So funktioniert das eben - ohne Einsatz auch kein Ergebnis, immerhin kann ja Niemand hellsehen, was du spielen möchtest.
Beiträge von JohnDoe
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Till the World Stops Turning - Kaleb Jones
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Ich würde auch liebend gerne den TS hier nutzen, aber wenn dort immer nur 2 Personen online sind, ist die Wahrscheinlichkeit, dass jemand mit mir zocken will doch recht gering :(.
Ich glaube, das trifft eigentlich recht gut den Kern, was das TS in Verbindung mit YG betrifft - zumindest für mich - denn besonders TS-scheu bin ich grundsätzlich eigentlich nicht, aber in meinem Fall liegt der Altersdurchschnitt der User hier einfach irgendwo bei rund 10 Jahren unter meinem Alter und es würde mir wirklich krude erscheinen, so eine gewisse Distanz raus zu nehmen, die mir da bei unseren üblichen Foren-Themen einfach angebracht erscheint.
Wenn das grobe Thema für TS aber ein explizites ist - zb. Irgendwas zu zocken - sieht das ja wieder etwas anders aus, weil das auch für einen grenzwertigen Altersunterschied unkritischer ist. Vielleicht solltest du da Mal in die Technik/Games-Ecke sehen, ob nicht schon Jemand ein Game anbietet, das du mitspielen möchtest oder selbst eines anbieten, für das man das TS dann ja nutzen kann.
Grundsätzlich scheint da genug Interesse zu sein, das bloß umgesetzt werden müsste.
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Ah, als Untergrenze hatte ich es tatsächlich nicht verstanden - kann aber auch einfach Umnachtung meinerseits gewesen sein x)
Das macht dein Fazit aber sehr viel klarer und ja, ich denke, ich finde das ganz vernünftig, sich im Zweifelsfall mit einem Outing bei einer Person auszutesten, von der man vermutlich kein Gegenwind bekommt und für die das Outing vielleicht sogar überflüssig ist - ob und in wie weit man das dann weiterführt, kann man danach vielleicht erst richtig einschätzen.
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Stimme ich so weit vollkommen zu @karlo195 - der einzige Einwand meinerseits wäre, dass der Kontext noch stärker variiert, weil die eigene Umgebung verschieden definiert ist. Klar bewegen wir uns hier beispielsweise in Deutschland, aber gleichzeitig kann man auch da noch unterscheiden, welche Norm im Elternhaus herrscht, welche in der Schule etc. - dazu dann noch die Norm im Internet, die meist jenseits der realen Maßstäbe liegt, weil man sich da ja in der Regel gezielt mit der Norm umgibt, die einem selbst entspricht, zu welcher Thematik man gerade möchte. Eine wirklich konstante Norm hat man also eigentlich schon innerhalb eines Tages nicht unbedingt.
Was ich nicht ganz verstehe, ist das Fazit, was du daraus ziehst, denn klar - eine Möglichkeit ist natürlich ein Outing, aber mir erschließt sich nicht ganz, warum man das gerade dann in Betracht ziehen sollte, wenn man völlig abseits der Norm liegt? Ein bisschen Außenseiter sein kann nie schaden und ja, da braucht es ein Outing, im klare Fronten zu schaffen, aber ich denke, es gibt auch so eine Grenze, ab der man sich das wirklich nicht antun muss. Unter Fußball-Fans für den gegnerischen Verein jubeln, ist ja auch nicht immer klug

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Ist der Unterschied denn eigentlich wichtig? Also ich meine das nun gar nicht rhetorisch, sondern mich würde es wirklich interessieren, ob ein Bi-/Pansexueller da ganz echten Wert darauf legt, sich vom jeweils anderen abzugrenzen - und wenn ja, warum?
Ich meine, das Grundkonzept ist ja bei beidem eigentlich klar - man legt sich weder auf einen weiblichen, noch auf einen männlichen Partner fest und so weit stimmen da auch beide Orientierungen überein, aber dann passiert irgendwie der kuriose Sprung, dass Pansexualität mit der philosophischen Theorie verknüpft wird, einen Charakter statt des Geschlechts zu lieben, als wären Menschen mit einer anderen Orientierung zu so einer Meta-Ebene nicht in der Lage. Ob das wirklich so ist, wird da gar nicht weiter hinterfragt.
Dazu kommt dann das Ding mit dem dritten Geschlecht (beziehungsweise dem nicht definierten Geschlecht), bei dem mir immer etwas schwindelig wird, wenn ich da Trans als unfreiwilliges Beispiel lese. Andere explizite Beispiele gibt es für das dritte Geschlecht aber irgendwie nicht, denn selbst ein genderfluider Mensch wechselt sein physisches Geschlecht nicht und (auch wenn das Demjenigen vllt nicht passt) ein bisexueller Mensch kann sehr wohl auch festlegen, wie er seinen genderfluiden Partner wahrnimmt und das passiert nichtmal bewusst. Da wird dann aus dem theoretischen dritten Geschlecht ganz schnell wieder eines der beiden, auf das sich die Bisexualität beschränkt.
Wenn es im echten Leben aber im Grunde das selbe wäre, würde es ja eigentlich keinen Grund für die Unterscheidung geben - den gibt es aber offensichtlich schon? Sehen diesen Unterschied auch Bisexuelle oder gilt der nur aus Sicht eines Pansexuellen?
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Run - Snow Patrol
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Gibt eigentlich gar keinen Grund, sich großartig über Normen zu streiten - der Maßstab für 'normal' findet nicht im eigenen Kopf statt, sondern im Kontext, in dem man sich bewegt. Ist Homosexualität hier im Forum normal? Ja, ist es. Ist es in Russland normal? Nein, ist es definitiv nicht. Ist es in Deutschland normal? Weiß ich nicht, aber zumindest darf man Jemanden intolerant schimpfen, der es als Normalität nicht haben will.
Ob ich etwas normal finde oder mein Nachbar ist völlig irrelevant, weil weder ich noch er eine Norm festlegt. Wer einigermaßen empathisch unterwegs ist, wird sich aber zumindest Gedanken darüber machen, was das eigene Umfeld von einem Outing halten könnte, denn selbst wenn es die Norm wäre, würde es immernoch intolerante Menschen geben, die - wenn man Pech hat - ausgerechnet die eigenen Eltern sind. Ich denke aber, in dem Fall ist das emotionale Outing zwar nachvollziehbar, aber eigentlich keine besonders gute Entscheidung. Sich schlicht nicht zu outen würde da zum Haussegen ja deutlich mehr beitragen, wo man nunmal nur begrenzt lange mit seiner Familie unter einem Dach leben muss.
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Da hilft dir auch kein traurig - Sondaschule
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Ich habe es wahrscheinlich falsch ausgedrückt. Tut mir Leid. Ich wollte halt darauf hinaus, dass es für mich verständlich warum man sowas will, dass es aber kein Grund dafür ist. Ich bin nicht gut darin mich auszudrücken. Ich hoffe du verstehst was ich sagen will.
Huh, ich meinte nun gar nicht speziell dich

Gibt ja mehrere Posts hier, die das ähnlich sehen und das ist ja auch völlig ok so - muss sich Niemand für seine Meinung entschuldigen und ich wollte auch nicht den Eindruck erwecken, dass mans doch müsste. Einfach nur ein kritischer Standpunkt meinerseits dazu, mehr nicht.
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Ich bin mir ehrlich gesagt nicht so sicher, ob ich das Argument so besonders wasserdicht finde, man könnte einen schwulen besten Freund intimer behandeln, als einen heterosexuellen besten Freund, denn im Grunde genommen ist das ja genauso oberflächlich, wie wenn heterosexuelle Männer über Schwule sagen, sie wären ok, solange sie einen nicht anbaggern. Beides setzt irgendwie voraus, dass die betreffende Person so unwiderstehlich ist, dass man automatisch Interesse hat, sobald das Geschlecht stimmt. Dabei schätze ich, dass die meisten besten Freunde (ganz egal, ob homo- oder heterosexuell) ihre engen Freundschaften ungefähr so gern in einer Beziehung haben wollen, wie das die weibliche Hälfte der Freundschaft selbst möchte - in den meisten Fällen vermutlich nicht besonders gerne.
Zudem ist das Empfinden der eigenen Orientierung ja nicht unbedingt in Stein gemeißelt - ich denke, die wenigsten Menschen können zu 100% versichern, in wen sie sich verlieben, sondern eigentlich nur davon ausgehen, in wen sie sich bis zum Zeitpunkt X schon verliebt haben. Wenn es also darum geht, bei einer Freundschaft möglichst eng miteinander und dennoch völlig sicher zu sein, sich das Gegenüber vom Hals halten zu können, wird das nicht funktionieren - außer man entscheidet sich für einen Hund.
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Huh, dein Zitat widerspricht dem doch gar nicht, wenn ich gerade nicht völlig auf dem Schlauch stehe - 'Das Genre grenzt sich entsprechend vom Shonen Ai ab, ... , und wird überwiegend von Frauen geschrieben und gelesen.' Einziger Unterschied, dass es im Yaoi ganz explizit um Sex geht, wo Shonen Ai den rein romantischen Plot hat. Letztendlich berichtige ich mich damit, das mein Post vorher beides meint - ich Manga/Anime-Banause das nur schlich in einen Topf werfe

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...da sehe ich eindeutig ein Problem, weil schwule Männer nunmal eben auf Männer stehen...
Ich fürchte eigentlich, das Ganze muss man sogar sehr viel deutlicher ausdrücken, weil ich den Eindruck habe, bei solchen Themen kommt in der Regel überhaupt nicht an, wie das außerhalb der Welt des Betroffenen auf Andere wirkt. Die meisten schwulen Männer hätten nicht nur kein Interesse an einer Frau (die sich in ganz bestimmten Situationen mit einem Mann identifiziert), sondern auf die meisten schwulen (und heterosexuellen) Männer dürfte es auch sehr befremdlich wirken, damit zu tun zu bekommen.
Ich beziehe das jetzt Mal gar nicht auf @Vikturi persönlich, weil ich sie ja auch gar nicht kenne und deshalb auch nicht einschätzen kann, aber wenn ich die Definition zu Girlfag lese, dann habe ich einfach Mädchen zwischen 13 und 19 im Kopf, die bei Manga irgendwann auf das Genre Yaoi gestoßen sind und das für die Realität halten, die ihnen selbst entspricht. Das Ganze ist aber leider überhaupt gar nicht realitätsnah, nichtmal ein bisschen - und die Figuren darin am aller wenigsten, die (meines begrenzten Wissens nach) auch ausnahmslos von Frauen erdacht sind und in meinen Augen meist sehr viel weibischer unterwegs sind, als es auch nur irgendein femininer Mann täte. Kurzum - wer sich davon angesprochen fühlt, identifiziert sich nicht mit einem Mann, sondern mit der absolut durchfemininisierten Version eines Mannes, den sich Frauen ausgedacht haben, weil Mädchen darauf anspringen und das Ganze kaufen sollen.
So viel dazu, was ich mit Girlfag verbinde - und womit ich auch regelmäßig vereinzelte Trans-Männer konfrontiere, die da auch einen Draht für zu haben scheinen. Ob das Ganze auf einen selbst zutrifft, muss letztendlich Jeder selbst am besten wissen.Um aber auf den Punkt zu kommen - das Problem liegt nicht nur darin, nicht die Zielgruppe des Wunsch-Partners zu sein, sondern auch darin, dass man es im Endeffekt kaum ernst nehmen kann (ich könnte es zumindest nicht), weil es nach pubertärer Fantasie und kaum realer Erfahrung anmutet. Klingt vllt. hart und ganz sicher muss man mich dabei ja auch nicht sonderlich ernst nehmen, aber es erscheint mir eigentlich nur fair, den Blickwinkel auch mitzuteilen, statt ihn mir nur zu denken, weil ich mir die Situation eigentlich gar nicht ausmalen will, sich damit einem Jungen gegenüber zu outen, von dem man auch zukünftig noch ernst genommen werden mag.
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Als erstes komme ich da eigentlich auf das Thema Aufklärung über Lgbtqi im Jugendalter (Schule, Medien etc.) - einfach auch aufgrund mehr oder weniger aktueller Wahlkampf-Parolen diverser Jung- wie auch Alt-Parteien, die das ja nicht für unterstützenswert halten. Wofür ist Journalismus da, wenn nicht dafür, der Politik einen Schubser zu geben ;D
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Lips - Lacrimas Profundere
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No, Never - Jimmy Eat World
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Undisclosed Desires - Muse
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Der Begriff war mir bis vor kurzem völlig neu und ich fürchte auch fast, einen richtigen Rat, wie damit umzugehen ist, gibt es eigentlich nicht, denn du hast ja schon ganz richtig geschrieben, dass es ziemlich aussichtslos ist, sich in Jemanden zu verlieben, der das sehr wahrscheinlich nicht erwidern wird. Vor allem, da es ja scheinbar das Haupt-Kriterium ist, dass Derjenige vermutlich kein Interesse haben wird.
Trotzdem denke ich, dass man da vielleicht einfach mal genauer drüber nachdenken kann - zum beispiel darüber, ob man sich ganz tatsächlich in schwule Männer verliebt oder nicht vielleicht eher in die Illusion, wie man sich den schwulen Mann vorstellt? Mir persönlich fällt jedenfalls Nichts ein, was den Homosexuellen so maßgeblich in seiner Persönlichkeit ausmacht, dass man sich radar-artig verliebt - in Heteros dafür aber nicht, denn letztendlich sinds beides Männer, deren Vorlieben ja erstmal nicht deine Vorlieben sind. So weit zumindest mein logischer Versuch, das zu verstehen.
Zweite überlegen ist, wie fühlt sich das Verliebt sein eines Homosexuellen an? Also wenn du sagst, es geht grundsätzlich darum, sich als Frau zu fühlen, aber schwul zu lieben, dann frage ich mich automatisch, ob es sich anders anfühlt, schwul zu lieben, statt hetero, wenn es sich bei beidem auf einen Mann bezieht und das eigene Geschlecht aber nach wie vor weiblich empfunden ist? Meine Überlegung dazu wäre wohl an der Stelle ganz selbstkritisch, ob ich das tatsächlich so erlebe oder auch das nicht eher zu einer Illusion idealisiere.
Absprechen, dass es das Ganze gibt, will ich damit absolut nicht und irgendwie gibts wohl auch Alles, was für eine Person subjektiv einfach da ist, aber eine große Portion Selbstreflektion erscheint mir da wirklich der einzige Tipp, den ich geben kann.
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Oft gehts da bestimmt gar nicht mal so sehr darum, sich nicht blamieren zu wollen, weil man vielleicht nicht so viel darüber weiß, sondern die meisten Menschen haben ja schon ein Gefühl dafür, wem gegenüber man mit welcher Meinung anecken könnte und vermeiden das dann. Zu einem gewissen Grad ist das vermutlich auch ganz gut so, um Andere nicht zu verletzen, solange man eben nicht nach seiner ehrlichen Meinung gefragt wird, aber gerade was Toleranz angeht, habe ich teilweise den Eindruck, dass Alle um einen herum so sehr darauf getrimmt sind, Alles tolerieren zu müssen, weils zum guten Ton gehört, dass im Umkehrschluss einfach nicht mit betroffenen Personen über die Themen geredet wird, für die man Toleranz bräuchte.
Merkt man ja irgendwie schon daran, dass sich die erste Frage (wenn man geoutet ist) eigentlich immer darum dreht, welche Wörter benutzt werden dürfen - wie so eine Art Bestandsaufnahme, durch die man durchfallen könnte, wenn was falsches gesagt wird - das passiert einem Ungeouteten nicht, denn dem gegenüber werden alle möglichen Vokabeln einfach genutzt und die Frage, ob das ok geht, stellt sich nicht, weil es da dann um den Inhalt geht und nicht darum, irgendwelche Fettnäpfchen zu umschiffen.
Letztendlich ist das für mich aber kein Argument gegen ein Outing, sondern soll einfach nur heißen, dass ich nicht glaube, man erreicht mehr Aufklärung, wenn man sich outet - Aufklärung leisten ja vor Allem Diejenigen, die so ein Outing gar nicht betrifft und sich trotzdem aufs Thema einlassen. Zum Beispiel der Hetero, der keinen Homosexuellen vor der Nase stehen haben muss, um 'schwul' als Schimpfwort nicht ok zu finden und das im Notfall auch zu äußern.
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Ich denke eigentlich, Aufklärung hat nicht unbedingt etwas mit einem Outing zu tun. Also das Eine geht auch problemlos ohne das Andere und oftmals würde ich sogar behaupten, dass Aufklärung leichter funktioniert, wenn Diejenigen, mit denen man spricht gar nicht so genau davon ausgehen, dass sie mit Jemandem reden, den das betrifft. Einfach weil sie sich ehrlicher drauf einlassen, ohne drüber nach zu denken, wie sie jetzt richtig (tolerant) reagieren müssen.
Das betrifft die Aufklärung von Identitäten vermutlich sogar noch viel mehr, als von Sexualitäten, weil letztere doch schon einigermaßen bekannt sind (zumindest die häufiger vertretenen) und man eigentlich eher Vorurteile ausräumen muss. Bei Identitäten habe ich oft das Gefühl, dass darüber nicht wirklich offen geredet wird, wenn klar ist, da ist ein Betroffener dabei - das wird dann eher so durchgewunken, als dürfte man das nicht in Frage stellen und 'spielt das Spielchen eben mit', bis die Person nicht mehr dabei ist. Wenn das Thema aber zufällig drauf fällt, ist mir das bei Trans ungeoutet schon öfter unter gekommen, dass plötzlich Alles auf dem Tisch ist, was einem geoutet so Niemand ins Gesicht sagen würde. Das fängt bei Dingen an, die tendenziell totaler Unsinn sind und geht aber auch zu berechtigter Kritik, über die man einfach diskutieren kann, darf und sollte. Ob ich mich im Zuge der Diskussion dann oute, ist vermutlich zum Zweck der Aufklärung ganz egal, immerhin kann ich ja auch so eine Meinung haben und Dinge darüber wissen.