5 years later....
Blick nach draußen:
Ziemlich trüb. Es regnet. Ein paar Bäume sind bei uns immer noch blattlos, aber mittlerweile überwiegt das Grün.
Befinden:
Das Wetter ist trüb, das Befinden betrübt. Passt doch. Ich weiß nicht, in letzter Zeit bin ich eher unzufrieden mit mir, fühle mich manchmal grundlos traurig und viel zu oft demotiviert.
Gesundheit:
Langsam wird es besser, die letzten Wochen waren ein Dauerchaos aus leichtem Schnupfen, Schlappheit, Neurodermitis und entzündeten Augen. Wahrscheinlich besteht ein recht großer Zusammenhang zum Befinden.
Blick in den Spiegel:
Ich habe mir vorhin in einem Art Anfall die Haare geglättet. Sieht ein bisschen so aus, als hätte ich in die Steckdose gefasst. Vor ein paar Tagen habe ich mir die Haare schwarz gefärbt, jetzt warte ich, bis das schwarz etwas ausfärbt, damit es nicht ganz so unnatürlich aussieht.
Essen:
Was man so findet. Ich hatte vorhin einen Rest Lauchkuchen. Oder zumindest sowas in der Art. Und altes Gebäck aus dem Café in dem ich arbeite. Sehr seltsames Gebäck, ich habe noch nie gesehen, dass jemand in einem Hefezopf Ingwer verbäckt. Schmeckt aber gar nicht mal so schlecht, zumindest mit Butter. Fast alles schmeckt gut mit Butter.
Trinken:
Leitungswasser. Does the job.
TV:
Wer schaut heutzutage noch Fernsehen. Es müsste eher Youtube/Netflix heißen. Ich habe vorhin ein Vodeo geschaut, in dem sich ein Künstler ein Haus aus Lehm und anderen Fundsachen gebaut hat. Sehr hübsch, ich mag es, wenn Gebäude nicht rein viereckig sind, sondern freier geformt. Aber der Kerl lebt in Florida, die haben es selbst im Winter noch warm genug. Hier würde man in so einem Teil schon im Herbst halb erfrieren.
Aktueller Song:
Daylight - David Kushner
Gibt mir irgendwie Hozier vibes. Eher ruhig indie mäßig. Metal würde mich jetzt wahrscheinlich nur runterziehen und für Punkrock ist die Laune nicht gut genug.
Aktuelles Buch:
Es ist etwas her, dass ich ein Buch gelesen habe. Ich muss mal ein neues anfangen. Das beruhigt mich meist, wenn ich aufgewühlt bin.
Beschäftigung:
Naja ich liege auf dem Sofa und schreibe. Eigentlich müsste ich andere Dinge tun.
Spontaner Gedanke:
Wann beginnt eigentlich der Sommer?
Weitere Vorhaben:
Ich könnte meinen Papierkram erledigen. Oder tatsächlich ein Buch anfangen. Oder an meiner Patchwork-Jacke arbeiten. Leider ist die Nähmaschine in Reparatur. Ich könnte auch an meiner Bewerbungsmappe für den Architekturstudiengang arbeiten. Ich sollte sogar. Aber wahrscheinlich werde ich nichts von dem machen.
Träume/Wünsche:
Glücklich sein wäre schön.
Liebe:
Ist kompliziert. Das Konzept macht mir immer noch Angst. Gefühle können großartig sein, aber irgendwann sind sie meist auch mit großen Schmerzen verbunden. Ich wünschte ich müsste meine Gefühle nicht kategorisieren sondern könnte sie einfach ausleben so wie sie sind.
Was heute toll ist/war:
Schwer zu sagen. Etwas richtig tolles ist glaube ich noch nicht passiert. Mein Bett ist toll. Weich, warm und vermittelt ein Gefühl von Sicherheit.
Was heute nicht so toll ist/ war:
Die Ziellosigkeit, dass ich mich zu nichts richtig aufraffen kann, dass meine Motivation, die ich morgens noch hatte, so schnell weg war.
No-go des Tages:
Der Specht, der mich schon wieder um 7 Uhr morgens geweckt hat. Aus irgendeinem Grund meint er, unsere Holzfassade auseinander nehmen zu müssen und das ist einfach unglaublich laut.
Spruch/Erkenntnis des Tages:
Handys haben ein viel zu hohes Suchtpotential.