Beiträge von JohnDoe

    Hrm, ich glaube eigentlich nichtmal so sehr, dass sich zwangsläufig Diejenigen nicht mit Identitätsformen/Sexualitäten und co. beschäftigen wollen, die sich nicht mit queeren oder feministischen Kontexten befassen wollen, sondern es geht vermutlich mehr darum, welche Einstellung Derjenige dazu hat.


    Auf mich würde zum Beispiel erstmal pauschal zutreffen, dass ich mich mit queeren und feministischen Kontexten aller Art gerne beschäftige - allerdings muss ich gestehen, dass ich da sehr stark differenziere und gewisse Teile dieser Thematiken unterstützen kann, während ich andere Teile für völligen Schwachfug halte, ums Mal auf den Punkt zu bringen. Ich meine das dann in diesem Fall auch nicht so, dass ich Dinge für unwichtig halte oder nicht ernst nehme, sondern in meinem Empfinden gibt es so einen Punkt, bis zu dem es dabei um Toleranz und Vielfalt geht, die in jeder Art und Weise unterstützenswert sind. Dann gibt es aber auch Dinge, die über diesen Punkt hinaus gehen und in eine Richtung driften, die ich für sehr engstirnig und intolerant halte, weil es um einen gewissen Lifestyle auf kosten von Toleranz geht.


    Das sind dann Themen, von denen ich zwar leider Ahnung habe, weil ich mich auch mit den unangenehmen Dingen beschäftige, aber genau bei dieser Form von Interesse bleibt es eben auch. Ich kann darüber konstruktiv diskutieren, tausche mich gerne mit Menschen darüber aus, die Interesse daran haben, aber in der Regel tue ich das, weil ich das Gefühl habe, es muss auch Menschen geben, die eine Contra-Meinung äußern, wenn nur die Pro-Meinung dem allgemeinen Trend entspricht.

    Irgendwie hab ich das Gefühl, du machst dir selbst so viel Chaos im Kopf, dass du dich in diese Gefühlswelt eher ziemlich künstlich hinein steigerst - womit ich jetzt nicht sagen will, dass ich deine Verwirrung nicht ernst nehme oder sowas, sondern als Außenstehender klingen die Gedanken, die du formulierst, wirklich sehr verschroben. Vielleicht hilft es dir, diesen Blick von Außen ein wenig geschildert zu bekommen.


    Du schreibst ganz zu Anfang in deinem Post, dass du mit den binären Geschlechtern Nichts anfangen kannst, dass du dich manchmal männlich und manchmal weiblich fühlst - und dass du dich mit weiblich gegenderter Grammatik nicht identifizierst.


    Dazu würde ich einfach Mal behaupten, dass das vermutlich so ziemlich jedem Menschen so geht. Jeder Mensch erfüllt bestimmte Eigenschaften, die eher evolutionär-männlich oder eben -weiblich sind, ganz unabhängig seines Geschlechts und ganz unabhängig davon, ob Derjenige nun trans ist oder nicht. So gesehen ist ein gewisses Maß 'nonbinary' ein menschlicher Normalzustand. Der Unterschied ist, dass man diese Eigenschaften haben kann, ohne sich selbst damit dem anderen Geschlecht zuzuordnen, aber das setzt erstmal voraus, dass man nicht trans ist und zum zweiten setzt es voraus, dass man akzeptiert, als Frau männliche Eigenschaften haben zu können und umgekehrt. Gerade Diejenigen, die sich übermäßig viel mit diesen Themen auseinander setzen, verlieren den Blick dafür aber sehr schnell, weil sich ja annähernd Alles nur noch um Geschlecht, Nicht-Geschlecht und Vielleicht-irgendwie-Geschlecht dreht, um es Mal zu überspitzen. Dass man sich mit der Grammatik nicht identifizieren kann, die aus dem Wahnsinn resultiert, wenn man das Spielchen mit der Gender-Korrektheit zu weit treibt, verwundert dabei doch auch eigentlich nicht. Wie soll man sich persönlich angesprochen fühlen, wenn man mit Worten bombadiert wird, die nicht dynamisch entstanden sind, sondern krampfhaft konstruiert werden und teils im Textfluss kaum lesbar sind? Viel unpersönlicher kann Sprache nicht funktionieren. Deshalb gendere ich zum Beispiel bewusst keine Worte, deren grammatisches Geschlecht für die Bedeutung schlicht egal sind.


    Im Laufe deines Beitrags schlägst du dann die Schleife davon, dass du eigentlich nicht männlich oder weiblich fühlst, dazu dass du irgendwie doch glaubst, trans zu sein... nonbinary trans... also weder männlich noch weiblich, aber männlich im weiblichen Körper? Ich mag dir nicht reinreden, aber das macht in meinem Kopf wirklich keinerlei Sinn, außer dass du dich da ziemlich verrückt machst. Klar kannst du deine Idee umsetzen und das über Rollenspiel austesten, aber was das Thema angeht, kann ich dir im Vorfeld schon ungefähr eine Prognose geben, wie das Resultat davon aussehen wird.


    Nach rund 10 Jahren Rollenspiel kann ich dir sagen, Mädels die im Rollenspiel die männliche Rolle einnehmen, gibt es massig - und die meisten davon kommen irgendwann auf das schmale Brett eigentlich ein Junge zu sein, weil sie früher oder später an irgendein anderes Mädchen geraten, mit dem sie ein schwules Pärchen spielen und glauben, damit irgendwie ihr reales Ich gefunden zu haben. Dem ist nicht so. Ein Rollenspieler stellt nicht mehr und nicht weniger in seiner fiktiven Welt dar, als er sich selbst in der eigenen Fantasie vorstellen kann - stellt ein weiblicher Rollenspieler nun also einen männlichen Charakter dar, dann wird dieser Spieler sich auch mit diesem Charakter identifizieren können. Ganz unabhängig des Geschlechts und ganz unabhängig davon, ob der Charakter auf andere überhaupt authentisch männlich wirkt.


    Übrigens auch ein Grund dafür, warum sehr viel mehr Mädchen/Frauen auf Boylove aus dem Hause Anime anspringen, als Männer (ja, auch schwule Männer), denn die Charaktere dort sind ebenfalls überwiegend weibliche Fiktion und stellen dementsprechend Eigenschaften dar, mit denen sich Frauen leichter identifizieren können. Jah ich weiß, das sind Geschlechternormen, aber immerhin sind es die offensichtlich vorhandenen, die keinem weh tun und auch Niemanden diskriminieren wollen ^^'


    Was ich dir letztendlich wohl am ehesten raten würde... entspann dich einfach Mal und versuche, eine Woche nicht an Gender zu denken - eine Woche ohne diesen ganzen Käse um Normativen, Genderpolitik und co., keine Blogs darüber lesen, keine Videos auf Youtube von bekannten Nasen aus der Ecke gucken und auch sonst einfach Mal so existieren, wie du eben bist, ohne die Label zu checken, die man dir anbietet. Daraus wirst du vermutlich ganz von selbst sehr viel schlauer, als aus jedem krampfhaften Versuch, dich in eine Schublade zu pressen.

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    Ich habe diese Stellung schon oft Schwulen Kollegen von mir vorschlagen, aber leider scheinen sie nicht Experimentierfreudig genug zu sein um sie Auszuprobieren.

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    Ich schätze, diese schwulen Kollegen haben schlichtweg ein bisschen Erfahrung mit schwulem Sex und wissen schon sehr genau, wieso sie nicht jede Empfehlung in die Tat umsetzen. Sollte das aber Jemand erfolgreich testen, würde ich gern wissen, wie dieser Jemand seine Anatomie davon überzeugen konnte :D

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    Ihr distanziert euch ja bewusst davon bzw. verweist hierbei direkt auf Psychologen (was natürlich sinnvoll ist), aber würde es nicht vielleicht Sinn machen das Thema auch mit aufzunehmen. Besonders queere Menschen haben diesbezüglich ja häufig Probleme. Das denke ich doch ist eine Sache, die (wenn wir bei euren Unterteilungen bleiben) für Betroffene, Freunde und Familie sehr relevant ist. Falls ihr selbst damit noch nicht in Berührung gekommen seid, wäre es ja auch eine Sache, die ihr in eurem kleinen "Fragebogen" hier aufnehmen könntet. :D

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    Hier beziehst du dich auf die Anmerkung der Seite...

    "Wir sind keine professionellen Psychologen sondern lediglich ein paar Freunde die versuchen euch zu helfen. Bei psychischen Problemen können wir euch nicht helfen. Bitte sucht euch dafür einen Psychologen in eurer nähe. Wir übernehmen keinerlei Haftung (was die Psyche angeht)."

    ... wenn ich das richtig verstanden habe?


    Wenn ja, würde ich ganz klar davon abraten, entgegen dieses Zitates psychologische Unterstützung auf einer privaten Seite anzubieten, auf der faktisch keine Unterstützung eines Psychologen stattfindet. Zwar mag es Erfahrungswerte geben, die auch in die psychologische Schiene rein greifen und mit ein bisschen Ahnung kann man auch allgemeingültige Ratschläge für solche Themen geben, aber es ist ganz richtig umgesetzt, für solche Probleme zu einem echten Fachmann zu verweisen und ausdrücklich darauf hinzuweisen, dass diese Dinge die persönlichen Kompetenzen übersteigen.


    Ich bin mir sicher, mit diesem Zitat ist nicht gemeint, dass man sich nicht über psychologische Themen im 'privaten' Rahmen der Seite austauschen darf.

    Vermutlich wäre die sinnvollste Variante, genau das anzubieten, woran auch Interesse besteht - das wurde aber sogar gemacht, wenn du hier im Thread hoch scrollst. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es Niemanden, der explizit etwas Anderes als Freebuild angefragt hat und somit wurde Freebuild eben auch umgesetzt.


    Der Server ist nur einfach an dem Punkt stehen geblieben, eröffnet worden zu sein - mehr ist nicht passiert.


    Wäre nun also entweder die to-do-Liste, die ich oben schon erwähnt hatte, was Alles schon an den Basics fehlt, um Freebuild richtig zum Laufen zu bekommen - oder eben das Ganze größer ausbauen, wofür es aber erstmal Interessenten geben müsste, um auch genutzt zu werden.

    Natürlich ist es nicht schwer - Sprachen sprechen ist grundsätzlich einfach, wenn man die richtigen Vokabeln kennt und einen Satz richtig zusammensetzen kann, da unterscheiden sich Programmiersprachen nicht von kulturellen Sprachen. Dennoch wird nicht Jeder ein Buch oder ein Plug-in schreiben, weil es schlichtweg Zeit, Arbeit und Verständnis kostet.


    Sich darüber Gedanken zu machen, wenn man einen Server am Laufen halten will, ist einfach ein Schritt zu weit Gedacht - wir brauchen die Umsetzung, nicht die Engine.


    Was genau meinst du mit einem Plan, was wie gestaltet wird? Meinst du eine Thematik für den fertigen Server oder meinst du, wie der Server technisch gestaltet wird?

    Ich kann das schon ganz gut nachvollziehen, dass das für dich erstmal ein Schlag ins Gesicht ist, nicht einfach deinen Namen anders eintragen zu können. Da sitzt irgendwo in der Verwaltung mindestens eine Person, die einfach sagen könnte, dass es ok ist und schon wäre dein Name Uni-intern geändert.


    Das geht so einfach aber leider nicht - auch mit aller Toleranz nicht. Stell dir Mal vor, das würde man einfach so machen - wie willst du dann entscheiden, wer sich nun einen x-beliebigen Namen geben darf und wer nicht? Wieso soll das nur Jemand dürfen, der sich als trans definiert - und woher will man wissen, dass Derjenige das nicht nur behauptet, um unter fremden Namen krumme Nummern zu drehen?


    Und selbst wenn wir Mal intern zwischen Transsexuellen bleiben - wenn Jeder einfach ohne eine Datenänderung seine Personalien an offiziellen Stellen frei wählen könnte... wann wäre dann der Punkt, ab dem der alte Name ungültig ist? Wann wäre der Zeitpunkt, ab dem dich Niemand mehr mit deinem alten Namen führen darf? Das funktioniert nicht einfach so nach Lust und Laune, auch wenn es aus reiner Empathie wirklich schön wäre, weil es Alles einfacher machen könnte.


    Sprich erstmal mit der Campusleitung - dass es da Möglichkeiten gibt, weiß ich von anderen Studenten, die ebenfalls keine offizielle Datenänderung haben. Das beschränkt sich aber, wie Jody217 schon genauer ausführte, auf verbale Kommunikation. Du wirst deinen Namen schriftlich nicht frei wählen dürfen - und das wirst du auch sonst nirgendwo machen können, wo rechtskräftige Verträge eingegangen werden.


    Das Einzige, was daran letztendlich Etwas ändert, ist der Beschluss, der deinen Namen ändert - und auch der erst, sobald er rechtskräftig ist (das ist so ein Beschluss nämlich auch nicht sofort ab Ausstellung). Was aber vielleicht ein wenig tröstet ist, dass du das Alles ganz anders sehen wirst, wenn du diesen Beschluss erstmal hast, denn der mag zwar jetzt gerade sehr unfair auf dich wirken, weil du auf den noch warten musst - aber wenn du ihn erstmal hast, darf dich Niemand mehr mit deinem alten Namen führen, weil der amtlich dann ebenso wenig existiert, wie nun ein neuer Name.


    Und das ist dann auch der Punkt zum Schutz Transsexueller, denn das Alles ist tatsächlich der Schutz des Transsuexuellen - Schutz davor, mit dem Kopf durch die Wand zu gehen, ohne zu bemerken, wie ernst es wirklich ist. Da geht es nicht darum, nicht mehr 'der Freak' zu sein, sondern darum, dass es (in diesem Fall) Frau xy nicht mehr geben wird - sie wird nichtmal mehr eine Geburtsurkunde haben, denn sie war dann offiziell nie existent und damit muss Herr xy dann auch umgehen können, denn genau das ist man amtlich gesehen. Eine Anrede und ein Name.

    Irgendwie verstehe ich das Problem nicht. Wenn ich mehr oder weniger inkognito studieren will, warum machst Du kein Fernstudium? So habe ich meinen MBA online bei allensbach-hochschule.de gemacht, wenn auch aus ganz anderen Gründen. Und im Internet kannst Du Dir jeden Namen zulegen, den Du willst

    Irgendwie halte ich das nicht wirklich für einen klugen Ratschlag und zudem für sehr, sehr fragwürdig. Komplett anonym zu studieren bzw. nicht seinen amtlichen Namen dafür zu nutzen, würde in Deutschland mit ziemlicher Sicherheit nirgendwo anerkannt werden. Sowas funktioniert, wenn ich im Kegel-Club eine Urkunde bekomme, aber in allen echten Dokumenten wäre es waschechte Urkundenfälschung. Anonym wird man im Fernstudium in der Regel ausschließlich auf den Online-Plattformen geführt, auf denen man sich zusätzlich zu seinem vollen Klarnamen (den andere Studierende nicht sehen) eben einen Nickname gibt.


    Generell gibt es bei Fernkursen aber noch einen anderen Haken, den man nicht unter den Tisch fallen lassen sollte, denn das Ganze kostet im Regelfall Geld - und das nichtmal wenig - während man keinen Anspruch auf BAföG bekommt und die Kindergeldkasse ihre Leistungen auch gerne Mal einstellt. Wer ein Fernstudium plant, sollte also in erster Linie geregelte Finanzen haben oder das Ganze von seiner Familie abgesichert bekommen.

    Ich fürchte, Mal eben nebenbei zu lernen, Plug-ins zu schreiben, ist da eher nicht so einfach - sonst wäre wohl so ziemlich jeder MC-Spieler ab 12 Jahren Dev und jeder Server hätte seinen hauseigenen Programmierer. Dem ist logischer Weise nicht so. Im Endeffekt braucht es das aber gar nicht, um Plug-ins erfolgreich zu nutzen, denn die gibt es ja schon in großer Auswahl, müssen in der Regel nicht erst neu geschrieben werden und lassen sich ohne ausgereifte Programmiersprache integrieren.


    Was unseren YG Server angeht, wäre ich in jedem Fall nach wie vor dabei und würde meine begonnenen Projekte auch wieder aufgreifen, sofern dort eben mehr Aktivität aufkommt und sich auch administrativ etwas am Ausbau tut. Dort ist seit Entstehung des Servers bis zu meinem letzten Login leider nicht viel passiert.


    Nach meinem letzten Stand fehlt z.B. ein komplettes Teleportations-Netzwerk - das heißt, es gibt keinen Hub, keinen setzbaren Homepunkt, keinen Übergang in Farmwelten und co., sondern lediglich den regulären Spawnpunkt.


    Ebenfalls fehlten Nether und End komplett, was entsprechende Portale unbrauchbar und alle Blöcke von dort praktisch nicht existent macht. (Für mich mein persönlicher Grund für den Baustop)


    Zusätzlich gab es kein erweitertes Rechte-System für Spieler - das sehe ich nicht als allgemeinen Haken, sondern eher als Geschmackssache. Ich würde es bevorzugen, in den kreativ-Modus wechseln zu können und keine Monate im Voraus für Blaupausen im großen Maßstab farmen zu müssen. Würde der Serverlandschaft sicher auch zugute kommen.


    Ansonsten läuft der Server stabil und das Plug-in 'Grief Prevention' hat auch funktioniert, wie es soll - wäre also Alles nur eine Sache der aktiven Server-Pflege.

    Aktuell bin ich Mitbewohner von zwei Katzen - eine klassisch silber getigert, die andre nackig - und dabei werde ich es wohl auch erstmal belassen, weil die Beiden schon ziemlich viel Aufmerksamkeit einfordern. Darauf beschränken, ein Katzen-Mensch zu sein, würde ich mich trotzdem nicht - in meiner vorletzten Beziehung haben wir uns nach mehreren Jahren zusammenwohnen zu einem Hund entschieden (Dobermann) und den hatte ich mindestens genauso gerne. Ihn nach der Trennung nicht zu behalten war schlichtweg eine Entscheidung für das Tier, der in meinem Exfreund seine Bezugsperson hatte und damit auch einfach indiskutabel zu ihm gehört.


    Was mein Lieblingstier angeht, glaube ich eigentlich, gar nicht so recht eines zu haben - zumindest nicht im Sinn eines realen Tieres. Nachdem sich vor einigen Jahren aber Mal ein Sinnbild eingeschlichen hatte und das dann zum allgemeinen Insider im Freundeskreis wurde, werde ich Pinguine wohl niemals los werden und damit sind sie meine lieblings-Frackträger.


    Generell bin ich eher unkompliziert, was alle Tiere angeht, die irgendwie Fell und Federn haben - in der Regel mag ich sie und selbst wenn das im Einzelfall Mal nicht so ist, wird man sich schon irgendwie einig, nebeneinander zu existieren. Anders sieht es da aber mit Insekten und Fischen aus - ich mag sie nicht. Wobei 'nicht mögen' nicht heißt, dass ich sie nicht hübsch/niedlich finde, sondern ich habe eine waschechte Panik vor Fischen und finde Insekten sehr, sehr widerlich. Beides völlig irrational, aber so sind Macken eben ^^


    Ebenso irrational steht es da um Fleisch als Nahrungsmittel - ich bin Vegetarier, der außerdem auf Fisch verzichtet, allerdings kann ich zu der Sache um die Tierhaltung deswegen nicht unbedingt mehr sagen, als ein Nicht-Vegetarier. Ich verzichte nicht auf Fleisch, weil ich das für moralisch richtig halte oder mir die Illusion machen würde, auch nur ein Tier damit zu retten, sondern weil ich Fleisch/Fisch einfach nicht mag, wie andere vllt. explizit Schnecken nicht essen würden. Bereite ich Fleisch allerdings für Andere zu, dann muss ich es natürlich auch abschmecken und auch sonst stell ich mich nicht an, als wäre es giftig.


    Natürlich ist es moralisch letztendlich nicht richtig, Tiere schlecht zu halten - erstrecht wenn sie für uns sterben werden - aber ich denke, alle Nicht-Vegetarier sollten daran mehr Interesse haben, denn die essen das Tier, was vorher hoffentlich nicht dahin gesiecht ist, während Vegetarier damit in der Regel Nichts zu tun bekommen.

    Muss ich littleBastard zustimmen - irgendwo in der Spanne zwischen meinem eigenen Alter und rund 5 Jahren mehr finde ich persönlich meistens an Männern attraktiv. Jünger soll zwar auch vorkommen, aber das rutscht schnell in Richtung Welpenschutz und dann wird aus 'attraktiv' schnell 'niedlich' ^^'


    Zu der Frage, warum Diejenigen, die deutlich jüngere Partner attraktiv finden, ältere gleichzeitig unattraktiver finden... hat sicher etwas mit der Dynamik zu tun, die sich Derjenige wünscht.


    Jemand, der vergleichsweise viel Lebenserfahrung (in Relation zum eigenen Alter) hat und sich ganz gut durchsetzen kann - dafür aber unsicher darin ist, Verantwortung für Andere zu tragen, Entscheidungen zu treffen etc. - der könnte ein klassisches Beispiel für Jemanden sein, der sich eher zu älteren Partnern hingezogen fühlt, weil sich die typischer Weise eher in die Eigendynamik einpassen.


    Jemand, der weniger Lebenserfahrung hat, eher unsicher darin ist, seine eigenen Bedürfnissen durchzusetzen und gern ein gewisses Maß an Kontrolle behält, der könnte dagegen ein gutes Beispiel für Jemanden sein, der sich von deutlich jüngeren Partnern angesprochen fühlt.


    Sind natürlich nur Beispiele, die weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Allgemeingültigkeit haben, aber je weiter man in die Extreme deutlich jüngerer/älterer Partner sieht, desto stärker ausgeprägt wird man solche Dynamiken finden.

    Ich würde denen das gar nicht so genau sagen, wohin die Reise ganz realistisch gehen könnte :D


    Schilder denen einfach, warum du gerne mit einem anderen Namen angesprochen werden möchtest, der nicht in deinem Ausweis steht und frag nach, wie man damit gemeinsam umgehen könnte.


    Sollte dir der Vorschlag dann nicht ausreichen, kannst du das ja mitteilen und ansonsten dürfen sie dir gerne so weit entgegen kommen, wie sie möchten, da sind nach oben hin von dir aus ja sicher keine Grenzen gesetzt ^^

    Hier gab es schon eine ganz ähnliche Frage dazu: Trans in der Schule


    Allerdings läuft Uni und Schule ja doch stark unterschiedlich ab.


    Wenn ein Schüler in seiner Klasse sitzt, dann interagiert er am Tag mit sehr vielen Mitschülern, mehreren Fachlehrern, diversen Vertretungslehrern etc. - die alle haben in der Regel die schriftliche Info über Sitzpläne, wie ein Schüler heißt, kennen den Namen vllt. einfach schon auswendig oder müssen den Schüler eben nach seinem Namen fragen. Hat ein Schüler da nun einen Namen, mit dem er angesprochen wird und einen Namen, der in seiner Akte steht, dann ist das Verwaltungsaufwand, der enorm groß wird, wenn man eben bedenkt, wie viele Informationen da am Tag abgeglichen werden müssen. Zudem wird eine Schule ihre Akte niemals(!!!) schriftlich anpassen ohne geänderte Personalien. Das Darf eine Schule schlicht nicht. Es wäre also Entscheidung der Verwaltung, ob und wie sie einem transsexuellen Schüler entgegen kommen will und wie viel Aufwand sie dafür leisten will. In der Regel wird es nicht umgesetzt.


    Als Student sieht das deutlich anders aus. Auch hier würde dein alter Name in deiner Akte stehen und ganz offiziell bürokratisch wäre das auch nach wie vor der Name, mit dem man dich hinter den Kulissen beurteilt. Studium läuft aber anders ab, als Schule - du interagierst völlig anders mit allen Beteiligten und im Grunde ist es Jemandem, der eine Vorlesung hält, auch relativ egal, wer da nun alles vor ihm sitzt, zuhört und mitschreibt. Außerhalb von Vorlesungen mag das schon eher relevant werden, aber auch da finden Bewertungen anders statt, als in einer normalen Schule. Das heißt eine Uni ist in der Regel sehr schnell dazu bereit, in deiner Akte einen Vermerk zu schreiben, damit du dich mit deinem Wunschnamen z.B. in Listen eintragen kannst, weil das kein formell wichtiger Prozess ist. Du wirst nicht anhand einer Liste benotet.


    Wenn es dir also darum geht, dass du schriftlich zwar deinen Alten Namen weiterhin haben wirst, aber du mit dem nirgendwo auftauchst, wo es Mitstudenten und co. mitbekommen, dann solltest du dich einfach frühzeitig an die Uni wenden und das mit denen abklären. Kann sein, dass die einen Nachweis zu einer laufenden Therapie (vllt. sogar eine Beurteilung des Therapeuten) haben wollen und das ein wenig Vorlaufzeit braucht.

    Ich finde eigentlich überhaupt nicht, dass LGBTI im Grundgesetz gesondert behandelt werden muss/sollte - in meinen Augen wäre es sogar sehr kontraproduktiv, es zu tun, denn an dem Punkt, an dem man dafür eigene Gesetze schreibt, würde es ja die Möglichkeit ganz rechtlich geben, zwischen Bevölkerungsgruppen zu unterscheiden, die laut Gesetz gleich sind. Wenn wir Unterschiede wollen, hätte man auch bei der eingetragenen Lebenspartnerschaft bleiben können.


    Gerechter wäre es hier doch einfach, es genau so stehen zu lassen, wie das Gesetz es gerade besagt, denn ganz richtig wird dort von Ehe gesprochen. Dem Gesetz ist so also völlig egal, wessen Ehe es betrifft und so sollte es auch umgesetzt werden.


    Edit: Artikel 3 habe ich hier Mal außer Acht gelassen - dass Aufzählungen vervollständigt gehören, ist denke eine klare Sache.

    na ja, hab nie begriffen, was schülervz wirklich war,

    ...

    Das ist eigentlich ganz einfach erklärt - SchülerVZ und StudiVZ waren zwei Plattformen, die jeweils nur für Schüler bzw. Studenten zugänglich sein sollten und anfangs auch hauptsächlich dafür genutzt wurden, sich auch den Nachmittag über so auszutauschen, wie eben auch auf dem Schulhof oder während des Unterrichts. Anonymität war also nicht eingeplant und es sollte einen virtuellen Raum für Lernen und Freizeit schaffen.


    Lange hat das aber nicht gehalten, bis die ersten Mobbing-Skandale los gingen und sich diverse Erwachsene dort getummelt haben, die da Nichts verloren hatten. Dementsprechend wurde die Reißleine gezogen und das Ganze schnell über den Jordan geschickt.


    was mich besonders stört ist, dass man alles was man

    ansurft, hochlädt usw ständig teilen soll. etwas, was

    meine eltern inzwischen auch häufiger tun. und die

    halten mich inzwischen schon für nen ewig gestrigen.

    Finde ich nicht, dass du damit irgendwie nicht mit der Zeit gehen würdest. Es muss nicht Jeder Alles über dich wissen können und wenn man sich ansieht, was viele Leute so teilen, ist da auch viel Kram dabei, bei dem ich mich frage, wieso Diejenigen denken, dass Andere das wissen wollen.


    Zudem empfinde ich es auch als absolut unhöflich, wenn Jemand dauernd sein Handy vor der Nase hat und in der Regel überlege ich mir auch zwei Mal, ob ich mich mit Jemandem ein zweites Mal treffe, der das macht. Ich hab da ähnlich wenig Bezug dazu, wie du scheinbar auch und ich denke, man bekommt von seiner Umwelt eher mehr mit, wenn man entweder online - oder in der Realität ist. Beides gleichzeitig heißt nur, dass man von beidem nur die Hälfte mitbekommt und dauernd zweigleisig Alles aufs Wesentliche filtern muss.


    Das Internet ist mittlerweile ja auch für sehr junge Menschen ein frei zugänglicher Ort. Und je jünger, desto beeinflussbarer sind Menschen ja bekanntlich.

    Stimmt, das kommt da sogar noch dazu - wobei die User im Netz ja früher nicht älter waren, als heute auch, sondern es hat damals einfach Niemanden interessiert, was Kinder da so machen und sehen. Heute interessiert es leider in so weit, dass Eltern ihre Kids machen lassen, aber nachher einen Schuldigen suchen, der nicht aufgepasst hat, was dann eher zur Zensur führt als dazu, an eine Aufsichtspflicht zu erinnern.

    Klar - in der Ehe geht es im wesetlichen um die Reproduktion und Erhaltung der "Volksgemeinschaft".

    Und daran dürfen Schwule, Lesben und dieses ganze Zeugs jetzt auch mitwirken - Gloria Victoria!

    Und wem bringt das was?

    Ist damit die grundsätzliche Schwulenfeindlichkeit unserer Gesellschaft aufgehoben?

    ...

    Irgendwie ein bisschen ironisch, erst eine Aussage zu treffen, die ungefähr so von Jedem hätte getroffen werden können, der sich gegen eine Gleichberechtigung ausspricht und dann von grundsätzlicher Schwulenfeindlichkeit zu reden. Eventuell würde man mit Toleranz weiter kommen, wenn man sich intern in einer Community erstmal einig wird, ob man Fortschritt machen oder ihn lieber bremsen will.


    Wenn man sich aber über Schwulenfeindlichkeit zu jeder Gelegenheit aufregen und jede positive Entwicklung ignorieren will, dann sollte man vielleicht lieber Mal zu ganz anderen Länder als Deutschland sehen - dann würde einem nämlich auffallen, dass wir es hier furchtbar gut haben und uns so ziemlich Niemand rechtlich erlaubt an den Kragen gehen kann und es mit ziemlicher Sicherheit auch nicht morgen auf der Straße versuchen wird.


    Dass wir mit diesem Ergebnis jetzt aber einen Schritt näher z.B. dem katholischen Irland hinterher gezogen haben, war lange überfällig und zeigt unserer Politik vielleicht auch endlich, dass sie hinter ihrer Bevölkerung her hinkt.

    Das hätte ich nun tatsächlich nicht erwartet. Also dass da so wenig Ahnung im Vorfeld vorhanden war - dass solche Themen abgeblockt werden, kann ich da schon eher verstehen.


    Kommt ja immer ein wenig darauf an, wie man ansonsten Kontakt zu den Leuten hat oder über was man sich generell mit ihnen unterhält. Ich denke, wenn Jemand, mit dem ich sonst eher über alltäglichen Smalltalk spreche und der auch sonst eher wenig Einsicht in meine Gedankenwelt hat, plötzlich mit solchen Themen anfangen würde, ohne dass da eine lange Überleitung stattfindet, würde ich auch eher ziemlich befremdet reagieren, weil ich es einfach als komisch empfinden würde.


    Wenn es aber Jemand ist, mit dem ich auch sonst über Gott und die Welt reden, rational diskutieren und Gedanken austauschen kann, dann hat das eine andere Qualität und wirkt auch weniger persönlich.


    Zu dem Vorwissen mache ich aber tatsächlich ganz andere Erfahrungen. Mir passiert es zum Beispiel vergleichsweise oft, dass ich mit Leuten ins Gespräch komme, die mir im Netz bei diversen Online-Beschäftigungen über den Weg stolpern und mit denen ich dann ein paar Wochen lang hin und wieder über Voice spreche - die dann irgendwann über Umwege genau zu solchen Gender/Orientierungs-Themen kommen, obwohl ich selbst das in der Regel gar nicht anschneide, wenn es vorher über HTML, Grafik, Gaming oder was-auch-immer ging. Mir scheint das Thema mittlerweile allgegenwärtig, sobald man sich nicht face-to-face gegenüber steht und in den meisten Fällen bekommt man eher definierte Label um die Ohren geworfen, als sich inhaltlich auszutauschen.

    Für die einen heißt es eben ganz klar, sich zu Männern und Frauen hingezogen zu fühlen, während andere es eher als eine Art Umbrella-Term sehen und sagen, es heißt, sich zu zwei oder mehr Geschlechtern hingezogen zu fühlen.

    sich zu Männern und Frauen hingezogen zu fühlen ---> sich zu Jemandem hingezogen zu fühlen, den der Bisexuelle selbst als Mann oder Frau wahr nimmt. Das schließt den Umbrella-Term nicht komplett aus.


    Aber meinst du wirklich, es kennen immernoch so wenige (gerade im Alter u30) die neu definierten Geschlechter und/oder Orientierungen? Gefühlt würde ich meinen, die Meisten kennen die Definitionen dazu besser, als eine der drei binomischen Formeln. Außerhalb des Internets kommt man nur sehr viel seltener dazu, sich so theoretisch mit Irgendjemandem random über Sexualität und Gender zu unterhalten, ohne dass es tendenziell eher eigenartig wirkt.