Gott

  • Gott als vorstellbares Etwas (auch wenn er für "unvorstellbar" angesehen wird, hätte man ja eine Vorstellung von ihm, wobei "ihm" schon wieder fragwürdig ist, weil er ja weder männlich noch weiblich sein kann, da dies menschliche bzw. tierische Eigenschaften sind und da diese Geschlechtsangaben gewisse Gruppierungen von der Definition, Gott habe die Menschen nach seinem Ebenbild erschaffen, ausschließen würde) existiert meiner Meinung nach nicht. Das Dasein, also der Mensch, ist von der Transzendentalebene abgegrenzt und wird mit ihr zu Lebenszeit höchstens durch übernatürliche Erfahrungen konfrontiert (wenn überhaupt). Angenommen die Transzendentalebene entspricht der göttlichen Ebene, dann können wir zwar nichts darüber aussagen, aber dennoch, dass sie existiert. Allein die Möglichkeit, diese Transzendentalebene nur mit Sprache beschreiben zu wollen, ist de facto eigentlich schwachsinnig, zumal die Sprache und unsere damit verbundenen Organe nur einen geringen Teil unseres Körpers ausmachen. Dementsprechend ist auch unser Denken notwendigerweise größtenteils auf das Irdische beschränkt und unfähig über andere "Ebenen" zu sprechen ohne die Kompetenz geschweige denn das Vokabular zu besitzen. Ergo, die Problematik besteht darin, dass einige eine falsche Vorstellung von Gott haben, was durch das Auftreten der Kirche nicht zuletzt begünstigt wird.

  • Aber seit Nietzsche wissen wir ja zum Glück, dass Gott tot ist und wir ihn getötet haben.


    Vielleicht sollte das endlich mal jemand dieser Fischergewerkschaft erzählen...

  • gott gibt es nicht! auch der ganze andere quatsch ist humbug!


    aber wer daran glauben will, soll das ruhig tun!


    denn um mehr als das glauben geht es ja nicht mehr!


    und genau deshalb kommen jetzt überall in der glotze reportagen.


    immer weniger glauben an den schrott!

  • Zitat

    gott gibt es nicht!


    Beweise!


    ich finde der größte Humbug ist es über Dinge,die weder bewiesen nochwiderlegt werden können mit einer derartigen Bestimmtheit zu urteilen! Das gilt für die eine wie für die andere Partei, Hardcore Athesisten unterscheiden sich da leider gottes (welch Wortspiel) nicht Fundamentalisten. wirklich reflktierte Menschen wissen, dass Glauben daran wie auch Nichtglauben daran nur Glauben sind.


    Besonders witzig finde ich es immer wieder, wenn Hardcore Atheisten ihre Aussagen mit der Wissenschaft untermauern wollen - wo die Wissenschaft selber sagt, dass sie darüber aus oben genannten Gründen nicht urteilen kann.


    Zitat


    Glaube und Wissenschaft als zwei Brennpunkte einer Linse - getrennt aber doch zusammengehörig, ohne die das ganze (die Linse) nicht bestehen kann. Ein interessantes Modell, nicht?


    entspricht etwa meiner Weltsicht. Beide, Wissenschaft und Glaubensrichtungen machen leider den Fehler, das Erklären der Welt alleine für sich beanspruchen zu wollen und verkennen die Grenzen ihres Aufgabengebietes. Die Wissenschaft kann mir erklären, warum an einer Stelle, wo veränderte Magnetfelder herrschen ich plötzlich meine Geister zu sehen, sie kann mir aber nicht erklären, warum diese Magnetfelder und die damit verbunden Geistererscheinungen grade an einer Stelle sind, wo im Mittelalter ein Folterkeller war. Zufall, istwie immer die einzige Antwort... nur sind so viele Zufälle so passend, dass einen das zweifeln lässt. Ich glaube nicht an Zufälle. Und dieses Beispiel ist nur eines von vielen.
    Ichhabe vor gut 2 Jahren mal meine Ansichten zu diesem Thema niedergeschrieben, wenn du willst, schicke ich dir das gerne mal per Mail. In die Diskussion möchte ich es aber, weil es teils sehr persönlich ist, nicht einbringen.


    @ambidextrous


    ich selbst glaube, dass sich in allen Religionen ein teil einer großen Wahrheit findet. Aber diese ist natürlichgefiltert durch die menschliche Wahrnehmung. Menschen können m.E. nichts wissen, denn alles, was wir meinen zu wissen ist an uns als Menschen gekoppelt und wir machen viel zu oft den Fehler, von dem, was in unserer menschlcihen Wahrnehmung so aussieht, auszugehen, dass es generell stimmt. Der Mensch ist fehlerhaft! und mir ihmalles, was er entwickelt hat. Die Wissenschaft ist eine dieser Entwicklungen, was die Wissenschaft beweisen kann, kann nur im Rahmen menschlicher Existenz gelten. Wissenschaft besetht zum einen aus beobachtung, zum anderen aus dem Schlussfolgern. Schlussfolgerungen können falsch sein, weil man Faktoren nicht berücksichtigt, die man noch gar nicht kennt. So fallen viele etablierte Theorien,weil die Forschung weiter geht und die Theorien mit den neusten Erkenntnissen nicht mer vereinbar sind. Aber das ist noch nciht alles, unsere ganze Wahrnehmung fließt in die Wissenschaft mit ein, auch wenn jeder Mensch sieht, dass ein Gegenstand zur Erde fällt - woher wollen wir wissen, ob er es auch tut, wenn kein Mensch (oder Tier) da ist,um es wahrzunehmen, das gilt auch für das hinterher nachschauen! Woher will man wissen, ob ein Baum, der imWald umfällt ein Geräusch macht, wenn kein Mensch da ist, um es zu hören? man kann den Menschen nunmal nicht rausstreichen und so ist unsere ganze Welt gefiltert durch denFaktor Mensch. Ich glaube, dass Religionen, übersinnliche Wahrnehmungen und was auch immer vereinfachte Symbole sind, zu denen sich immer noch falsche Vorstellungen mischen. Wie erklärt man einem Kleinkind die ganze Genetik? es geht nicht! Es wird nur verstehen, dass Kinder etwas von Mama und von Papa haben, das ist sehr vereinfacht, es ist nicht falsch, aber es ist nurein Bruchteil der Wahrheit.So sehe ich das jedenfalls.


    und zu guter letzt noch etwas zu dieser Sache, die so oft gefragt wird: warum lässt Gott das Böse zu?
    - dazu kann ich nur Goethes Faust empfehlen. Ohne einen Mephistopholes, der ihn immer wieder versucht zu verführen und zum Bösen zu verleiten, gäbe es keinen immer weiter strebenden Faust. Meiner Ansicht nach muss das schlimme und das Böse existieren, damit wir es selbstständig überwinden.
    Wer ein Kind, in einem Alter wo es grade das Laufen lernt, immer wieder, wenn es aussieht, als würde es stolpern und gleich fallen, festhält und nicht loslässt, wird niemals ein Kind haben, das Laufen kann. Meiner Ansicht nach ist die Menschheit ein Kind,das laufen lernen soll, das wachsen und eigenständig werden, wie soll es das werden, wenn ein Gott Vater alle Gefahren abwendet?

  • ok... aber wie kann etwas existieren, das man nicht sehen kann?


    für alles gibt es beweise und wenn es eine höhere macht geben würde,
    woran ich nicht glauben kann, weil ich nur glaube, was ich sehen und anfassen kann, denke ich hätten wir das mittlerweile schon gemerkt!


    oder gott hat eingesehen, das seine schöpfung scheiße war und hat es aufgegeben!


    würde aber auch keinen wirklichen sinn ergeben!

  • Für mich sagt das Wort "Glaube" schon das aus, was es meint. Nämlich, dass man etwas glaubt. Und etwas glauben heißt für mich, dass man etwas für wahr erachtet, ob es stimmt oder nicht. Es kann sein, dass es Gott gibt und es kann sein, dass es ihn icht gibt. Es ist egal, weil mans eh glaubt und nicht weiß.



    Meine Auffassung dazu (und somit gleich eine kurze Erklärung zum Thema "Gott ist tot"):


    Der Gedanke über etwas Göttliches kommt aus der Suche nach dem Wesen des Seins. Die alten Griechen haben sich sehr damit beschäftigt, was denn das eigentlich ist, bzw was es ausmacht, dass Dinge SIND. Und nach laaaaaaaangen Überlegungen sind sie darauf gestossen, dass es in allem was ist etwas geben muß, dass gleich ist. Das heißt, das Sein des Seienden. Also, alle Dinge die SIND haben etwas gemeinsam, nämlich das SEIN. Und das höchste, reinste SEIN ist das Göttliche. Dieses SEIN ist auch immer gleich und in allen Dingen und Lebewesen gleich.


    Jetzt kommt da plötzlich der Nietzsche daher und sagt: "Gott ist tot"
    Aber was meint er damit?
    Er meint, dass ein Wandel im Denken stattgefunden hat, bzw stattfinden muss.
    Nietsche bestimmt das Wesen des Lebens mit dem "Willen zur Macht in der ewigen Wiederkehr des gleichen"
    dh: "Wille zur Macht" heißt nix anderes, als dass alles Lebendige versucht über seinen jetzt-zustand hinauszugehen. Es häuft somit ein Mehr an Macht an. Das klingt jetzt schlimm und brutal, aber es ist es nicht.
    Es ist nur dann schlimm, wenn dieses Machtanhäufen ins Nichts führt (wenn sich der Wille gegen sich selbst richtet). Das wäre dann Nihilismus.


    Was heißt das jetzt aber für das SEIN?
    Das SEIN kann also nicht mehr unveränderliches, gleiches SEIN sein, sondern es ist eigentlich WERDEN. Sein=Werden
    also: Gott ist tot
    denn das beständige SEIN ist im neuzeitlichen Denken weg, und an dessen Stelle trat das WERDEN (der Wille zur Macht).


    Nietzsche hat sich das ganze jetzt nicht ausgedacht, um eine neue, überflüssige Weltanschauung damit zu propagieren. Er hat das ENTDECKT.
    Man glaubt meistens, dass Philosophen irgendwelche komischen Theorien aufstellen, weil ihnen langweilig in der Birne ist. Aber ein richtiger Philosoph sucht nach Wahrheit. bzw will er rausfinden was denn Wahrheit überhaupt ist, was denn das SEIN überhaupt ist. Und so einer war Nietzsche.


    Nietzsche ging nun logischerweise auf das Christentum los. Denn ein Glaube der besagt: "Du bist ein Sünder und du mußt büßen" und vorallem "Das Ziel ist das ewige Leben nach dem Tod" ist laut Nitzsche LEBENSFEINDLICH.
    Denn das Leben im hier und jetzt wird ständig unter den Gesichtspunkt gestellt, dass das Ziel nach dem Tod erreicht wird.
    UND
    an ein ewiges, beständiges SEIN zu glauben, ist nach Nietzsche die höchste Lüge. Denn diese Lüge richtet sich gegen den Gläubigen selbst. dh der, der glaubt lügt sich selber an und begeht somit an sich selbst höchsten Verrat und das auch noch mehr oder weniger absichtlich.


    Christentum ist laut Nietzsche also deshalb Nihilismus, weil es nach Sicherheit strebt. Und Sicherheit bedeutet Stasis, Unbeweglichkeit, Einschränkung, Verlust von Optionen --------> lebensfeindlich, weil das Leben will ja über sich hinausgehen.



    Das war jetzt zum Teil sehr schnell und oberflächlich zusammengefasst. Wer daran mehr interesse hat, dem würde ich das Buch
    "Leben und Denken - über die Philosophie Nietzsches" von "Karl-Heinz Volckmann-Schluck" empfehlen. / ich hoffe ich habe den Titel jetzt richtig wiedergegeben


    am Ede noch mein Bekenntnis: ich bin Atheist (und ich versuche die Gratwanderung zwischen dem leben des Lebens und dem Nihilismus zu schaffen)

  • *sich auch mal zum Thema Gott äußer*



    Für mich gibt es keinen Gott nach dem christlich-abendländischen Bild, auch nicht nach dem Bild es Islam oder anderer monotheistischer Religionen. Ich kann mich Nietzsche nicht gerade anschließen, weil er sich für meine Begriffe zu sehr mit dem Gottesbegriff auseinandergesetzt hat und somit die Gefahr eingegangen ist, dass er dieses Thema als zu ernst und real nimmt.


    Ich möchte mich aber seiner Streitschrift "Jenseits von Gut und Böse" anschließen, in der er den Moralbegriff unter anderem auch im Blick auf die Kirche und das Priestertum thematisiert. Für mich ist Kirche BÖSE, besonders die christlichen. Sie verbreiten unter dem Volk Fehllehren und entmündigen viele Bürger, die gerade in verzweifelten Lebenslagen sich diesem Mammon zuwenden und sich selbst verkaufen. Die Kirche setzt sich nicht mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinander und sieht nicht, wieviel "unchristliches" sie doch schon getan hat - alles unter der Flagge eines "Gottes". Deswegen kann Kirche nur BÖSE sein.


    Letztlich entmündigt ein Gottglaube uns doch nur selbst, wir wollen über diverse Dinge einfach nicht mehr nachdenken und laufen darauf hinaus, dass wir uns an etwas klammern, das uns insbesondere die Todesangst nimmt.


    Sollten in ein paar Jahren die Lebensgeister aus mir fahren,
    laß ich mir die Hölle ersparn, ich laß mich kirchlich verscharrn.
    Ein bißchen Fegefeuer nehm ich in Kauf, sonst wird´s zu teuer.
    Erst in der Todesparanoia tret ich bei, so spart man Kirchensteuer.


    Hm, wenn ich Lust habe, erkläre ich auch mein Gottesbild... dafür muss ich allerdings weiter ausholen.

  • Ich bin gläubiger Katholik, glaube an Gott, vergebung, das jüngste gericht und die Absolution. Ich habe in meinem Glauben immer Halt gefunden und habe ihn auch nie, weder in mir, noch in meinem liberal-katholischem Umfeld als etwas bedrohliches empfunden. Heute, als vollkommen offen lebender Homosexueller will man mir oft sagen, ich würde mir schaden, indem ich Katholik bin. Man wolle mir nur böses und wie dumm das doch wäre mich nicht zu dieser Konfession zu bekennen und so fort. Das geht so weit, dass die Menschen aggresiv werden und mich reglerecht diskriminieren, eben grade jene Menschen, die genau das uns Katholiken immer vorwerfen. Ich bin nicht fromm und ich glaube auch nicht dass Gott katholisch ist. Aber ich denke, dass jeder seinen eigenen Weg zum inneren Frieden (und zu Gott) finden muss. Es ist wunderbar, wenn man in der Lage ist zu sagen "Mein Weg ist der der mich erfüllt, ich glaube daran und es ist MEIN Weg". Falsch ist zu sagen "Mein weg ist der EINZIG richtige"..... Ganz gleich ob und was man glaubt. Denn religiöse Menschen glauben, Fanatiker glauben zu wissen. Und ist nicht letztendlich jeder Glaube eine Art von Religion?

  • Hm, schuldigung. Aber das wäre ja irgendwie.. als würde ich Faschisten gut finden und mit ihnen Kaffee trinken. Irgendwie also... schon schwul :-P

  • Da kannste mal sehen, wir sollen ja unseren nächsten lieben, also müssen wir ja quasi mit Faschisten Kaffe trinken, Kuchen essen etc.


    Naja, zumindest wenn man das ernst nimmt, was da so von der Kirche gesagt wird.

  • Ich glaube nicht an Gott,weil es keine Beweise für siene Existenz gibt und er nur erfunden wurde um die Menschen zu korntrolieren siehe Mittelalter oder Iran.

  • sehe ich genauso marcel.


    aber es ist interessant, was schwule Katholiken dazu sagen!


    wenn das der papst liest! ...uiuiui... zum glück kommt der nicht oft hier rein!


    ne... jetzt mal im ernst! tu, wie kannst gu so hinter deinem glauben stehen, wo die katholische kirche für mich den schwulenfeind nr.1 darstellt!
    ich arbeite eng mit unserer ev. kirchengemeinde zusammen, aber meinen glaube hab ich schon lange verloren!

  • Ich glaube schon, dass es da irgendwo jemanden gibt, der ein Auge auf uns hat, auch wenn da eigentlich zuviele schlimme Dinge geschehen, die "er" nicht verhindert (ich weiß, jetzt kommen die Religionsfanatiker wieder mit der Ausrede, das wäre eine Prüfung...).


    Egal, also ich glaube, es gibt "da oben" schon irgendwo einen Gott, nur mit seinem Bodenpersonal habe ich echt Probleme...


    Wie ich vorhin schon Marcel89 im Chat erzählt habe, hat das auch einen besonderen Grund:


    Mein Cousin ist in seiner Ausbildungszeit, weil er jeden Pfennig dreimal umdrehen musste um Wohnung und Auto zu finanzieren, aus der Kirche ausgetreten, um dem Beitrag einzusparen. Als er dann einen tödlichen Autounfall hatte, weigerte sich die Kirche auf seiner Beerdigung, die Kirchenglocken zu läuten. Ich habe den Pastor damals gefragt, ob sie ihn nicht auch vor den Toren des Friedhofs in ungeweihter Erde verscharren wollen...


    Da war ich gerade 16 Jahre alt und es war klar, dass die Kirche niemals einen Pfennig Kirchensteuer bekommen würde, wenn ich Geld verdiene.

  • Und der Papst steht für alle Katholiken? Und die katholiche Kirche wird von den Konservativen Würdenträgern alleine dargestellt? Sind nicht alle Menschen gleich, auch die die keine Macht haben? Meine Eltern sind Katholiken, meine ganze Familie ist katholisch, ich habe viele junge Katholiken in meinem Freundeskreis, sie alle sind in ihrer Gesamtheit Teil der katholischen Kirche und überaus liberale Menschen für die der Gedanke an die christliche Nächstenliebe die Seele der Konfession ist, nicht die selbstauferlegten Glaubensdogmen. Ich ziehe ja ungerne solche Vergleiche, aber ein schwulenfeindliches Land ist z.B. Saudi-Arabien, wo Homosexuelle verfolgungen wie zur Zeit des Nationalsozialismus ausgesetzt sind. Trotzdem wäre es doch falsch einen saudi, der sein Land liebt im Vorhinein als homophoben Faschisten einzustufen, wo er möglicherweise liberale Ansichten vertritt. Schubladen sind zu klein für Menschen.


    Und mit einem Faschisten würde ich sicher keinen Kuchen essen. Ein Faschist ist aufgrund seiner Idiologie nicht in der Lage Menschen auf ihrem Weg zu unterstützen, auch wenn es nicht der eigene ist. Katholiken hingegen schon. Ich selbst bin ja Katholik.