Beiträge von JohnDoe

    Ich sag Mal, es entspricht sicherlich nicht der Norm, zu diesen Zeiten zu schlafen, aber mit 6 Stunden liegt die Dauer im unteren Normal-Bereich und du schläfst ja trotzdem an einem Stück und nicht in Etappen. So gesehen scheinst du also ein normales Schlaf-Verhalten zu haben, aber dir dafür einfach nur einen für dich passenden Zeitpunkt zu wählen. So lange du dich ausgeruht fühlst und dein restlicher Tages-Ablauf damit nicht durcheinander kommt, gibt es daran wohl erstmal keinen weiteren Haken.


    Was jetzt den Zeitpunkt angeht - im Grunde bist du damit vermutlich 'normaler' als die Norm, denn eigentlich haben Menschen völlig verschiedene Rythmen, nach denen sie aus natürlicher Vorliebe heraus schlafen würden, wenn unser künstlicher Tages-Ablauf das nicht völlig unterbinden würde. Man hat längst festgestellt, dass das bei Schülern zum Beispiel ein Problem ist, weil es eben Menschen gibt, die eher früh in Gang kommen und dann auch am produktivsten sind, während Andere erst spät ihre produktive Phase haben und dann auch eher dazu neigen, länger wach zu sein - dadurch natürlich auch später auf zu stehen. Das führt natürlich dazu, dass beide ziemlich in den Seilen hängen, wenn sie genau den Gegenteiligen Rythmus annehmen - und das wiederum kommt eben nur bei denjenigen vor, die dazu gezwungen sind, früh wach zu sein und Leistung zu liefern oder in der Schichtarbeit unterwegs sind.


    Ich gehöre auch eher zu der Fraktion, einen für mich sehr unnatürlichen Rythmus führen zu müssen, aber wenn ich länger frei habe, stelle ich den in der Regel auch so um, dass ich gegen frühen Abend aufstehe und am späten Vormittag schlafen gehe. Dadurch bin ich im Urlaub allerdings meist auch deutlich produktiver als sonst, was eigentlich totaler Murks ist und andersrum wohl mehr Sinn machen würde.

    Kommt immer bisschen drauf an, welchen Anspruch du an ein MMO hast.


    Wenn du schon auch Interesse an Gruppenspiel hast und Wert auf guten PvE-Inhalt legst - dafür aber eher einfachen Progress willst, ohne viel Aufwand, dann wäre da für mich World of Warcraft Spitzenreiter. Haken daran ist, dass du nicht viel falsch machen kannst und es sich stellenweise auch im Halbschlaf spielen lässt - dafür aber mit einer gewissen Qualität glänzt.


    Willst du lieber möglichst viel alleine spielen können und zeitlich flexibel in der offenen Spielwelt unterwegs sein - oder legst Wert auf guten PvP-Inhalt, dann würde ich Guild Wars 2 empfehlen. Negativer Punkt war für mich, dass es mittlerweile über Mega-Server läuft (und das oft eher schlecht als recht), aber dafür würde ich die Spielwelt und die spielbaren Völker als recht einzigartig und atmosphärisch beschreiben.


    Suchst du eher die Herausforderung und willst möglichst frei darin sein, wie du ein Spiel spielen möchtest, dann könntest du mit Black Desert glücklich werden - auf den ersten Blick sieht es nach Asia-Grinder aus, aber auf den zweiten Blick ist es unfassbar umfangreich und man kommt schnell an den Punkt, für gefühlt Alles erstmal einen Guide zu brauchen oder auch Mal durch schnelles Ableben schlauer zu werden. Eine hohe Frustrations-Toleranz sollte man mitbringen und auch bereit dazu sein, sich in englischer Sprache über die Spielmöglichkeiten zu belesen.


    Findest du das klassische Fantasy-Setting eher langweilig, würde mir noch Star Wars The old Republic einfallen - hat eine tolle Art der Quest-Darstellung, bei der du so gut wie immer Dialog-Auswahl hast und aktiv Entscheidungen triffst und lässt sich recht locker spielen, ohne schnell langweilig zu werden. PvP fand ich sehr spaßig, weil es großteils eher sportlichen Charakter als Arena-Feeling hatte und ich mochte die Art, wie die Charakter-Klassen gespielt werden. Ich weiß allerdings nicht, wie viel dort in den letzten Jahren eventuell verändert wurde.

    Im Prinzip hat jede Seite mehrere Programmiersprachen - je nachdem, was man alles als Sprache durchgehen lässt.


    Du wirst z.B. mit HTML direkte Darstellungen festlegen, die aber über CSS genauer definiert sind, kannst Java-Elemente haben, wirst sicherlich in der direkten Gestaltung mit BBCode arbeiten und einiges mehr je nachdem, was du tatsächlich umsetzen willst. Eine einzelne Sprache ist da im Prinzip gar nicht ausreichend, weil jede ihren eigenen Zweck hat.


    Um es Mal zu veranschaulichen, stell dir vor, du hast auf deiner Seite einen Kasten, in dem Text drin steht. Das ist optisch zwar dann nur ein Quadrat mit Schrift, aber der Code würde vermutlich so aussehen, dass du mit HTML eine Tabelle definierst, die aus einer Zeile und einer Spalte besteht. Im CSS wiederum würde stehen, welchen Abstand du zwischen dem Rahmen des Rechtecks und dem Text hast, welche Farbe der Rahmen hat und wie viel Platz der Rahmen nach außen zu anderen Elementen auf der Seite hat. Über BBCode legst du dann eventuell noch fest, was innerhalb des Kastens eigentlich die Überschrift des Textes ist - und dass sie z.B. fett und kursiv gedruckt ist.


    Ist nur ein Beispiel, weil man das natürlich auch ganz anders und sicherlich professioneller umsetzen könnte, aber ich will darauf hinaus, dass du beim coden mehrere Sprachen parallel 'sprichst', weil keine Sprache Alles kann - und was sie alle können, können sie nicht unbedingt gleich gut oder gleich einfach.



    Wobei man dazu sagen muss - selbst wenn du jetzt sagst, das kannst du nicht Alles komplett selbst scripten und du nutzt lieber eine Software, die dir schonmal das Grundgerüst der Seite vorgibt, dann ist das zwar manchmal so, dass das wirklich wie ein Baukasten ist, aus dem du dir einfach ein fertiges Rechteck nimmst und Text rein tippst, aber in der Regel wirst du auch dort eher mit dem Code konfrontiert, der zwar dann schon fertig dort steht, aber wenn du daran etwas verändern möchtest, würdest du sehr wahrscheinlich auch in dem Code rumschreiben müssen. Müsstest ihn also verstehen und wissen, was du wie ersetzen musst, damit die Seite immernoch versteht, was sie darstellen soll.

    Das kommt immer darauf an, wie unabhängig die Seite sein soll und was du investieren willst. Theoretisch musst du für Foren/Website/Blog-software und Servernutzung keinen Cent ausgeben, wenn du einen kostenlosen Anbieter nutzt - da musst du dich dann aber natürlich an Nutzungsbedingungen halten und hast in der Regel den Anbieter mit in der Domain.


    Ansonsten lässt sich das aber auch stückeln, wofür du zahlst - du kannst einen Server auch kostenpflichtig mieten, dafür aber die Seite komplett selbst scripten; du kannst Jemanden einstellen, der dir die Seite scriptet und daran Geld verdient oder du kannst dir eine Software kaufen, die dir die Struktur der Seite schon grob vorgibt.


    So gesehen kannst du für Alles in der Erstellung Geld ausgeben - oder es vermeiden.

    Ähm ich hoffe sowas ist hier erlaubt und ich mache mich nicht strafbar wenn ich mich an diesem Thread beteilige.



    aber nein. ich denke wenn man einen Partner hat braucht man keine sexspielzeuge mehr

    ach so... ne brauch ich nicht. ich hab immer endlos viel Spaß und habe nichts auszusetzen

    Ich will jetzt gar nicht so genau drauf eingehen, weil das eure Privatsache ist, die sicherlich nicht ins Netz gehört und dein Freund sich bei dem Thema ja auch gar nicht selbst zu Wort gemeldet hat, aber da es jetzt kein so großes Geheimnis ist, dass es in eurer Beziehung einen transsexuellen Hintergrund gibt, wenn das noch die aktuelle Beziehung ist, wundert es mich eigentlich, dass gerade du den Nutzen von Spielzeugen in einer Beziehung nicht nachvollziehen kannst ^^'


    Wenn es nicht sehr penetrant wäre, das zu fragen, würde ich glatt darauf bestehen, euer Geheimnis zu erfahren, wie ihr das sonst anstellt und so endlosen Spaß dabei habt.


    Zum eigentlichen Thema hab ichs wohl eh schon angedeutet, dass ich Spielzeug logischer Weise für sehr nützlich halte - gerade für Trans in Bezug auf einen Partner (ob nun fest oder temporär), wo man dann doch einfach an seine biologischen Grenzen stößt, sofern man nicht erst Sex hat, nachdem Alles berichtigt wurde.


    Demnach ja - früh mit Spielzeug angefangen und sehr froh über die Option gewesen.

    Du vergleichst hier ein wenig Äpfel mit Birnen, denn auf der rechten Seite nimmst du Beispiele aus dem Rechtsextremismus und verallgemeinerst komplett, während du auf der linken Seite Beispiele aus der linken Mitte nimmst und darauf hinweist, da nicht zu verallgemeinern. Wenn ich jetzt Mal den Hass von Links in der Extreme ergänze und alle Varianten verallgemeinert in einen Topf werfe, sieht das Ganze aktuell wohl eher so aus:


    Weiße

    Cis und Hetero Menschen

    Männer

    Weiße cis-hetero Männer

    Menschen, die in Normal-, Über- & Untergewicht unterscheiden

    Menschen, die in zwei Geschlechtern unterscheiden

    Menschen, die eine fleischhaltige Ernährung ausüben/unterstützen

    Menschen, die eine klare ungegenderte Sprache nutzen

    Menschen, die generell normative Konzepte vertreten

    Menschen mit anderen Meinungen


    Linken Extremen geht es also auch (genau wie den Rechten) darum, dass man tolerant ist und akzeptiert wird, wie man ist - sofern man die selben Ideologien vertritt und auch nur die unterstützt.



    Natürlich gehe ich nicht davon aus, dass jeder Linke das Alles hasst - aber verallgemeinert sind das alles Dinge, zu denen Menschen ihren Hass ins Internet blasen, die sich links positionieren und deren Meinung man klar als extrem werten kann, genau wie es die Beispiele für rechten Hass auch sind.

    Zu deiner Schilderung des Erlebten muss ich eigentlich gar nicht viel weiter sagen - absolute Frechheit seitens der Polizei, deine Rechte völlig zu ignorieren, ganz egal wie bedrohlich dein Anliegen gewirkt oder eben auch nicht gewirkt haben mag, denn das Recht am eigenen Bild gehört nunmal dir alleine.


    Trotzdem kann ich deinen Tipps für solche Situationen wirklich nicht zustimmen - mit Ausnahme von Punkt 2.

    Punkt 2 mit dem Hinsetzen ist völlig richtig - das signalisiert niemals eine Bedrohung, ist grundsätzlich erlaubt und eine völlig passive Angelegenheit. Die anderen Punkte finde ich dagegen eigentlich in keiner Situation in Ordnung, denn eine Körperverletzung vortäuschen, eine Behinderung simulieren oder mit der eigenen Homosexualität bewusst provozieren ist Alles so gar nicht zielführend, wenn man eine Situation entschärfen will. Diese Tipps wären lediglich dafür gut, sich selbst passiv aggressiv in eine Opfer-Position zu bringen und den Anderen dazu zu manipulieren, eine Täter-Rolle einzunehmen, in der er in Wirklichkeit ja erstmal Nichts getan hat, weil die Situation vom vermeidlichen Opfer forciert ist.


    Natürlich möchte man sich gegen Menschen wehren, die man als mies erachtet - sollte im Gegenzug dabei aber nicht mindestens genauso miese Mittel einsetzen.

    Jetzt es hier um einen Kinobesuch ,oder das erste mal in sachen Unschuld ??? wenn ich dir die eier zerschlage war das auch das erste mal , und das habe ich dann mit viel liebe gemacht , man hier geht es um Gefühle um Liebe weist du Überhaupt was das ist, oh man oh man

    Ich weiß gar nicht, was dich eigentlich dauernd so auf die Palme bringt, wenn dir Jemand eine Erklärung gibt, nach der du selbst gefragt hast. Aber um Mal genauso direkt zu werden, wie du es auch bist: Von mir aus kannst du so mit deinen Eltern oder Freunden reden, wenn du dich das traust und denen das gefällt, aber fremden Leuten gegenüber benimmt man sich zumindest halbwegs, denn die haben deine Art, dich auszudrücken wirklich nicht verbockt.


    Mehr hab ich zum eigentlichen Thema dann auch nicht mehr zu sagen, da es LeGar schon detailiert auf den Punkt gebracht hat.

    salamander Es hat ja Niemand gesagt, dass du dann Etwas davon hättest, sondern dass sich allgemein das Erste Mal in der Regel eben so definiert. Ob du Spaß daran hast, ist da kein Kriterium, auch wenn es natürlich wünschenswert ist - immerhin muss dir dein erster Kino-Besuch auch nicht gefallen, aber trotzdem wäre es dein erster Kino-Besuch gewesen.

    Zwei Hauskatzen. Eine weibliche europäisch Kurzhaar, die dank einer Verwechslung auf den Namen Romeo hört und ein männlicher Don Sphynx (Nacktkatze) mit dem Namen Harvey.

    Ja, Regelungen mit den Krankenkassen wären eigentlich kaum denkbar, weil die Kasse ja Diejenigen sind, die bezahlen sollen und das natürlich nur tun, wenn es in ihren Pflichten liegt. Wäre Trans kein Krankheitsbild, dann würde der Anspruch gegenüber der Kasse nunmal weg fallen - was auch absolut verständlich wäre, denn entweder ist Etwas eine Krankheit oder es ist keine. Mit allen Vor- und Nachteilen.

    Glaube im ICD 11 ist sie auch woanders aufgelistet aber das prozedere bleibt das gleiche

    Im Endeffekt bleibt im ICD11 Alles beim Alten, wenn da nicht noch einiges geändert wird, bis es in Kraft tritt. Die Veränderung beschränkt sich bislang lediglich darauf, dass es nicht mehr als Geschlechtsidentitätsstörung gilt und unter den Verhaltensstörungen gefasst ist, sondern dann nennt es sich grob ins Deutsche übersetzt 'Zustände im Zusammenhang sexueller Gesundheit' in der Rubrik Geschlechts-Inkongruenz. Das sind zwar andere Bezeichnungen, aber im Endeffekt meint es doch sinngemäß exakt das selbe - nur dass die Hälfte Derjeniger, die sich darüber beschweren könnten, nicht mehr verstehen werden, dass es das selbe heißt.

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    Wenn ich so darüber nachdenke, weiß ich aber auch gar nicht, wo eigentlich das Problem darin liegt, wie Trans aktuell kategorisiert ist. Ich meine, es ist ja vermutlich unumstritten, dass eine Transsexualität zu sehr vielen medizinischen Eingriffen, Behandlungen und Medikationen führt und dass es Begleitdiagnosen ganz anderer psychischer Krankheiten gibt. Ich persönlich kann, glaube ich, deutlich besser damit leben, einfach sagen zu können, dass es eine anerkannte Störung ist, als über diese Identitätsschiene zu gehen, in der das Fazit ja irgendwie immer ist 'ich bin anders, aber das ist ok'. 'Anders aber ok' wäre mir persönlich irgendwie eine zu dünne Erklärung für das, was man sich als Transsexueller freiwillig antut (was alleine schon ohne Krankheitsbild nicht erklärbar wäre).


    Andererseits würde ich mich aber sogar auf das Gedankenexperiment einlassen, wie das aussehen würde, wenn Trans irgendwann gar nicht mehr als pathologisch gilt, sondern es eben wirklich ganz real zu einer Schneeflocke auf facebooks Gender-Liste wird. Dann könnte man damit nämlich nicht mehr zu einem Therapeuten gehen, bei dem Transsexuelle ja durchaus auch Hilfe suchen; man würde keine Untersuchungen abrechnen können; man würde jeden Monat ein kleines Vermögen für illegale Hormonpräparate ausgeben, weil die legalen laut Beipackzettel nicht für Trans produziert und/oder bestimmt sind und man ja nicht mehr zu Ärzten gehen kann, um sie sich trotzdem verschreiben zu lassen. Operationen wären dann nur noch für Diejenigen machbar, die genug Geld übrig haben - denn wenn Gender flexibel ist und wir Alle gesund sind, wie wir eben sind, dann sind das Schönheits-OP's und damit persönlicher Luxus. Wer eine Transition macht, würde dann also nicht mehr die Diagnose entscheiden, ob man Trans ist, sondern es würde dadurch entschieden, wer Lust darauf und das nötige Geld hat. Fatal für Jeden, der sich nicht behandeln lassen kann - und fatal für Jeden, der es ohne Diagnose tut.


    Das Ganze könnte ich noch sehr viel weiter spinnen, aber an dem Punkt hier weiß ich eigentlich schon, dass ich froh bin, Trans im ICD zu haben und ich es nicht für sinnvoll halte, einen ganz offensichtlich medizinisch relevanten Zustand zu relativieren, nur weil Alles bis ins Absurdeste zu 'ich bin anders, aber das ist ok' verdreht wird. Meinetwegen soll es also heißen, wie es eben heißen soll, solange es weiterhin als Störung behandelt wird und nicht aus dem ICD raus fällt.

    Ich glaube, du hast missverstanden, was ich sagen wollte - es ging mir nicht darum, dich darauf fest zu nageln, dass du es sexuelle Orientierung nanntest, sondern dass du es damit gleich setzt, obwohl es eben eine diagnostizierte Störung ist. Welche Meinung du zu den Aussagen der Therapeuten hast, ist gar nicht das, worauf ich eingehe, sondern darauf, dass du sagtest, Transsexualität habe genau wie Orientierungen Nichts bei Therapeuten zu suchen. Das ist eben Unsinn, weil das keine Meinungsfrage ist, wenn es als Störung nunmal medizinisch erfasst ist. Du würdest ja vermutlich auch nicht über Psychosen sagen, dass ein Therapeut darüber keine Einschätzungen treffen soll.

    LeGar

    Wo ging es denn um eine sexuelle Orientierung? Es ging um Transsexualität, wenn ich nicht Irgendwas verpasst habe - und das ist absolut keine sexuelle Orientierung, sondern eine Identitätsstörung. Andernfalls würde man damit ja auch nicht bei Therapeuten sitzen.

    ich bekam echt lust auf therapie, als ich hier von diesen therapeuten las.

    wie doof kann man denn noch werden? wäre sicher lustig, mit so nem therapeuten ein paar stunden zu verbringen. und wenn er oder sie so abstruse annahmen diagnostizieren, könnt man den therapeuten fragen, ob er schon mal daran gedacht hat, den therapeuten zu wechseln.

    Als gesunder Mensch, der noch nicht viel mit Therapeuten und deren Klienten zu tun hatte, wirkt das natürlich sehr abstrus, was unter Umständen Alles in eine Diagnose rein fließt - du musst aber unterscheiden, dass diese Ansätze absolut noch keine Diagnose sind, sondern eher Kriterien, die abgeklopft werden, um sie bei einer Diagnose zu berücksichtigen oder ausschließen zu können. Bei Therapeuten sitzen Menschen, die so ziemlich in jeder Hinsicht gestörte Verhaltensweisen/Wahrnehmungen haben können und da sind die hier genannten Dinge wie Anpassungs/Abgrenzungs-Probleme wirklich noch keine Exoten, sondern eher die Basics, mit denen viele Klienten tatsächlich kommen.


    Wenns um Therapeuten geht, muss man einfach von dem Grundsatz ablassen, dass Alles normal ist und man sich seine Diagnose praktisch aussucht, denn man ist dort, weil medizinisch scheinbar Etwas eben nicht normal mit einem ist und man von dem Therapeuten möchte, dass er es diagnostiziert. Das ist vergleichbar mit einem HNO-Arzt, bei dem ich mich auch nicht darüber aufregen kann, wenn er mich erstmal auf Asthma und Heuschnupfen testen, bevor er mir eine exotischere Krankheiten bescheinigt. Das ist schlichtweg sein Job.

    Bei völlig fremden Personen und/oder Leuten, die von dem Thema eigentlich gar keine große Ahnung haben, muss man solche Kommentare wie zu der Doku sicherlich gar nicht erst ernst nehmen. Im Grunde hat doch zu den meisten Medien gefühlt jeder eine Meinung und am meisten fallen die auf, die am wenigsten qualifiziert sind.


    Es zeigt aber gut, welches Bild die grobe Allgemeinheit zu bestimmten Themen hat und daran sind meistens leider die Medien Schuld, die entweder vermehrt das selbe falsche Bild erzeugen und/oder das richtige Bild gar nicht vermitteln. Da greift vermutlich der Grundsatz, dass Diejenigen es nicht unbedingt böse meinen, sondern es einfach nicht besser wissen - und dafür vllt. auch gar Nichts können.

    Vielleicht muss man auch einfach mehrere Möglichkeiten unterscheiden.


    Einmal Trans, wo man jetzt einfach Mal davon ausgeht, Person XY ist tatsächlich transsexuell - in dem Fall gibt es bislang keine genauen Erkenntnisse darüber, woher es überhaupt kommt - auch nicht darüber, ob der Fehler in der Genetik entstanden ist oder im Selbstbild der eigenen Person. Es könnte also viele Gründe dafür geben, aber mehr als Vermutungen kann man wohl bisher nicht anstellen, weil es zu wenige Ansätze gibt, die sich bei allen betreffenden Personen überschneiden.


    Dann gibt es aber auch noch diese Thesen mit Vaterkomplex, dem Bruder nacheifern etc. - das sind meistens keine wirklichen Gründe für Trans, die als Ursache angenommen werden, sondern eher Ausschlusskriterien gegen die Transsexualität. Wenn ein Therapeut zum Beispiel einen Vaterkomplex oder Ähnliches bemerkt, dann hat er berechtigten Grund zu der Annahme, dass das Persönlichkeitsproblem evtl. keine Transsexualität ist. Immerhin soll der Therapeut ja helfen und wenn Jemand evtl. gar nicht trans ist, dann wäre es fatal und ein absolut grober Fehler, einfach weiter auf Transsexualität zu therapieren, ohne auf andere Diagnosen zu testen.


    Es kann also durchaus sein, dass sich Jemand als transsexuell wahrnimmt und trotzdem ein eher abnormales Vorbildverhalten da ist, auch wenn das eine nicht die Ursache des Anderen ist.

    Du musst dich überhaupt nicht dumm oder schuldig fühlen, denn du hast an der Situation schlichtweg keine Schuld. Klar hättest du früher sagen können, dass du Gefühle entwickelt hast, die über eure Freundschaft hinaus gehen, aber was hätte das geändert? Wenn du dich damit zuerst geoutet hättest, wäre das Trans-Outing doch vermutlich trotzdem hinterher gekommen und du wärst in der selben Situation wie jetzt auch - nur mit dem Haken, dass du dann erstrecht tief mit drin gehangen hättest, weil man vermutlich von dir erwartet hätte, dass sich an deinen Gefühlen Nichts verändern darf.


    Das darf aber durchaus Alles für dich verändern. Natürlich muss es sich nicht verändern, wenn du die selben Gefühle immer noch hast und dann kannst du deine Gefühle ja auch jetzt immer noch äußern - aber wenn das eben nicht so ist, dann ist das völlig in Ordnung, denn das Bild von einem Menschen kann sich nunmal verändern und dann empfindet man möglicher Weise auch einfach anders.


    Das mit den Pronomen in Gegenwart anderer Leute muss dir auch nicht Leid tun - natürlich verwendest du weiterhin 'sie', wenn 'sie' sich nunmal nicht selbst outet, denn was bleibt dir auch Anderes übrig? Du bist nicht Diejenige, die das gerade biegen muss, wer wie viel weiß und wer welche Pronomen benutzt, sondern du kannst dich im besten Fall einfach nur anpassen. Immerhin bist du von euch Beiden ja nicht die Transsexuelle und hast absolut keine Verantwortung dafür. Genau genommen wäre es sogar eher vermessen, wenn du das Outing einfach übernimmst, in welcher Form auch immer.


    Was deinen Gesprächsbedarf angeht, ist das aber etwas Anderes, denn du bist keine schlechtere Freundin, wenn du dir selbst Jemanden zum Reden suchst. Klar würdest du da dann vielleicht das Outing übernehmen, wenn du Namen nennst, aber wenn das Jemand ist, der jetzt nicht so unbedingt viel mit deiner Freundin/deinem Freund zu tun hat, dann muss man dir das einfach zugestehen. Immerhin wurde das nun ja auch mit zu deinem Problem gemacht und über Probleme musst nunmal auch du reden dürfen, wenn sie dich beschäftigen.


    Du solltest vermutlich nur eine emotionale Distanz zu dem Problem behalten, denn auch wenn ihr freundschaftlich eng seid, bist du eben 'nur' die Freundin, der es erzählt wurde - in der Situation bist du nicht, du wurdest nicht gefragt, wirst nie Entscheidungen dazu treffen, wirst es auch nicht wirklich nachempfinden können und musst es einfach hinnehmen. In einer Freundschaft teilt man zwar viel, aber Problem wie Trans teilt man sich eben nicht wirklich, egal wie eng befreundet man ist.

    Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, dass diese Zitate aus dem Bundesamt stammen - einfach weil es nicht nach dem klassischen Beamten-Sprech klingt, in dem ja üblicher Weise Alles nach Schema-F geschrieben wird. Zudem bin ich eigentlich immer eher kritisch, wenn keine klaren Quellen einsehbar sind und zusammenhanglos zitiert wird - gerade dann wenn man damit einen 'Gegner'-Standpunkt belegen will.


    Sollte es aber von dort stammen und auch genau so geschrieben worden sein, dann ist da wohl Einiges bei den Verantwortlichen auf der Strecke geblieben.