaltung geworden ist, einfach weil ich die (teils durchaus dämlich-lustige) Unterhaltung des Streams mag und auch die Art und Weise der Spenden-Möglichkeiten sympathisch finde.

    Geld überweise ich dabei nicht direkt, sondern kaufe einfach Merch im Shop des Streams, wovon der komplette Erlös in die Spenden-Summe einfließt.


    Ist sicherlich nicht für Jeden die passende Variante und auch als Unterhaltung Geschmackssache, aber in dem Fall mache ich trotzdem gerne verfrüht Werbung.

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    Mich nervt die Frage grundsätzlich, weil sie aus einem bestimmten Zusammenhang kommt, nämlich dem der medizinischen Betrachtung der Homosexualität.

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    Ich glaube, das ist einfach ein sehr allgemeiner Eindruck, der zum Thema wissenschaftlicher Fragen entsteht, weil die Medizin nunmal der wissenschaftliche Teil ist, der einfach schneller voran kommt - völlig klar, weil dort natürlich viel mehr Geld landet, als in den meisten anderen Forschungen, wo man aus der Medizin ja auch wieder Geld raus bekommt.


    Grundsätzlich ist die Frage aber doch gar keine medizinische, sondern recht allgemein. Ungefähr so, wie wenn ich jetzt nicht wüsste, wie Photosynthese funktioniert und deshalb frage, wie Pflanzen funktionieren. Genauso hinterfragt ja eigentlich auch die allgemeine Wissenschaft Alles, was noch nicht erklärbar ist - einfach des Wissens wegen.


    Verständlich ist es natürlich dennoch, dass die Assoziation mit der medizinischen Heilungsfrage einen eher miesen Beigeschmack zu so einer Frage gibt, aber die Assoziation war ja in der Frage nicht inbegriffen, sondern entsteht ja im Ohr des Zuhörers/Auge des Lesers.


    Wobei man sich auch darüber streiten kann, ob das überhaupt klassische Mediziner sind, die überhaupt mit dem Ziel der Heilung an solche Fragen herangehen, denn das sind ja meistens eher Ideologen als Wissenschaftler - und an der Grenze der Legalität noch dazu.

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    Ich meine wieso wird eine Person Homosexuell oder sonstwas und eine andere nicht weilche Faktoren spielen dabei eine Rolle?

    Vielleicht sollte man sich nicht zu viele Fragen stellen.

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    Genauso könnte man sich die Frage stellen "Warum bin ich weiblich/männlich...

    Was würde sich ändern, wenn du die Antwort auf diese Frage wüsstest?

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    Ich glaube, alleine die Fragestellung wird hier auf völlig verschiedenen Ebenen verstanden. Die Meisten haben hier ja direkt auf eine eher philosophische Fragestellung reagiert, als wäre die Frage nach dem Sinn gestellt worden. Ich fasse die ursprüngliche Frage gar nicht so sehr als philosophische Sinnfrage auf, sondern als wissenschaftliche Herkunftsfrage, weil ja nach Faktoren gefragt wurde. In dem Fall würde sich aus der Antwort zwar kein tiefer persönlicher Sinn ergeben, aber dafür eben Wissen, wie das in naturwissenschaftlichen Fragen nunmal so ist.


    Bei der Frage, warum man männlich oder weiblich ist, kann man da eigentlich schon eine sehr genaue Antwort geben, weil die Wissenschaft ja schon recht detailliert weiß, wie sich das Geschlecht eines Kindes vor seiner Geburt entwickelt. Genetisch ist das die einfache Vererbungslehre von den Chromosomen XX und XY - biologisch sorgen Hormone dafür, dass sich der Körper in die entsprechende Richtung entwickelt.


    Was jetzt aber die sexuelle Orientierung angeht, gibt es noch keine wirklich klare Antwort. Es gibt Theorien, die sich ebenfalls mit der Hormonellen Entwicklung befassen; es gibt auch Theorien, die sich mit der frühkindlichen Sozialisation beschäftigen; manche Theorien gehen auch auf eine teilweise genetische Veranlagung ein - aber so richtig gibt es noch keine Antwort darauf. Vielleicht ist es einfach eine Mischung aus all diesen Theorien.



    Sollte die Frage doch philosophisch gemeint gewesen sein, würde ich aber trotzdem ebenfalls nicht sagen, dass es eine sinnlose Frage ist, denn philosophische Fragen sind grundsätzlich nicht dafür da, eine klare Antwort zu finden, sondern verfolgen den alleinigen Sinn der Frage und den Gedanken, die sich daraus ergeben. Wer in der Philosophie keine Fragen stellt, auf die es keine Antwort gibt, der philosophiert auch nicht.

    Ich muss gestehen, dass ich irgendwie gar Nichts gegen die Worte 'schwul' und 'Lesbisch' habe - ich verbinde das weder mit einer Beleidigung noch sonst irgendwie negativ behaftet, sondern einfach als sachliches beschreibendes Wort, wie jedes Andere auch.


    Oft finde ich sogar alternative Worte dazu eher viel verwirrender, weil oft die Bedeutung nicht klar ist. Wenn mir z.B. Jemand sagt, er ist Queer, dann steh ich da, bin eine unnötige Information reicher und weiß nichtmal, ob Der- oder Diejenige jetzt schwul/lesbisch ist oder bi oder was auch immer. Im Grunde hat das nicht mehr Aussage, als wenn man sagen würde 'ich bin nicht hetero'.


    Vermutlich müsste man die negative Behaftung der Worte schwul und lesbisch einfach nur aus dem eigenen Kopf bekommen, dann bräuchte man keine neuen Worte und es könnte einem auch egal sein, ob Andere sie als Schimpfwort nutzen.

    Ich halte ein Outing eigentlich generell für völlig überbewertet. Bzw. finde ich die Situation eines Outings auch völlig absurd, weil es zwei Annahmen voraussetzt, die völlig subjektiv nur für den sich Outenden existieren.


    Die erste Annahme ist, dass die andere Person überhaupt interessiert, welche Orientierung man hat - und aus der Annahme, es müsse den Anderen interessieren, resultiert dann auch gleichzeitig so eine Bewertungs-Erwartung nach dem Motto 'Ich habe dir jetzt gesagt, mit wem ich potenziell schlafe, jetzt hast du mich dafür auch bitte zu bewerten'. Diese Bewertungserwartung wäre aber im Grunde nicht nötig, wenn man eben nicht davon ausgeht, den Gegenüber muss Alles interessieren/Etwas angehen. Outings sind eigentlich das Konzept davon, eine Frage zu beantworten, die in Wahrheit Niemand gestellt hat - außer Jemand stellt einem die Frage tatsächlich, aber dann ist es ja auch irgendwie schon kein Outing mehr.


    Die zweite Annahme, die Outings so absurd macht, ist das, was man zwischenmenschlich dabei implizit, das Outing überhaupt zu machen. Man verspricht sich ja das Ergebnis, dass ein Outing besser aufgefasst wird, als das reale Bemerken der Orientierung. Wenn man es ganz wesentlich auf den Punkt bringt und etwas überspitzt, dann heißt das nichts Anderes, als den Anderen für so viel weniger aufgeklärt zu halten als man es selbst ist, dass man ihn vorwarnen muss, bevor er Etwas bemerken könnte. Ich glaube, das ist eine passive Form von Arroganz, die genau das Gegenteil bewirkt, denn die Situation eines Outings ist doch sozial viel übergriffiger, als es Jedes passive Bemerken sein könnte, in das man nicht direkt involviert wird und die meisten Menschen, die wirklich so viel weniger aufgeklärt sind, könnten auch besser damit umgehen, Etwas zu ahnen/zu bemerken, wenn sie eben nicht direkt konfrontiert werden.


    Wenn Jemand das Bedürfnis hat, sich zu outen, dann soll Derjenige das machen, aber ich sehe keinen positiven Zweck darin, das in der üblichen Variante zu tun.

    Naja, einer Sexualität oder Identität wird ja irgendwie Jeder erstmal intuitiv zugeordnet, wenn auch sicherlich nicht absichtlich bewusst. Im Regelfall gehe ich Mal davon aus, dass mich Leute, die mich privat kennen lernen, erstmal einfach als heterosexuell einstufen, einfach weil es der Logik halber nunmal die höchste Trefferquote hat und es vermutlich auf den ersten Blick keinen Anhaltspunkt gibt, weshalb man von etwas Anderem ausgehen sollte. Es ist mir bisher noch nie passiert, dass Jemand aus heiterem Himmel davon ausging, ich wäre schwul - und erstrecht hat mich auch noch kein anderer Schwuler angeflirtet, der die Info nicht vorher irgendwie bekommen hat. Passiert mir eher, dass Mädchen flirten/zwischen den Zeilen zum Flirten auffordern oder dass männliche Bekanntschaften das erstmal für einen Scherz halten, wenn mich Freunde stellvertretend outen. Ich denke, sofern man es nicht ganz plakativ darauf anlegt, erkennt man das eigentlich auch nicht an Aussehen/Verhalten.


    Was die Identität angeht, würde ich wohl sagen, man hat mich immer da eingeordnet, wo man mich meiner Außenwirkung entsprechend auch richtig hätte einordnen können. Als Kind/junger Teenie dürfte mein Erscheinungsbild sehr weiblich gewesen sein und dementsprechend irritierte mein unpassendes Verhalten wohl eher, weil man mich eben als Mädchen 'erkannte'/einstufte. Nachdem ich meine Außenwirkung verändert habe, ist mir das allerdings nicht mehr passiert und es hat auch Niemand seither einen Verdacht geäußert. Da ich mich auch schon lange nicht mehr oute und nicht unbedingt viele Kontakte bescheid wissen, kann ich daher nur davon ausgehen, dass man mich klar als männlich einstuft.

    Ist bei mir immer phasenweise, welche Interpreten ich gerade höre. Aktuell in den letzten Wochen läuft bei mir vermehrt:

    - Northern Lite

    - My Chemical Romance

    - Kain

    - Falling in Reverse

    Ansonsten recht gemischt im Bereich Rock und elektronische Musik - hin und wieder auch Mal Pop, Punk und wo sich sonst noch gute Songs finden, die spontan einfach gefallen.

    Meine beiden festen Beziehungen haben als Fernbeziehung gestartet. Ich weiß jetzt nicht genau, auf was beim Zusammenkommen du genau hinaus willst, daher umreiße ich es bei beiden einfach Mal grob und hoffe, dass das dabei ist, was dich daran interessiert.


    Meinen ersten festen Freund habe ich mit 15 in einer Art Forum mit Chatroom kennen gelernt. Das war damals so eine Art ganz minimalistisches Browser-Game, was es heute vermutlich gar nicht mehr gibt und auch nie besonders bekannt war. Dort waren immer grob 10 bis 20 Leute im Chat aktiv und mit der Zeit hat sich die Unterhaltung zwischen mir und meinem Freund eben von dort zu privaten Konversationen verlegt. Irgendwann wurden daraus dann Gespräche per Voice über TeamSpeak, dann haben wir uns getroffen, als er zufällig für seine Musterung bei der Bundeswehr ganz in meine Nähe musste und irgendwann war er für ein Wochenende zu Besuch, dann Mal für eine Woche in den Ferien und irgendwann waren wir eben einfach zusammen und er ist bei mir und meinem Dad eingezogen, was in dem relativ großen Haus kein weiteres Problem war. 5 Jahre waren wir dann fest zusammen.


    Den zweiten festen Freund habe ich dann eigentlich schon recht kurz nach der ersten Trennung mit 20 im Textrollenspiel ebenfalls online kennen gelernt. Die ersten Monate haben wir einfach mit ein paar anderen festen Leuten gemeinsam Rollenspiel geschrieben und mit der Zeit haben wir wohl beide angefangen, einer dritten Person aus der Gruppe zu erzählen, dass wir einander ziemlich toll finden. Besagte dritte Person hat uns dann einfach gegenseitig verpetzt und dann kam alles Weitere eigentlich von selbst. Wobei ich dazu sagen muss, dass es in diesem Fall keine Gespräche über Voice gab, weil mein Exfreund stumm ist und wir daher online nur schreiben konnten - empfehlen kann ich das nicht, weil das natürlich auch mächtig schiefgehen könnte, sich mit einer Person zu treffen, die man nur gelesen hat, aber in unserem Fall haben wir eben recht intensive Gespräche gehabt und waren ja beide auch schon keine Teenies mehr. Diese Beziehung hielt danach dann ebenfalls 5 Jahre lang.


    Scheint mein persönlicher Fluch zu sein, dass es keine Beziehung über das 5. Jahr hinaus schafft ^^'