Beiträge von JohnDoe

    Dreamerine - Ich denke, du musst dich in deinem Glauben an Gott nicht von deiner Sexualität verunsichern lassen. Es gibt einen enormen Unterschied zwischen dem religiösen Glauben und der Kirche, denn der Glaube findet zwischen dir und dem statt, woran du glaubst - in deinem Fall zwischen dir und Gott. Die Kirche hingegen ist eine Institution - nicht mehr und nicht weniger - die Kirche hat keine stärkere Verbindung zu Gott, als du sie selbst hast und die Kirche weiß auch nicht besser, was im Sinne Gottes ist und was nicht. Gott richtet sich nicht nach den Regeln der Kirche und die Kirche kennt die Regeln Gottes nur in so weit, wie sie behauptet, sie zu kennen.


    Wenn du an Gott glaubst und eigentlich das Gefühl hast, dass es in Ordnung ist, wie deine sexuelle Orientierung ausgelegt ist, dann kann daran doch im Grunde gar Nichts Falsches sein - auch dann nicht, wenn sich ein Papst oder die Kirche als Ganzes zehn Mal auf den Kopf stellen, denn die sind für deinen persönlichen Glauben überhaupt nicht relevant.

    Das stimmt so auch nicht wirklich - der TE redete davon, dass er sich seinem Freund gegenüber längst geoutet hat und er lediglich von dem Freund wissen wollte, ob dieser auch Interesse an Jungs bzw. speziell an ihm hat.


    Würde die Möglichkeit also absolut stehen bleiben, einfach nach zu fragen, auch wenn ich nicht denke, dass es hier überhaupt noch speziell um den TE geht.

    Neuerdings 'Skins' und '13 Reasons Why' - Ersteres geht sehr trashig und ungeschminkt mit Teenie-Chaos um, aber das macht den Charme irgendwie aus und Zweiteres ist ein Drama in recht spezieller Erzählweise.

    Ich glaube, das ist in dem Fall schwierig zu vergleichen, wenn sich Jemand nicht mit einem bestimmten Geschlecht identifiziert und wenn sich Jemand mit einem Geschlecht identifiziert. Ich kann dir das gar nicht so wirklich sagen, was für mich das Mann sein ausmacht - ich fühle mich damit einfach vollständig richtig und das war auch völlig intuitiv schon immer so, genauso wie eine Frau, die als Frau geboren ist, sich intuitiv richtig als Frau fühlen kann, ohne jemals daran zu zweifeln.


    Wenn man sich nun aber mit einem Geschlecht eben nicht identifiziert, dann ist das ja etwas ganz anderes. Ich hätte zum Beispiel nie sagen können, ich kann mich nicht als Frau identifizieren, weil ich keinerlei Anhaltspunkt gehabt hätte, womit ich mich da nicht identifiziere - das war lediglich die logische Schlussfolgerung daraus, dass ich mich nunmal als Mann identifiziere.


    Nun ist es bei dir ja so, dass es dieses mit Etwas identifizieren gar nicht zu geben scheint - du identifizierst dich nur einfach nicht damit, eine Frau zu sein und dafür musst du ja irgendwie ein Bild davon haben, womit du dich eben nicht identifizierst. Nehmen wir Mal an, dieses Bild umfasst jetzt nur einen kleinen ganz subjektiven Bereich des Frau Seins, dann wäre ja das Bild das Problem, an dem du dich orientierst. Auch das würdest du natürlich nicht bewusst steuern, aber es könnte gut sein, dass du dich praktisch mit dem übrigen Bereich des Frau Seins identifizierst, den du da völlig ausklammerst und als Etwas ganz Anderes verbuchst. Es gibt ja unglaublich viele Varianten, sich nicht wohl zu fühlen, bei denen vereinzelte Punkte schon genügen, um ganz gravierend zu wirken, ohne dass es deinen ganzen Körper als Geschlecht betreffen muss.


    Muss natürlich nicht so sein, aber könntest du dir vorstellen, dass es in so eine Richtung geht?

    In Teil 3 die Südsee war streckenweise super schwer - das war ja der Teil, in dem man sich nach Indien aussuchen konnte, in welcher Reihenfolge man Nevada, die Südsee, London oder den Südpol spielt. Ich glaube, wir haben uns damals immer zuerst durch Nevada durch gemogelt und die Südsee bis zum Ende aufgehoben, weil man dann schon bessere Waffen hatte :D


    Die neueren Tomb Raider... ich sag Mal, ich kann mich noch mit den neueren Jump'n run-Versionen anfreunden - Angel of Darkness, Legend, Anniversary, und Underworld. Auch da fehlt schon irgendwie der alte Geist der ursprünglichen Entwickler, aber wenigstens wurde Lara und die Spielmechanik gut übernommen und man hat zeitgemäß etwas Stimmiges draus gemacht.


    Diesen neueren adventure-Shooter hab ich mir dann aber schon gar nicht mehr gekauft. Einmal kurz eine Demo gesehen und direkt festgestellt, das ist weder Lara noch Tomb Raider. Da wird einfach nur ein erfolgreicher Name benutzt, um ein neues Spiel zu verkaufen. Klar kann man sich da darüber streiten, ob die 'neue Lara' realistischer ist oder ob die alte echte Lara sexistisch war - meinetwegen war sie sexistisch, aber sie war die sympathischere Rampensau im Gegensatz zu dem Mauerblümchen, gegen das sie getauscht wurde.


    Zurück zum Positiven: Mein lieblings-Teil der Reihe war wohl der 4. - aber mein absolutes lieblings-Level ist aus dem ersten Teil. Das Level, in dem man Laras Clon begegnet und das Puzzle lösen musste, den Clon zu töten, ohne Waffen dafür benutzen zu können. Beim ersten Mal wohl ein Akt von Stunden gewesen, bis der Groschen fiel ^^



    Ähnlich toll war die Spiel-Reihe Baphomets Fluch - die müsste auch irgendwo in den 90ern angefangen haben und fing als 2D point'n click an, bevor später ein 3D point'n click/jump'n run draus wurde. Ich mochte beide Varianten sehr gerne.

    Bei Games aus den 90ern muss ich sofort an Tomb Raider denken - natürlich die guten alten von Teil 1 bis 4 :D


    Ich weiß nicht, wie oft ich die Reihe mit meiner besten Freundin gespielt habe und oftmals hab ich ihr einfach nur beim Spielen zugesehen, weil mich das damals schon sehr unterhalten hat, als an das Format 'Lets play' noch gar nicht zu denken war.


    Hat uns damals viele Nachmittage nach der Schule unterhalten und weckt heute so manche Nostalgie, es mal wieder auszugraben.

    Ich glaube, du wirfst da ein bisschen was durcheinander, denn du stellst ja direkt zu Anfang klar, dass du Trans nicht als psychische Störung beschreiben willst - genau das ist Transsexualismus aber. Es beschreibt den als Geschlechtsidentitäts-Störung definierten Zustand, sich dem genetisch gegensätzlichen Geschlecht zugehörig zu fühlen. Dieses Vergenderisieren mag bei anderen Arten von Trans zutreffen, aber nicht auf den klassischen Transsexualismus, denn der ist ja nicht selbst das Geschlecht.


    Daher würde ich littleBastard da auch zustimmen, dass du nicht automatisch ein Mann bist, weil du dich nicht klar als Frau identifizieren kannst. Immerhin würde das ja gleichzeitig auch heißen, dass du eine Frau bist, wenn du dich nicht klar als Mann definieren kannst.


    Die erste Frage, die sich mir bei deiner Schilderung aber stellt, ist wie du dieses sich als Frau fühlen oder nicht als Frau fühlen wahrnimmst - kann es nicht sein, dass das eher ein ganz bestimmtes Bild ist, was du vom Frau sein hast, mit dem du dich nicht identifizierst? Also worauf ich hinaus will - du musst gar nicht zwangsläufig ein Problem mit deiner Identität haben, wenn das Bild einfach ein ganz spezielles, nicht zutreffendes ist, mit dem du glaubst, dich identifizieren zu müssen. Irgendwie klingt das wirrer, als ich es ausdrücken will, aber ich hoffe, man versteht, was ich damit meine.

    Daran gemessen, welche Sorte Mann ich bisher immer attraktiv fand, ist es wohl eine ziemlich spezielle Mischung aus optischem Typ und Ausstrahlung.


    Ich mag Männer, die nicht besonders muskulös und eher schlank bis zierlich sind, einfach weil ich selbst ein laufender Meter bin und irgendwie nicht wirklich unterschreiben würde, dass mich Gegensätze anziehen. Hab mir auch Mal sagen lassen, Exfreunde meinerseits wären eher feminin hübsch, als typisch 'ideal-männlich'. Was die Ausstrahlung angeht, sind das aber meistens eher maskulinere Männer, die einigermaßen selbstbewusst sind, sich ganz gut durchsetzen können, auf mich irgendwie speziell wirken und auch Intelligenz mitbringen.


    Das mit der Intelligenz meine ich aber nicht so abgedroschen der Marke 'es kommt auf die inneren Werte an' und einen Professor muss ich jetzt auch nicht haben, sondern ich finde es tatsächlich einfach ziemlich attraktiv, wenn ein Mann so eine soziale Intelligenz mitbringt, zu der Empathie genauso gehört wie z.B. auch Humor.


    Was Frauen angeht, überlege ich jetzt seit mehreren Minuten, wie ich Diejenigen beschreiben soll, die ich objektiv betrachtet als attraktiv empfinde - und das ist irgendwie viel schwieriger :D ich glaube, es sind Frauen, die so eine natürliche Extravaganz mitbringen und nicht künstlich aufgedonnert wirken - ruhig auch der etwas dezenter feminine bis sportliche Typ.

    Bei vielen Umfragen wird ja meistens schnell geneugiert, wer eigentlich überhaupt mitgemacht hat, daher schreib ichs diesmal einfach direkt: hab mit 'Austausch mit Gleichgesinnten' und 'Anderen beistehen' mitgemacht ^^

    Du interpretierst sehr viel Inhalt in diese Konzepte, der eigentlich gar nicht wirklich vorhanden ist. Also du gehst gerade davon aus, eine Shemale ist eine Art Gender und das Konzept davon würde solche Motive voraussetzen, wie das Behalten der männlichen Genitalien - Shemale ist aber weniger ein Gender, sondern eine Art Kunstfigur.


    Die Person hinter der Shemale ist eine Transsexuelle, die entweder einfach noch keine Operation hat durchführen lassen, um ihre Genitalien anzugleichen oder das vielleicht auch nicht vor hat - das Gender dieser Person ist praktisch unabhängig davon, ob sie die OP macht oder nicht. Das männliche Genital ist einzig und alleine für die Kunstfigur 'Shemale' von belang und wenn eine Transsexuelle das nicht mehr hat, dann kann sie eben nicht mehr die Kunstfigur Shemale erfüllen, .


    Das ist ein Erotik-Element, das so im realen Privatleben der Person nicht existiert. So wie das Meiste andere auch, das in der Erotik benutzt wird, weil es sich eben verkauft - oder im privaten Rahmen eben einen Reiz hat, ohne 'echt' sein zu müssen. Ist eine ähnliche Rolle, wie eine Domina es beispielsweise auch ist.

    Das mit den Jüngern war auch eher nur ein blöder Spruch meinerseits und mein Statement dazu, wie ernst ich religiöse Motive wie Adam und Eva nehme, wenns um Politik geht. Meiner Meinung nach hat Religion ganz weit abseits von Staat und Politik zu existieren, aber dass die beiden voneinander getrennt wären, ist eben leider auch so eine leere Phrase.


    Ich bin mir sicher, solche Themen würden anders umgesetzt, wenn Religion und Staat tatsächlich Nichts mehr miteinander zu schaffen hätten, aber wenn ich mir ansehe, wofür das C in der CDU steht und wie aktuell das Thema mit Blick auf die Wahl ist, kann ich da eigentlich nur dumme Witze über Jünger beim Thema konservative Ehe reißen, um mich bei Laune zu halten ^^'

    Ja, gerade an den Rippen ist nicht ganz ungefährlich, weil die ja auch beweglich sind, da würde ich das wohl auch lieber abklären - obwohl du dich drauf einstellen solltest, dass manche Ärzte das mit dem Binder grundsätzlich schon nicht sehen wollen und du da im Zweifelsfall vielleicht zu einem zweiten gehen musst, wenn der erste dir nur sagt, du sollst das halt bleiben lassen.


    Vielleicht hast du da ja einen Hausarzt, der dich schon genauer kennt und sich da eher drauf einlassen würde?

    Es könnte auch sein, dass der Binder gar nicht unbedingt selbst dafür sorgt, sondern eher die Haltung, zu der dich der Binder zwingt. Heißt, wenn du zum Beispiel ohne Binder eine eher schlechtere Haltung hast und der dich dann dazu zwingt, eine gerade Haltung zu haben, könnte es einfach sein, dass dein Körper das so bloß nicht gewöhnt ist, obwohl es in dem Fall sogar gesünder wäre.


    Darauf würde ich mich aber in keinem Fall verlassen, es wäre nur eben auch möglich.

    Ja, Shemales sind in der Realität Frauen, die als Mann geboren sind - grundsätzlich also schon Transgender. In der sexualisierten Form, wie es Shemale meint, kennt man das auch als Ladyboy.


    Femboys haben keine feste Orientierung, nein - sie können hetero sein, bi, homosexuell - ist Alles denkbar und macht keinen Unterschied, weil Diejenigen sich in der Regel klar als Mann definieren, der nur einfach ein sehr weibliches Bild abgibt. Ähnelt ein bisschen dem Transvestitismus, nur mit dem Unterschied, dass sich der Femboy nicht 'verkleidet', um tatsächlich wie eine Frau auszusehen und auch nicht unbedingt einen sexuellen Reiz damit verbindet. Der Reiz entsteht eher beim potenziellen Konsumenten, dem es ja egal ist, ob der Femboy hetero ist - daher dann doch viel im homosexuellen Kontext gesehen.

    War das von Anfang an schon so oder kam das mit der Zeit erst? Und wenn es erst mit der Zeit kam, wie lange trägst du den Binder und wie oft im Durchschnitt?


    Grundsätzlich wäre es nie schlecht, einen Arzt Mal gucken zu lassen, wenn du sagst, dass die Schmerzen unterhalb der Rippen auch weiterhin bleiben, wenn du den Binder ausziehst, aber vor Allem kannst du ihm zeigen, wie das aussieht, wenn du ihn trägst, denn ein Arzt sollte dir eigentlich sagen können, was der Binder wo und warum anstellt.


    So oder so würde ich dir aber raten, lass ihn auf keinen Fall an, sobald es irgendwo weh tut.