Weil du am wehrlosesten bist MUAHAHAJAJ
wieso musst du überhaupt eine Bacchelor arbeit schreiben?
Weil du am wehrlosesten bist MUAHAHAJAJ
wieso musst du überhaupt eine Bacchelor arbeit schreiben?
sagte schon Hitler
Die alte Frau las
Hmm ich weiss nicht Ich glaube schon ![]()
duum ist gerne unterwegs
Alles anzeigenDu denkst sehr radikal, was Glück und Leid angeht. Also irgendwie schilderst du es ja so, dass Glück nicht sein kann, so lange es Leid gibt und Glück scheint auch so ein bisschen an einen höheren Lebenssinn gekoppelt zu sein. Dadurch kommt für dich vermutlich dieser Widerspruch auf, dass Akzeptanz der Sinnlosigkeit nicht gleichzeitig mit Glück existieren kann.
Das ist aber keine neutrale Sicht, sondern die ist schon sehr stark negativ eingefärbt. Glück und Leid sind keine absoluten Zustände, die sich gegenseitig ausschließen, sondern sie existieren parallel. Niemand erfährt nur Glück oder nur Leid, sondern der eigene Blick darauf sorgt dafür, dass man entweder so positiv gefärbt ist, dass man Leid ausblenden kann; so negativ gefärbt, dass man Glück ausblendet oder eben einigermaßen ungefärbt, sodass man beides wahrnimmt, ohne sich davon färben zu lassen.
Es gibt Dinge, die man ändern kann - das ist weitestgehend Alles, was das eigene Verhalten und die eigene Wahrnehmung betrifft und kleinteilig kann man auch Dinge verändern, die andere Menschen betreffen. Aber es müssen Dinge sein, die man selbst aktiv verändert. Der ganze Rest ist für den Einzelnen nicht veränderbar und diesen Rest muss man lernen zu akzeptieren.
Klar kann man sich darüber den Kopf zerbrechen, warum eine andere Person irgendwelche Dinge tut oder warum Ereignisse passieren, aber man kann andere Menschen nicht ändern und die Ereignisse in den meisten Fällen ja auch nicht - egal wie sehr man sich davon beeinflussen lässt. Das ist aber auch keine negative Erkenntnis, wenn man sie nicht negativ gefärbt aufnimmt, denn neutral gesehen ist das einfach nur ein Umstand, mit dem man sich anfreunden sollte, um sich nicht selbst daran kaputt zu machen.
Glück ist im Grunde gar nicht so selten - man muss es nur auch sehen wollen.
Tatsächlich ist das falsch.
Es gibt sowohl Glück als auch Leid, auch wenn im Endeffekt beide ihre bedeutung verlieren, da sie nur für uns existieren.
Ich würde mein Leben im moment aps glücklich beschreiben, auch wenn das Leid in der allgemeinen Existenz stark überwiegt.
Allerdings sind wir wohl verschiedener Meinung was die Dinge angeht die man nicht ändern kann. Denn bei dir gibt es diese dinge und bei mir gibt es immer die Möglichkeit, solche Dinge zu verhindern. Das "einfache Hinnehmen" solcher Dinge, anstatt sich zu bemühen, etwas dagegen zu tun, sehe ich als eine Schwäche der Menschheit an, weil man sich keine Mühe machen will oder eigenes Glück vernachlässigen möchte um fremdes Leid zu verhindern (Hiervon ausgenommen sind natürlich dinge wie der Tod, die man wirklich nicht verhindern kann)
Mein Punkt ist im endeffekt der, dass das Leid solange überwiegt, wie wir nichts tun. Und die Einstellung "Man kann es nicht ändern also muss man es akzeptieren und wenn man das nicht kann, muss man in therapie", verurteile ich als einfach nur ängstlich und oder faul und oder herzlos.
Und das alles habe ich nur mit den Worten in Zusammenhang gebracht, die meine Vorredner (Also du und Juli) gesagt haben.
Meine eigene Weltansicht unterscheidet sich dann doch von eurer , aber ich werde sie noch für mich behalten, bis es Zeit ist:D
Ist dann alles soweit verständlich rübergekommen oder hab ich mal wieder zu viel unsinn geredet?
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ich bin mal in griechenland einmarschiert
Whddlm etwas gemeines gesagt
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Theoretisch stimme ich dir zu. Wenn du im realen Leben keinen Grossen Wert siehst, erkundest du einfach durch Lesen, Schreiben oder Internet andere Realitäten, die dir mehr gefallen.
Aber im Endeffekt kann jede dieser Realitäten aufhören und wieder aufleben, ohne Einfluss auf diese Realität zu nehmen. wenn aber diese hier aufhört, geht alles andere mit ihr unter.
Diese Realität gibt es nur einmal und alle anderen stammen von hier.
Und bevor jetzt die Epikureische oder irgendeine ähnliche Weltansicht vertreten wird.
Was ist das für ein Leben, in dem wir uns nur auf uns selbst und unser nächstes Umfeld beschränken, weil es uns unerträglich wäre, die Gesamtheit der Existenz wahrzunehmen?
Ist es überhaupt erstrebenswert, alles, was für einen selbst keine direkte Bedeutung hat, zu ignorieren und der Sinnlosigkeit preiszugeben?
denn durch die Gesellschaft in der wir leben ist doch das grösste Gut das wir haben das Zusammensein oder etwa nicht? Da uns durch die Gesellschaft die absolute Freiheit genommen ist, bleibt nur der grösste Wert innerhalb der Gesellschaft als erstrebenswertes Gut zurück. Und auch wenn Macht, Einfluss, Ruhm und Geld uns viel bedeuten, ist das Zusammenleben mit Menschen nicht doch das Grösste Gut, das wir als Gesellschaft haben, da wir alles andere nur dadurch erreichen?
Wie ist es also in Ordnung, zur eigenen Sicherheit nur nach sich zu sehen?
Aber das zu sagen ist zwar sehr intelligent und logisch, jedoch geschieht es nicht in der Realität. Das ist auch meiner Meinung nach nicht so effektiv, wie Leid zu verhindern. Das widerspricht dem was du gesagt hast aber nicht, demnach wäre das ein anderes Thema über das man reden könnte.
Aber wenn wir jetzt diese beiden Voraussetzungen nehmen, die ihr erschlossen habt, dann können wir in der Gesellschaft nie frei sein und wir werden nie Leid verhindern können.
Und unser Leben soll jetzt daraus bestehen, diese beiden Dinge einfach hinzunehmen und damit klarzukommen?
Denn bevor ihr jetzt von Glück und Zufriedenheit sprecht: Macht nicht die Sinnlosigkeit der Existenz alles Glück begrenzt und kurzlebig? Und wird das meiste davon nicht belanglos? Wo alles Glück auf Dauer vergeht, bleiben Leid und Verlust als absolute, geschehene Dinge bestehen. Zumindest in menschlicher Erinnerung.
Und wenn in dieser Auffassung Glück nur teilweise und kurz von Bestand in unserem Leben auftritt (Und ich bin jetzt schon sehr weit von meinem Weltbild abgerückt um Glück überhaupt erst als etwas Existentes anzuerkennen) und der Rest unseres Lebens vom Verarbeiten von Verlust und Leid und dem Akzeptieren der eigenen eigentlichen Unfreiheit beherrscht wird, was ist dann am Leben erstrebenswert?