Beiträge von weirdo

    Ich finde es einfach nur unfassbar dass es genug Angebote von Ländern und Kommunen gibt die bereit sind Menschen aus Moria aufzunehmen und das aber auf Bundesebene blockiert wird. Die 150 Minderjährigen die jetzt aufgenommen werden sollen sind ein schlechter Witz. Es gäbe viel mehr Kapazitäten. Ja, natürlich wäre eine gemeinsame europäische Lösung schöner. Aber da wird es eben so bald keine Einigung geben. Es geht ja auch nicht darum dass die Menschen dann alle für immer bleiben sollen. Aber sie sollten aus dieser absolut menschenunwürdigen Lage geholt werden in der sie sich gerade befinden und dann ihre Asylverfahren durchlaufen können. Ich finde Diskussionen darüber ob die Menschen aus Moria "selber schuld" sind (selbst wenn einige das wären, dann sicher nicht alle) und wie das Problem langfristig gelöst werden soll gerade völlig fehl am Platz, denn dafür gibt es nun mal keine schnelle Lösung. Die Menschen brauchen jetzt aber erstmal schnelle Hilfe.

    Die Bedingungen waren ja schon vor dem Brand extrem scheiße und der Brand hat jetzt nochmal einen draufgesetzt. Vielleicht hat es wenigstens den positiven Effekt dass das Thema jetzt wieder mehr Aufmerksamkeit bekommt, denn eigentlich geht das ja schon seit Jahren so. Ich persönlich muss jedenfalls zugeben, dass ich zwar immer mal wieder davon gehört habe, aber es die meiste Zeit nicht so auf dem Schirm hatte. Aber jetzt macht es mich umso wütender je mehr ich darüber lese und Videos anschaue.

    Naja rein von der Begrifflichkeit gehören sie eben nicht zu LGBTQ+ weil genau das die Definition von LGBTQ+ ist. Wenn man sie da mit einbeziehen würde, könnte man sich das ganze auch sparen und einfach Menschen sagen.


    Was die Community (was auch immer man darunter genau verstehen mag) und insbesondere Veranstaltungen, Locations usw. angeht sehe ich das wie Jinxi. Da ist jeder willkommen der sich zugehörig fühlt. Leider scheinen das manche nicht so ganz zu verstehen und ich hab schon mitgekriegt dass Leute ernsthaft fordern wenn es Homo-Clubs/Partys gibt solle es das gleiche auch für Heteros geben wo dann nur Heteros Zutritt haben. Dabei sind solche Regeln erstens absolut lächerlich und zweitens gar nicht umsetzbar, schließlich kann niemand beweisen welche sexuelle Orientierung er hat.

    Ich finde die Darstellung von Captain Holt in Brooklyn Nine-Nine ziemlich gelungen. Er ist der Leiter eines Polizeireviers und schwul, aber die Tatsache dass er schwul ist spielt in der Serie überhaupt keine große Rolle. Sein Mann kommt ab und zu vor und die beiden werden als ganz "normales", sogar eher leicht spießiges Ehepaar gezeigt - keine Paradiesvögel oder sonstige Klischees die man oft von homosexuellen Charakteren kennt. Ab und zu wird in Rückblenden gezeigt wie schwer er es in seiner Anfangszeit als schwuler (und dazu noch schwarzer) Polizist hatte, aber ansonsten würden die Serie und die Rolle wunderbar genauso gut funktionieren wenn er statt einem Mann eine Frau hätte, ohne dass dadurch irgendetwas anderes anders wäre. Und ich finde genau so sollte es eigentlich sein.

    Wenn ihr Tipps habe die es mir villt. leichter machen können, dann bin ich gerne offen dafür.

    Ich weiß ja nicht ob du das schon probiert hast, aber ich finds immer sehr hilfreich, Filme und Serien auf Englisch zu gucken. Dann hat man einen konkreten Ansporn es zu verstehen und lernt nicht nur trocken irgendwelche Inhalte aus Schulbüchern. Und gerade wenn du Probleme mit dem Hörverstehen hast eignet sich das dafür doch eigentlich gut. Gerne auch mit Untertiteln, aber dann lieber englische. Ich finde es sinnvoller das was man hört mitzulesen als wenn man sich auf zwei verschiedene Quellen konzentrieren muss (die oft auch noch inhaltlich ziemlich voneinander abweichen). Ein bisschen leichter zu verstehen ist es natürlich auch wenn du Sachen guckst die du schon auf Deutsch kennst, dann weißt du zumindest worum es geht und kannst der Handlung leichter folgen. Oder einfach Kinderfilme/-serien gucken, die sind ja thematisch meistens nicht so anspruchsvoll. 😄

    Ich hatte und habe in meinem Studium immer wieder Aufgaben, vor denen ich leichten Bammel bis hin zu Panik hatte, z.B. mündliche Prüfungen, Präsentationen oder andere Situationen in denen spontan irgendeine Leistung von mir verlangt wird (abgesehen von schriftlichen Prüfungen, damit hatte ich noch nie große Probleme), die Praktikumssuche usw. Aber je mehr dieser Situationen ich erfolgreich gemeistert habe, desto entspannter blicke ich zukünftigen ähnlichen Situationen entgegen, vor allem weil bisher im Nachhinein betrachtet alles davon letztendlich gar nicht so schlimm war. Und das motiviert mich total, weil ich bei manchen Dingen früher nie gedacht hätte, dass ich das mal so locker sehen kann. Als ich z.B. im zweiten Semester meine erste mündliche Prüfung vor mir hatte, hab ich schon Wochen und Monate davor jedes mal Angst gekriegt wenn ich daran gedacht habe, obwohl es noch so weit weg war. Ich hab dann versucht das einfach zu verdrängen. Jetzt hab ich bald die letzte mündliche Prüfung meines Bachelorstudiums und obwohl ich genau weiß dass ich am Tag der Prüfung wieder extrem nervös sein werde und totale Panik schieben werde bis ich direkt vor Prüfungsbeginn am liebsten einfach nur noch weglaufen würde, ist das okay für mich, weil ich weiß dass bis dahin alles gut sein wird und vor allem dass auch alles gut sein wird sobald die Prüfung anfängt.

    Und wenn ich jetzt oder in Zukunft Situationen vor mir habe vor denen ich solche Panik habe, sage ich mir einfach, dass meine Sichtweise darauf im Nachhinein bestimmt auch eine ganz andere sein wird, genauso wie es mit den Prüfungen ist.

    weirdo als ich mein erstes Tattoo bekommen habe, war ich auch noch voll der Meinung jedes einzelne meiner Tattoos muss eine riesige Bedeutung für mich haben und Jahre lang überlegt sein. Inzwischen habe ich (für mich persönlich) erkannt, dass ich das nicht brauche. Gefällt mir ein Motiv wird gestochen, Ende. Vor allem, da ich mich selber tattoowiere kommt teilweise erst das Bedürfnis nach einem neuen Tattoo und dann suche ich mir ein Motiv.
    Inzwischen habe ich die Einstellung, dass mein Körper eine leere Leinwand ist, welche ich mit all dem füllen möchte, was mir das Leben bringt. Jede Narbe, jedes Tattoo, jedes Piercing, etc gestalten meinen Körper. Und wenn mir ein Tattoo gefällt, dann steche ich es, egal ob es mir in 30 Jahren noch gefällt^^
    Ich kann mit dieser Einstellung super leben und habe noch nichts bereut. Nicht jeder muss diese Einstellung haben oder sie gut finden, aber für mich funktioniert es^^

    Ich finde auch nicht dass es irgendeine Bedeutung haben muss oder wahnsinnig tiefgründig sein muss, aber es muss mir gefallen. Und selbst da bin ich mir bei nichts sicher. Und wenn ich jetzt schon Zweifel habe, wie soll das dann in ein paar Jahren aussehen?

    Ich habe nur ein einsames vertikales Labret, das ich mir vor 4 Jahren sehr spontan stechen lassen habe. Es ist leider etwas schief und auch ansonsten war meine Erfahrung mit dem Piercer nicht gerade gut, deshalb sind seitdem auch keine weiteren Piercings mehr dazugekommen weil ich mich das zumindest so spontan vermutlich nicht mehr trauen würde.

    Tattoos finde ich auch cool und hätte gerne selber welche, aber ich habe leider bis heute keine wirklich guten Motivideen. Und mir einfach das nächstbeste stechen zu lassen das mir in den Sinn kommt nur um eins zu haben finde ich auch blöd, weil ich mir sicher bin, dass ich es dann irgendwann bereuen würde.

    Übernächste Woche geht mein Praktikum los. Ich war vor ein paar Tagen zum ersten Mal dort und der erste Eindruck war richtig gut. Total schicke Räume, angenehme Atmosphäre und vor allem sehr sympathische Kollegen. Und ich hab jetzt auch endlich ein Zimmer gefunden und kann mich damit voll und ganz drauf freuen ohne dass die Vorfreude von ungeklärten Dingen getrübt wird.

    ❌ USB-C Anschluss, demnach kann Musik auch nur mit einem entsprechenden Adapter gehört werden. Dieses ist inbegiffen, war aber trotz guter und sorgsamer Pflege nach 2 Monaten defekt. Ein beliebiges anderes Adapter kann nicht verwendet werden. Es MUSS das blöde Teil speziell von htc sein. Das kostet aber auch wieder 20-30€, ohne Versand. Hab's dann sein gelassen und muss nun halt damit leben, dass ich unterwegs nie Musik über's Handy hören kann. Find ich aber weniger schlimm, da ich auf der Straße gerne aufmerksam bin.

    Wären da nicht Bluetooth-Kopfhörer was? Ich hab seit ner Weile welche und will nie wieder normale. Endlich kein Kabelsalat mehr und nicht mehr mit dem Kabel an der Jacke oder sonst wo hängenbleiben. Ich hab keine true wireless weil ich die bestimmt sofort verlieren würde, sondern solche wo nur die beiden Teile für die Ohren mit einem Kabel verbunden sind.

    Ich hab das Motorola Moto G5S und da zickt jetzt leider nach gerade mal 1,5 Jahren schon der Akku rum. Ich hoffe wirklich dass es trotzdem noch ne Weile überlebt weil ich ansonsten sehr zufrieden bin. Deshalb finde ich es echt zum Kotzen dass es mittlerweile kaum noch Handys mit austauschbarem Akku gibt. Willkommen in der Wegwerfgesellschaft.

    Zusätzlich zu den schon genannten Aspekten denke ich, dass auch das Alter eine große Rolle spielt. Älteren Schülern - allerspätestens in den letzten Jahren am Gymnasium, die ja auf ein Studium vorbereiten sollen - kann man durchaus zutrauen selbstständig zu lernen oder zumindest die Konsequenzen zu verstehen wenn sie es nicht tun und zu wissen dass sie sich mit Faulheit nur ins eigene Fleisch schneiden. Aber je jünger die Schüler sind desto mehr fehlt dieses Verständnis. Da hängt der Erfolg dann vermutlich maßgeblich davon ab wie sehr die Eltern da hinterher sind, ob sie die nötige Zeit/Lust/Kompetenz dafür haben. Dadurch hätten nicht alle die gleichen Chancen und das soll ja auch nicht sein.

    Es gibt keinen generellen CSD-Vorstand, der für alles zuständig ist. Das sind überall andere regionale Vereine und Zusammenschlüsse, die das auf die Beine stellen. Viele CSDs finden auch erst im Spätsommer statt und wie die Lage dann ist kann man jetzt noch überhaupt nicht wissen.