Beiträge von Dystopia

    • Was zockst du? (Genre + Grund)

    Je nach Laune alles. Ich habe aus jedem Genre irgendwelche Spiele. Irgendwie muss es mich ansprechen... durch Charaktere mit Tiefe, einer komplexeren Story oder coolen Kampfmechanismen.

    • Lieber alleine oder Multi?

    Sowohl als auch. :) Ich spiele phasenweise fast alles online mit Freunden, aber wenn ich mal schlecht drauf bin und keine Lust auf Menschen habe, spiele ich Sachen lieber alleine.

    • Warum zockst du? (Spaß oder anderer Grund?)

    Um auf andere Gedanken zu kommen. Gerade bei fordernden Spielen wie Nioh, Dark Souls oder Spielen in denen man insgesamt nachdenken muss um dem Handlungsstrang folgen zu können, kann man sehr gut in eine andere Welt abtauchen und hat mal eine Pause vor der Realität.

    In "The Mortal Instruments" / Chroniken Unterwelt (und insgesamt den restlichen Reihen von Cassandra Clare) gibt es mehrere queere Charaktere.
    Zudem ist ein Protagonist schwul und man begleitet ihn in seinem "Outingprozess" und seiner ersten Liebe. Sehr gute Buchreihe auch abgesehen von den romantischen Aspekten. Ist Urban Fantasy.

    Ich denke ebenfalls, dass es keine Rolle spielt, von was man sich hingezogen fühlt und von was nicht und man es eigentlich nicht extra so aussprechen muss. Besonders weil enge und wichtige Freunde/Verwandten das sowieso irgendwann mitbekommen oder bemerken. Ich find diese riesigen Theater, wo man die jeweiligen Leute um ein wichtiges Gespräch bittet und unter Tränen erzählt:"Ich bin homosexuell(oder was auch immer)" ein wenig drüber. Das erzeugt ja irgendwie auch ein wenig, dass 'andere Sexualitäten' als Heterosexualität als abnormal angesehen werden, wenn man halt selbst sogar es als soetwas abnormales dastellt wie es bei so einem theatralischen Geständnis unter Tränen nunmal rüberkommt. Es mal klarzustellen irgendwann, wenn es nicht bemerkt wird ist aber sinnvoll. Bevor es peinliche Situationen gibt, wie Verkupplungsversuche ans nicht begehrte Geschlecht oder sowas.^^

    Life is strange ist spitze. Ich konnte mich zwar nie ganz mit Max anfreunden (mir sind desöfteren Protagonisten unsympathisch)
    aber um somehr mit den anderen Charakteren. Also wer das Spiel noch nicht gespielt hat, liest ab hier nicht weiter, weil Spoiler.




    Kate ist mir mit Abstand am meisten ans Herz gewachsen und ich muss zugeben, einen Augenblick wollte ich sie springen lassen, weil ich sie verstehen konnte. Ihren Schmerz. Aber dann wollte ich sie nurnoch beschützen und aufbauen. :( und den doofen Vortex-Bonzen-Club da sprengen. Aber dann auch wieder nicht, weil das alles auch nur manipulierbare Leute sind, die so einen Kram aus Unsicherheit und Machtgelüsten treiben, aber garnicht böse sind.


    Ebenso ist mir Nathan ans Herz gewachsen. Ich hab eine kleine Schwäche für Charaktere die sich so auffällig böse und trotzdem dabei so unsicher verhalten, weil das auf ihre Probleme und ihre eigentliche Einsamkeit, ihren Hass, ihre Wut, ihre Trauer aufmerksam macht. Und ich so Leute nicht hassen kann, sondern eher mag. So Leute gefallen mir besser als z.B Max in diesem Spiel. Bei mir hat mir ihr Tiefgang gefehlt.. die Geschichte.


    Das Ende hat mich schon nachdenklich gemacht. Jedoch muss ich sagen, ich würde jemanden der soviel Schmerz wie sie erlebt hat, nicht nochmehr leiden lassen wollen. Weil holy fuck, die Leiche der Person zu finden, die man liebt. Die Gewissheit, dass seine ganze Stadt+Leute weg sind, man keine Familie mehr hat, naja. Und ihr gings vorher ja mental schon wirklich schlecht.


    Alles in einem ein schönes Spiel, aber ich hätte mir einen anderen Protagonisten gewünscht und nicht so ein Durchschnitts-Mäusschen.

    Das Thema hier scheint nichtmehr ganz so aktiv zu sein, aber ich freue mich zu lesen, dass sich Leute dafür interessieren. :) Weil das ganze Thema oftmals sehr kritisch gesehen wird. So nach dem Motto "Euh, die Straight-Edger sind alle langweilig und scheiße, die nehmen sich jeden Spaß im Leben"


    Ich bin (Vegan) Straight Edge seit 11 Monaten jetzt. (das vegan-sein noch was länger) Die Philosophie war der ausschlaggebende Punkt, bei mir. Sich im Leben von nichts abhängig zu machen, mit vollem Bewusstsein zu handeln und einfach klar zu sein. :3 dazu kommt halt, dass ich gegen die Ausbeutung von Tieren bin. Ich kann jedem auch mal so Versuche über einen Monat oder so ans Herz legen, weil man dann so bemerkt wieviel besser sich der eigene Körper anfühlt^^
    Straight Edge ist super.


    Ich denke leben und leben lassen. Jeder so wie er mag.