Beiträge von JohnDoe

    Raaku Irgendwie scheinst du ja ziemlich das Gefühl zu haben, dass Intoleranz genrell die Existenz dessen bedroht, gegenüber dem Jemand intolerant ist, obwohl es um eine Bedrohung doch gar nicht ging. Intoleranz heißt nicht, dass dich Jemand angreift - in welcher Form auch immer. Je nachdem ob man einen Unterschied zwischen Akzeptanz und Toleranz zieht, oder es als gleichwertig ansieht, heißt das erstmal nur, dass man Etwas nicht befürwortet bzw. nicht erduldenswert findet.


    Das ist erstmal einfach nur ein Standpunkt und sagt Nichts darüber aus, wie Derjenige mit dir als Person umgeht. Klar kannst du dann sagen, wenn dich dieser Jemand nicht toleriert, dann tolerierst du seine Intoleranz eben auch nicht - aber das macht dich eben nicht tolerant, sondern stellt dich im Grunde auf die selbe Seite. Vor Allem dann, wenn du eben schon direkt implizierst, dass sich Jemand mies aufführt, nur weil er Etwas nicht gut findet. Mir persönlich würden direkt mehrere Dinge einfallen, von denen ich zwar sagen würde, ich toleriere sie - aber ich akzeptiere sie nicht (ergo ich erdulde sie, aber befürworte sie nicht) - das heißt aber nicht, dass ich einen Menschen deswegen mies behandeln würde, den diese Dinge betreffen.


    Dass das Zitat von einem Aktivisten stammt, wusste ich tatsächlich nicht, aber ich denke auch nicht, dass Aktivisten pauschal für gute Zitate taugen, daher hab ich da vermutlich so viel nicht verpasst.

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    Und scheiß auf alle hier, die sagen, dass es eine akzeptable Meinung wäre, homophob zu sein, sorry an euch, wirklich, aber im Namen der Toleranz sollten wir uns das Recht nehmen, die Intoleranz nicht zu tolerieren.

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    Wie kommst du darauf, du müsstest Intoleranz nicht tolerieren, wenn du selbst Toleranz forderst? Damit bestimmst du genauso, wem gegenüber du intolerant sein darfst, wie es jeder andere tendenziell intolerante Mensch auch irgendeiner Gruppe gegenüber tut, die (oder deren Meinung) ihm nicht gefällt. Bei Toleranz geht es um Menschen, ganz egal, welche Meinungen und Ansichten sie haben. So lange Niemand einem Anderen Etwas tut, darf Jeder tun, lassen und denken, was er möchte, ohne dass er deiner Meinung sein muss. Wenn du das nicht genauso tolerieren kannst, wie du toleriert werden möchtest, dann solltest du bei dir selbst anfangen, bevor du anderen Menschen ihre Ansichten vorgeben möchtest.


    Nirgendwo war hier die Rede davon, dass der TE aktiv angefeindet wird oder Dergleichen und so lange das nicht der Fall ist, gibt es keinen Grund dafür, auf Krawall gebürstet zu sein. Hat nicht jeder seine rebellischen 5 Minuten.

    Erfahrungsgemäß würde ich sagen, es hilft eigentlich immer, auf dieses Mindestmaß an Respekt voreinander zu bestehen. Soll heißen, dass du einen negativen Standpunkt gegenüber Homosexualität nicht toll finden musst und dein Gegenüber gleichzeitig Homosexualität ebenfalls nicht toll finden muss - ihr euch und eure Meinungen aber respektieren solltet, ohne den Anspruch auf eine identische Meinung zu haben und ohne die Meinung des Anderen herab zu würdigen.


    Fehlt deinem Gegenüber dieser Respekt, dann würde ich Denjenigen sehr klar darauf hinweisen, dass das nicht in Ordnung geht - was natürlich voraussetzt, dass du dich an die selben Spielregeln hältst, an die sich Derjenige dir gegenüber auch halten soll.

    Ich habe mich gerade wieder an diesen Thread erinnert, da ich aktuell Mal wieder 'Heart of Darkness' entstaube.


    Ist viele Jahre her, dass ich es zuletzt spielte und zum ersten Mal dürfte ich es mit vllt. 8 oder 9 Jahren herum bei einem Nachbarsjungen in die Finger bekommen haben, wenn ich mich gerade nicht arg verschätze.


    Dennoch ist es bis heute recht ungeschlagen unter meinen Lieblings-Games und kann sich trotz veralteter Grafik noch immer sehen lassen - hat eine recht einzigartige Optik und ist in Sachen Schwierigkeit auch immernoch eine echte Herausforderung, ohne dass das von einer schlechten Steuerung oder so käme.

    Pummelfee es gibt dbna und das ist ab 14 soviel ich weiß.

    So recht erscheint mir das hier nicht als richtiger Platz für Fremdwerbung - wer eine bessere Plattform für sich findet, kann dort ja gerne sein, aber für das Sterben eines Forums zu argumentieren und direkt ein anderes zu empfehlen, ist ziemlich geschmacklos und in keiner Form konstruktiv. Zumindest aus meiner Sicht.

    Achso, sie hat körperlich also durchaus männliche Komponenten und du kannst dir trotzdem auch Sex mit ihr vorstellen? Ich denke, dann ist das größte Problem eigentlich schonmal gelöst, denn scheinbar findest du sie trotzdem anziehend und kannst sie sogar trotzdem klar als Frau sehen. Ich denke, dann musst du dir um den Sex als solchen gar keine großen Gedanken machen - ich bin mir sicher, sie wird dir dann schon zeigen, wie du ihr nicht weh tust und wenn du ihr ehrlich sagst, dass du das noch nie in der Form gemacht hast, dann vermeidet das alleine schon, dass du besonders viel falsch machen kannst. Peinlich wird es ja meist nur, wenn man so tut, als wüsste man, was man macht, obwohl man keine Ahnung hat.


    Was deine Familie, Freunde und co. angeht... müssen die denn so genau über sie Bescheid wissen? Also verheimlichen sollst du sie als Person nicht, aber im Grunde reicht es doch, sie als deine Freundin vor zu stellen, die sie faktisch ja auch wäre. Dass sie einen Penis hat, geht ja wirklich Niemanden davon etwas an. Sollten sie es aber doch irgendwoher mitbekommen, dann erklär ihnen doch einfach, dass sie dennoch eine Frau ist, denn das sollten sie doch dann auch Alle erkennen können, wenn du das an ihr erkennst. Wenn du nicht das Gefühl hast, mit einem Mann zusammen zu sein und sie als Frau liebst - sie sich ebenfalls als Frau sieht, dann gibt es überhaupt keinen Grund dafür, das als homosexuelle Beziehung zu sehen.


    Auch wenn man darüber nachdenken könnte, dass du mit ihr körperlich nicht völlig klar heterosexuell eingestellt zu sein scheinst, aber das ändert so viel nun eigentlich nicht und es gibt in der Heterosexualität vermutlich nicht weniger verschiedene Facetten, als in jeder anderen Orientierung auch.

    Im Grunde ist da die Gegenfrage, ob du sie als Mann wahrnimmst und dich von diesem Mann angezogen fühlst - denn dann hättest du zumindest homosexuelle Tendenzen. Das scheint aber überhaupt nicht der Fall zu sein, denn wenn du sie beschreibst und von ihr redest, dann klingt das, als wäre Alles an ihr für dich weiblich und darin hast du dich verliebt. In dem Fall wäre es sehr unwahrscheinlich, dass du schwul bist, weil sich ein ausschließlich schwuler Mann ja nicht in eine Person verlieben würde, die eine weibliche Wirkung hat. Nicht das chromosomale Geschlecht sorgt dafür, dass sie in deine Vorliebe passt, sondern ihre Wirkung und wie du sie wahr nimmst.


    Mit Sex kann das aber durchaus wieder anders sein - und unter Umständen auch zum Problem werden, wenn du absolut ausschließlich an Frauen interessiert bist und sie körperlich vielleicht noch gar nicht vollständig Frau ist. Ich denke, darüber solltet ihr reden, wenn es dazu kommt. Sollte es bei euch eng genug sein, frag sie im Zweifelsfall einfach und dann überleg dir, wie das für dich ist, falls sie wirklich noch nicht ganz operiert ist. Falls doch gibt es keinen Unterschied zu jeder anderen Frau und du musst bloß heraus finden, was sie im Bett mag und was nicht.


    Ich wünsche in jedem Fall alles Gute dabei - du klingst ziemlich verknallt und wenn es ihr genau so geht, sind das die besten Voraussetzungen.

    • Wie groß seid ihr? Ungefähr 1,65 Meter.
    • Wie wichtig ist euch Körpergröße bei der Partnersuche? Im Grunde überhaupt nicht wichtig.
    • Welche Größe hätte der ideale Partner? Das Ideal wäre irgendwo um meine eigene Größe herum - aber wenn nicht, dann eben nicht.
    • Seid ihr zufrieden mit euer Größe? Jaein. Für mein eigenes Empfinden wäre ich gerne deutlich größer, aber für meine Außenwirkung halte ich es für irrelevant.
    • Denkt ihr, dass Größe heute noch so wichtig ist? Nein. Die Wenigsten interessieren sich für Oberflächlichkeiten dieser Art - man neigt nur selbst dazu, sich damit für die aufgeklärtere Ausnahme der schrecklichen Gesellschaft zu halten. (10 Cent in die 'böse Gesellschaft'-Kasse)

    Darauf habe ich ehrlich gesagt keine befriedigende Antwort - da muss ich leider passen. Aber weirdo schrieb ja schon, dass sie deine Situation selbst kennt, evtl. könntet ihr euch ja genauer darüber austauschen, wenn ihr möchtet? Ohne da jetzt einem von euch Beiden vorgreifen zu wollen :X

    Was ich mich halt Frage: "Was genau heißt es eigentlich sich mit den anderen Geschlecht zu identfizieren?" Ich kann wie ich bereits erwähnte die Gefühle einer Transperson nur bis zu einen gewissen Maße nachvollziehen... Ich frag mich halt ob es jemand Trans macht wenn die Person sich mit maskulinen Merkmalen identifiziert oder mit den männlichen Körper und Pronomen?

    Du denkst da sehr auf der Meta-Ebene - auf der ist man als Transsexueller aber eigentlich erst, wenn man lange mit seinem Therapeuten gearbeitet hat und versteht, wie man selbst funktioniert. Vorher identifiziert man sich nicht so bewusst. Es gibt dieses 'ich möchte ein Junge sein' eigentlich nicht in der intuitiven Identifikation, denn man ist ja gefühlt ein Junge. Das fühlt sich genau so an, wie man sich als genetischer Mann als männlich identifiziert oder als genetische Frau als weiblich. Es ist nicht leicht zu beschreiben, woran man das als Transsexueller nun ausmacht, eben nicht das genetische Geschlecht zu sein, weil diese Differenz für jeden Anderen ja unbekannt ist. Ich würde es vllt. mit dem Bewusstsein dafür beschreiben, dass du weißt, dass du existierst, ohne dass du an deiner Umwelt abgleichen musst, ob das überhaupt stimmt.


    Deshalb muss man Transsexuellen auch nicht erklären, was Transsexualität ist, damit sie verstehen, dass sie es haben. Sie kennen nur den Namen dafür vorher nicht, aber die Störung ist vorher schon da, braucht keinen Auslöser und auch Niemanden, anhand dem man sich identifiziert.


    Körper, Pronomen und alle Details sind eher das Werkzeug, um Selbstbewusstsein und Fremdbewusstsein auf die selbe Ebene zu bringen. Die Differenz zwischen körperlichem und gefühltem Geschlecht ist ja das Problem. Das gefühlte ändert sich nicht, deshalb strebt man an, das Körperliche damit in Einklang zu bringen. So wie es auch die logische Konsequenz wäre, dir eine Jacke an zu ziehen, wenn dir kalt ist, um es Mal sehr zu vereinfachen.

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    Ich sehe die oben genannten Youtuber also auch als "vollwertige" Männer an...

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    Jedoch glaub ich gibt es viele Leute die das nicht so sehen... Die dann sagen werden: "Wenn du dich schminkst, hättest du doch aus gleich ein Mädchen bleiben könne,...." Ich möchte dir keine Angst machen aber ich möchte dich einfach vorwarnen das du wahrscheinlich mehr Gegenwind bekommen wirst als "normale" Transpersonen...

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    Ich denke eigentlich gar nicht, dass da besonders Viele anderer Meinung wären - die Allermeisten werden sich sicher darüber einig sein, dass ein Junge/Mann nicht weniger männlich ist, wenn er sich schminkt oder irgendwie feminin ist. Der Punkt ist nur, wenn man Transsexuell ist, dann heißt das, man identifiziert sich mit dem anderen Geschlecht - nicht über drei Ecken mit dem selben.


    Wenn man trans ist, dann muss man keine Klischees erfüllen, um 'echt' zu sein, aber man kann eben auch nicht Alles trans nennen, was damit in Wahrheit nicht viel zu tun hat. Es geht dabei ja immerhin um eine Störung - eine Krankheit, die zwar nicht geheilt, aber durch Unterstützung durchaus behandelt wird.

    Ich denke, du formulierst das schon ganz treffend 'Was ist, wenn man ein Junge sein möchte, der...?' - das bedeutet, dass du irgendein Motiv dafür hast, denn sein und sein wollen sind ein großer Unterschied. Bei diesem Thema vielleicht sogar noch mehr, als ganz generell.


    Dass es ausgerechnet Jungs sind, die du als sehr weiblich beschreibst, sagt auch schon einiges aus, denn dann willst du ja scheinbar nicht sein, wie Jungs im allgemeinen Durchschnitt wären, sondern du willst weiblich sein, aber sagen können, du wärst ein Junge.


    Dass diese Jungs schwul sind, scheint auch ein Kriterium zu sein, das du ja explizit mit in deren Beschreibung erwähnst. Mag das evtl. daran liegen, dass du diese Jungs süß findest - sie aber nunmal nicht auf Mädchen stehen und du deshalb den Bogen dazu schlägst, dann eben ein femininer Junge sein zu wollen? Ich weiß nicht, ob die Theorie krude klingt, aber den Eindruck habe ich regelmäßig bei solchen und ähnlichen Schilderungen, weil es da oft darum geht, dass ein biologisches Mädchen im Grunde Mädchen bleiben, sich aber Junge nennen möchte.


    Ich weiß jetzt nicht genau, worauf du hinaus willst, weil du ja fragtest 'Was ist, wenn...' - das ist nicht leicht zu beantworten, weil naja... was ist dann? Erstmal ist das scheinbar einfach so und damit bist du absolut kein Einzelfall - deine Schilderung würden sehr viele Mädchen in der Selbstfindungs-Phase teilen. Ich will dein Thema damit jetzt auch wirklich nicht relativieren oder so und nehme dich auch ernst, aber in 90% der Fälle würde ich schätzen, in ein paar Jahren ist das vorbei, du wirst eine andere Wahrnehmung gegenüber Jungs/Männern haben, ein anderes Bild von deiner eigenen Identität entwickeln und wirst rückwirkend vermutlich den Kopf darüber schütteln.


    Bevor man mir dafür den Kopf abreißt - natürlich mag ich mich in diesem Fall auch irren. Ich kann nur von den Erfahrungen ausgehen, die ich mit Schilderungen dieser Art habe und die sehen eben bislang ausnahmslos so aus.

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    Auch deshalb ist und bleibt es wichtig, dass wir immer wieder an unsere Gedenkorte kommen, dass wir hierherkommen, uns erinnern und im Erinnern unsere Verantwortung für das Heute erkennen.


    Wir sind es der Würde des Menschen schuldig.

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    Schade ist daran nur, dass sich solche Sätze immer die falschen zu Herzen nehmen - Diejenigen, die es nötig hätten, erreicht es nicht und damit kommt es eigentlich beim falschen Adressaten an. Diejenige, die an Gedenkorte gehen, um zu Erinnern, sind meistens auch Diejenigen, die sich mit den Opfern identifizieren oder Loyalität ausdrücken. Diejenigen, die genau das ganz bewusst nicht tun, sind in Wahrheit der Adressat, aber die wird man dort nicht finden.

    Ich würde mich zum aktuellen Zeitpunkt zwar nicht als bisexuell einordnen, aber als geradlinig fixes Konzept sehe ich Orientierung so oder so nicht, egal welche es nun ist.


    Für mich persönlich unterscheide ich nicht wirklich zwischen sexuellen und romantischen Gefühlen - ich kann objektiv beurteilen, ob eine Frau oder ein Mann eine sexuelle Anziehung hat, aber das hat mit Gefühlen für mich jetzt nicht so viel zu tun. Dementsprechend finde ich Frauen sexuell auch nicht abstoßend und sicherlich liegt enge freundschaftliche Anziehung von einer romantischen oft nicht so wahnsinnig weit entfernt, aber auch ohne eine Abneigung gegenüber Frauen ist da bisher eben auch nie die Zuneigung gewesen, zu der ich bei Männern potenziell tendiere.


    Oder in kurz gesagt - sicherlich könnte ich mit einer Frau Etwas anfangen, aber das hätte mit Gefühlen jeder Art bisher nicht viel zu tun gehabt.

    Im Grunde ist das Ding bei der optischen Einschätzung immer, dass man einen Fremden in den ersten Sekunden danach einordnet, wie viele Kriterien sich wie zuordnen lassen - nicht nur was das Geschlecht der Person angeht. Wenn man jetzt einigermaßen groß ist, eine tiefere Stimme hat und einen Bart, dann ist die Frisur eigentlich völlig egal, weil der Rest überwiegt und man an Frisuren wohl eh schon so ziemlich Alles an den unterschiedlichsten Personen gesehen hat. Ist man nun aber generell eher weiblich und muss sich mit der Frisur das zusätzliche Kriterium für einen männlichen Eindruck dazu holen, dann kann es natürlich passieren, dass genau der Eindruck nicht entsteht, wenn man auf eine entsprechende Frisur verzichtet.

    Die Weltbevölkerung macht da nicht direkt einen Unterschied, weil es ja prozentuale Zahlen sind, statt fixe Zahlen.


    Was aber den Druck angeht, sich mit der eigenen Sexualität zurück zu halten, glaube ich sogar fast, dass der Trend in eine Richtung geht, bei der man recht vorsichtig dabei sein muss, ob das der Punkt ist, an dem die Zahlen stimmen. Früher war es sicherlich so, dass die Zahlen unterhalb der Realität lagen, weil sehr viele Menschen ihre Sexualität nicht ehrlich geäußert haben - aktuell erscheint mir das aber gegenteilige Züge anzunehmen, dass Sexualität so ein universell öffentliches Thema ist und die Zugehörigkeit zu LGBT unter Jugendlichen im Prinzip so eine Art VIP-Ticket ist, dass ich Zahlen in dieser Sache aktuell genauso wenig Wahrheitsgehalt zuspreche. Dafür ist es zu undurchsichtig, wie diese Zahlen zustande kamen.


    Im Generellen kann man wohl aber zumindest sagen, dass es genug Normalität angenommen hat, damit sicherlich irgendwann stabile Zahlen rauskommen, wenn Niemand mehr das Gefühl hat, sich verstecken zu müssen - gleichzeitig aber auch der Identifikations-Hype wieder runter geht.