Beiträge von littleBastard

    Also ich denke mal, wenn du schon in einer höheren Klasse bist, wird wohl kaum einer was sagen. Vielleicth kommt mal ein blöder Spruch zu Anfang, aber das legt sich dann wieder.
    Sollten sie aber wirklich total homo-/biphob sein, dann lass es lieber, jemandem davon zu erzählen. Sicherheit geht vor. Und wenn du dann neue Freunde gefunden hast, denen du vertrauen kannst, kannst du es ihnen ja sagen. Ich meine, so wirklich vor der ganzen Klasse redet man ja meist eh nicht darüber, dann halt mehr so vor Freunden. Du packst das schon :)
    Ich finde, dass man mit seiner Sexualität so offen umgehen kann, wie man will. Man muss sich nicht outen, aber ich denke auch, dass sehr viele heutzutage tolerant gegenüber dem sind, zumindest wenn sie nicht zu jung oder schon zu alt sind. Und dumme Kommentare muss sich leider jeder mal anhören, aber das sollte dich nicht aufhalten. Umso lockerer du damit umgehst, umso lockerer werden andere damit umgehen, weil du ihnen so keine ANgriffsfläche bietest.

    Klar gehört der Mensch zu den Tieren, aber wir unterscheiden uns von ihnen. Wir können das Bedürfnis haben, etwas zu tun, und uns dennoch dagegen entscheiden. Wir sollten uns nicht gegenseitig essen und wir haben ein Gewissen. Und Survival of the fittest ist in unserer Gesellschaft einfach fehl am Platz

    Eben. Menschen sind keine Tiere und natürliche Auslese etc. ist in unserer Geselschaft kein vertretbares Weltbild! Im Nationalsozialismus hat man damit grausame Massenmorde begründet, und deshalb gebe ich @LeGar recht, das gehört in die Biologie und ins Tierreich, nicht in unsere Gesellschaft.
    Ob wir aus gesetzlicher Lage Flüchtlinge aufnehmen müssen, weiß ich nicht genau, aber ich denke mal schon. Aber rein aus humanistischen Gründen sollen wir es tun, denn man lässt andere Menschen nicht einfach verrecken, wenn man ihnen helfen kann! Und jeder einzelne Flüchtling, der abgewiesen wird, zurück in sein Heimatland muss und stirbt ist ein sinnloser Tod. Weil wir ihm hätten helfen können.
    Obergrenze finde ich Mist, aber ich kann unsere Regierung teilweise verstehen, weil vor allem sie danach schauen müssen, ob die Flüchtlinge hier ein menschenwürdiges Dasein bekommen können. Und wenn es zu viele werden, wird das immer schwieriger. So, genug Outoftopic, Sorry :D

    Klar, ich bin froh, nicht wählen zu müssen :) Aber wenn ich müsste, dann würde ich Clinton wählen. Die hat immerhin ein bischen Ahnung, wie der Hase läuft.
    Trump kommt mir vor wie ein kleiner Junge, der mit seinem Baukasten spielen will. Und auch wenn er noch so wahnsinnige Vorschläge macht, bin ich mir nicht sicher, ob er das ganze denn nicht doch wirklich ernst meint. Also ob er seine Ideen nicht doch wirklich in die Tat umsetzen will. Die Menschen lachen immer über ihn, aber ich denke wenn der mal Macht hat, kann der echt gefährlich werden.
    Ich bin auch nicht Clintons größter Fan, aber ich finde es falsch, dass man ihr nachsagt, sie sei machtgeil und würde alles fürs Amt tun. Das stimmt vielleicht, aber wäre sie ein Mann, würde man sie als zielstrebig oder so bezeichnen.
    Eigentlich war ich ja für Bernie Sanders, aber der ist ja leider raus :( Und ich finde für Obama hätte man ruhig mal die Regeln umschreiben können :D Dritte Kandidatur wäre doch cool gewesen. Schade, dass seine Frau nicht kandidiert hat...

    Also ich finde, dass es Schwachsinn ist, dass homosexuelle Paare nicht adoptieren dürfen, weil die Kinder in der Schule dann gemobbt werden. Dann sollte man vielleicht den Eltern sagen, dass sie ihre Kinder ordentlich und tolernat erziehen sollen, damit die niemanden mobben. Ist genau so, wie wenn ein Mädchen in der Schule keinen Rock tragen darf, weil die Jungs sich dann nicht konzentrieren können. Da soll man auch den Jungs beibringen, dass sie sich benehmen sollen und nicht dem Mädchen vorschreiben, was sie tragen darf und was nicht. Versteht ihr, was ich meine?
    Und ich denke auch, dass alle Ardumente, die gegen eine Adoption sprechen, Schwachsinn sind. Kinder brauchen einfach nur liebvolle, führsorgliche Eltern, und ob das jetzt Mann und Mann, Frau und Frau oder Mann und Frau sind, ist egal. Vorbilder findet man überall, dafür braucht man nicht beide Geschlechter als Eltern. Wenn jetzt zwei Frauen einen Sohn adoptieren, heißt das ja nicht, dass dieses Kind niemals einen Mann zu Gesicht bekommen wird. Die Mütter haben bestimmt Väter oder Brüder oder so. Und die können dann gute männliche Vorbilder für den kleinen abgeben. :)


    Ich wähle auch definitiv nicht die AfD, weil die einfach keine Alternative sind und ich mich mit ihrem Wahlprogramm nicht anfreunden kann. Allerdings denke ich, dass die schon gefährlich sein können, weil es momentan viele Protestwähler gibt, die genug von Merkel haben und dann denken, sie ärgern sie, indem sie die AfD wählen. Was sie damit wirklich anrichten, fällt denen meistens nicht mal auf. Außerdem würde ich sie nie wählen, schon alleine, weil meine Community dann unter ihnen leiden würde und ich es unhuman finde, Menschen, die vor dem Tod fliehen, einfach wieder in ihre Herkunftsländer zurück zu schicken. Dieses Land gehört eigentlich ja niemandem, und jeder Mensch sollte ein Recht darauf haben, dort hinzugehen, wo er will. Vor allem, wenn er sonst ermordet, gefoltert oder verhungern würde! Refugees welcome.

    Nein, weißt du nicht. Du kannst es dir vorstellen, aber du weißt es nicht. Oder behauptest du, du weißt auch, wie es z.B. ist, als Farbiger in Amerika aufzuwachsen? Oder als Homosexueller in Ägypten? Meine Situation ist nichtig im Gegensatz dazu, aber du kannst es genauso wenig wissen, wie du dich fühlen würdest.
    Empathie bedeutet zwar, dass du dich in jemand anderen hineinfühlen kannst, aber nicht in dem wirklichen Ausmaß. Ich habe Empathie mit Krebskranken, aber weiß ich deshalb, wie sich ihre Schmerzen anfühlen oder vor was sie Angts haben? Nein.
    Natürlich haben transsexuelle es nicht so schwer wie andere. Aber das ist eine dumme Ansicht. Menschen in Afrika geht es auch schlechter als dir, und trotzdem darfst du über deine Probleme jammern.
    Die Schwester eines Freundes von mir hat sich umgebracht. Ich habe auch Geschwister, aber ich weiß nicht, wie mein Freund sich fühlt und was er gerade durchmacht.
    Mit Person neben dir war "dein Nächster" gemeint. Also z.B. deine Mutter oder dein Nachbar oder so.
    Vielleicht gibt es 1000 die deiner Meinung wären, aber du siehst ja, wieviele allein in diesem Forum NICHT deiner Meinung sind. Und die sind nicht mal alle trans.
    Im Übrigen hab ich keine Lust mehr mit dir über das Thema zu diskutieren, weil wir uns allmählich im Kreis drehen und du mich mit deinen Ansichten ein bischen auf die Palme bringst. Und du hast doch sowieso schon eine fetsgefahrene Meinung über Transsexuelle, also wieso sollte ich noch versuchen, dir zu erklären, wie ich mich fühle? Du weißt es ja, weil du genau spüren kannst, wie es mir gerade geht und wie toll es sich anfühlt, sich nicht outen zu können und das Gefühl zu haben, dass einen niemals jemand lieben wird, weil man total verkorkst ist. Ist geil, oder?

    Vielleicht würdest du im selben Umfeld aufwachsen, aber deine Eltern und alle um dich herum würden dich anders behandeln. Es ist zum Beispiel möglich, dass du deine Schulzeit über gemobbt werden würdest. Oder dass deine Eltern dich nicht verstehen. Dann wäre deine Einstellung eine andere zu dem Thema als sie es jetzt ist. Weil du es am eigenen Leib erfahren hättest.
    Du weißt nicht, wie es ist!
    Ich weiß nicht, wie es ist, als Farbiger aufzuwachsen, oder als Waise, oder als irgendwas anderes, das ich nicht bin. Ich habe keinen Plan davon. Ich weiß nicht wie man dann behandelt wird und mit was man alles kämpfen muss. Und deshalb respektiere ich die Erfahrungen und Erlebnisse, die mir diese Personen erzählen und versuche, es ihnen so recht zu machen wie möglich. Weil ich keinen blassen Schimmer habe, wie sie sich fühlen. Ich kann es mir vielleicht ausdenken, aber ich weiß nicht wie es ist. Welche Ängste die Menschen haben, oder wie sie sich fühlen.
    Bist du wirklich der Meinung, du kannst dich in Jemanden hineinversetzen, der Trisomie 21 hat? Du kannst versuchen, es dir vorzustellen, aber wirklich weißt du es nicht. Du weißt nicht wie er die Welt sieht und wie die anderen ihn behandeln. Du kannst dich nicht mal in die Person neben dir hineinversetzen. Denkst du wirklich du weißt, mit was sie alles zu kämpfen hat und was sie tief drinnen bewegt?

    Ja, aber du musst auch überlegen, wieso in NC Transgender gezwungen werden, die ihrem Geburtsgeschlect zugehörigen Toilette zu benutzen. Weil ihr Geschlecht nicht anerkannt wird. Weil die Mneschen meinen, eine Transfrau geht in die Frauentoilette und misbraucht oder belästigt Frauen. Weil sie meinen, sie ist ein Mann. Also macht doch die Bezeichnung und die Art, wie man Transgender sieht, einen Unterschied.
    Ja, Ehe für alle ist eigentlich ein Grundrecht. Aber das sehen halt leider nicht alle so.


    Ähm, doch ich glaube, deine Werte würden andere sein. Du würdest anders aufwachsen, andere Erfahrungen machen, anders behandelt werden. Du wärst ein anderer Mensch. Du hättest auch andere Werte. Denkst du nicht, dass ein absolut homophober Mensch nicht vielleicht auch anders wäre, wenn er selbst schwul wäre? Oder ein KKK Mitglied wäre bestimmt keins, wenn er schwarz geboren wäre. Unsere Veranlagungen beeinflussen unsere Werte. Und wenn du trans wärst, wären deine Werte anders als sie es jetzt sind.
    Wenn du nett bist, dann bezeichne mich bitte einfach als Junge. Das bin ich und ich will auch so bezeichnet werden. Und welchen Körper ich habe, geht ja eigentlich niemanden etwas an, oder?


    Eben, es ist mir nicht egal, weil ich trans bin. Dir schon, weil du es nicht bist. Wenn dein Freund dich immer als Junge bezeichnen würde, obwohl du ein Mädchen wärst, denke ich nicht, dass eure Freundschaft besonders lange halten würde :)


    Man müsste nicht darüber streiten, wenn Mneschen nicht so ignorant und verurteilend wären. Sind sie aber, deshalb muss man für seine Rechte kämpfen. Und es ist mein Recht, als die Person angesehen zu werden, die ich sage, dass ich sie bin. Recht auf freie Entfaltung. Für dich ist es eine Kleinigkeit, für mich nicht. Aber wie ich schon geschreiben habe, mich stört es nicht so sehr, wenn jemand sagt "Sie war mal ein Junge, jetzt ist sie ein Mädchen." Mich persönlich nicht. Aber andere vielleicht. Aber es stört mich, wenn jemand Transgender z.B. als "Es" bezeichnen würde.

    Wäre ich transsexuell würde es mich nicht interessieren ob jetzt jemand sagt dass ich meinen Körper umändere oder anpasse, ob ich ein Mädchen in Jungenkörper oder ein Junge in Jungenkörper der sich zu einem Mädchen umoperiert hat oder ob ich immernoch ein Junge wäre wegen Chromosomen.


    Es gibt wichtigeres worüber man sich streiten sollte als die Bezeichnung von transsexuellen die eine Operation durchgeführt haben, zum Beispiel die Ehe für alle. Man muss sich jetzt nicht über alles aufregen ^^ (Ich denke auch dass ich hier da viel zu viel zu geschrieben hab)

    Also erstmal weißt du es nicht, wie es wäre wenn du trans bist, weil du es nicht bist. Genauso wenig weiß ich, wie es z.B.ist, eine körperliche Behinderung zu haben. Und ich kann leicht sagen "Ja, also, ich finde jetzt nicht, dass man überall nen Fahrstuhl braucht, und wenn ich mit Krücken gehen müsste, dann würde ich mich einfach zusammenreißen und die Treppen nehmen." Ich kann das sagen, weil ich keine Krücken habe und nicht weiß, wie unglaublich mies es sein kann, wenn es z.B. in der Schule für mich keinen Aufzug gäbe. Ist vielleicht ein blöder Vergleich, aber was besseres fällt mir jetzt nicht ein. Also wie sagt man so schön? Zieh dir meine Schuhe an, bevor du denkst, du kennst mich, und lauf darin. Und dann urteile noch mal oder so ähnlich xD
    Wieso ist die Ehe für alle denn wichtiger? Weil sie mehr Menschen betrifft? Oder weil du mitbetroffen wärst?
    Es gibt auch viele Themen die wichtiger wären als das, aber ich setze mich trotzdem dafür ein, dass du irgendwann mal deinen Freund heiraten kannst, weil ich nachvolziehen kann, dass die Regel mit Leid verbunden ist. Das ist die falsche Bezeichnung von transsexuellen Menschen auch.


    und da seh ich das so, dass die meisten sich eigentlich selbst diskriminieren, wenn
    sie sich in eine kategorie packen, auch wenn da noch ganz andere gründe mitspielen.
    wenn man sich zb outet.

    Irgendwie check ich den Satz nicht... Tut mir leid, aber kannst du mir das noch mal erklären, weil ich steig irgendwie nicht dahinter :D


    Ich denke auch, dass es für Kinder leichter ist zu verstehen, wenn man ihnen sagt, dass ihre Schwester sich als Bruder wohler fühlt. Aber es sind Kinder. Die akzeptieren das meistens sowieso leichter als Erwachsene.
    Ich finde es nicht sooo schlimm, wenn jemand das mal sagt, solange er den Menschen und sein Geschlecht akzeptiert. Ich finde es nur viel schlimmer, wenn sie anfangen, die Person "Es" zu nennen oder sagen, "Der Kerl dahinten, der ist eigentlich ne Frau." Nein, ist er nicht. Und klar, er war auch nie eine, aber für einige Menschen, die keinen Kontakt zu Transsexuellen und somit einfach gar keinen Bezug haben, sondern sie nur aus den Medien oder dem entfernten Bekanntenkreis kennen, für die ist das einfach so. Die haben halt keine Ahnung und labern dann Mist. Ist wie mit denen, die in ihrem Leben noch nie mit Moslems befreundet waren, für die ist auch jeder ein Terrorist. Das ist einfach eine Bildungslücke. Klar, manchmal ist die Person auch einfach ein A... :)
    Menschen vorverurteilen gerne andere und alles, was man nicht kennt, das wird gleich schlecht gemacht.

    Bilder wären mal cool :D
    Aber ich lad auch keine hoch, von daher...
    Ich zeichne auch sehr gerne. Bleistift, Liner, irgendwelche Filzer, Tusche (hab ich gerade erst wieder für mich entdeckt und mich in Expressionismus versucht xD ), Kohle, Kreide... Also an Material alles, was ich so finden kann. Malen mach ich auch, da bevorzugt Aquarelle und Acryl. Mit Ölfarben habe ich noch nicht so wirklich was gemacht, die riechen mir zu extrem :) Und brauchen beim Trocknen so ewig :)
    Motive am liebsten Menschen und Städte, aber auch Tiere oder so was. Ich zeichne gerne irgendwelche Film- oder Serienfiguren. Also Portraits mach ich am liebsten, aber in allen Stilen und mit allen Materialien. Hab da irgendwie keine Bevorzugung :D

    Ach ja, und die letzte Frage, die wichtigste ist: Wie bist du am glücklichsten?
    Als Junge? Als Mädchen? Als androgyne Person? Genderluid? Bigender? Probier Dinge aus, und dann wirst du feststellen, wann du dich am besten fühlst, wie du am meisten Selbstvertrauen hast und was du willst und wer du bist. Wenn du ein Kleid tragen willst, dann tu das. Und wenn du am nächsten Tag "Jungskleidung" anziehen willst, dann mach das auch. Hauptsache du bist glücklich.

    Wie du schon oben geschrieben hast, letztendlich kannst nur du das wissen. Und es ist auch gar nicht schlimm, wenn du dir nicht sicher bist und noch Zeit brauchst. Ich denke jetzt seit fast nem Jahr, dass ich trans bin, und ich habe dennoch Phasen, in denen zweifel ich. Einfach weil es schwierig ist, solche Dinge herauszufinden und sich sicher zu sein.
    Ich kann natürlich jetzt auch nur aus meiner Sicht schreiben :D
    Wenn du einfach denkst, du wärst manchmal lieber ein Junge, weil die es einfacher haben, ich glaube diese Phase hat jeder mal. Dass man sich überlegt, wie viel besser es doch das andere Geschlecht hat. Das fällt mir auch immer wieder auf, wenn ich zum Beispiel traurig bin, aber ich will in der Öffentlichkeit nicht weinen, weil "Jungs weinen nicht". Als Mädchen könnte ich das. Oder dass ich mich komisch fühle, wenn ich Filme oder Bücher kauf, die halt etwas romantischer sind. Von Jungs wird auch viel erwartet. Nur das fällt nicht so auf in der Gesellschaft.
    Ich kenne dieses Gefühl, dass die Brüste nicht zu einem gehören. Ich stehe vor dem Spiegel und fühle nichts. Ich hab ne schlechte Haltung, damit man sie nicht sieht. Und tolerieren ist ja was anderes, als sie akzeptieren. Und ich denke ehrlich gesagt, dass Frauen ihre Brüste doch eigentlich mögen, oder? Weil sonst wäre das ja ein biologischer Fehler, wenn alle Frauen sie gerne loswerden würden...
    Aber wenn du unter Menschen bist, würdest du da manchmal gerne als Junge gesehen werden?
    Ich habe Tage, da denke ich, ich bin doch ein Mädchen, weil es ist doch krank, wenn ich denke, ich bin ein Junge. Das geht doch nicht. Das macht mich fertig. Ich versuche dann einfach, mich abzulenken.
    Bleib stark! Und wenn du gerne reden willst, kannst du mich ruhig anschreiben :)

    Sorry im Vorraus für Stereotypen :(
    Wieso magst du deine Brüste nicht? Weil sie dich zur Frau machen, oder einfach so nicht? Weil du meinst, sie sollten nicht da sein, oder weil sie dich nerven?
    Schminke, Kleidung etc. haben weniger etwas mit deinem Geschlecht als einfach mit dir zu tun. Manche Jungs schminken sich, aber deswegen fühlen sie sich nicht weniger männlich, manche Frauen tun es nicht. Ich selbst mag auch manche Röcke. Sie sehen cool aus, und sind halt nur Kleidung. Aber deswegen bin ich nicht weniger Kerl ;)
    Willst du dir die Haare kurz schneiden, weil du es magst, wenn du männlicher rüberkommst, oder weil du einfach kurze Haare magst?
    Yeah, Geschlechterrollen sind doof. Und nur weil man eine Frau ist, heißt das noch lange nicht, dass man später in der Küche stehen muss!
    Wärst du gerne ein Junge, oder fühlst du dich wie einer? Da gibt es einen Unterschied :)
    Und Sexualität hat nichts mit deiner Identität zu tun. Aber vielleicht gefallen dir auch einfach männliche und weibliche Attribute und das ist total oke! Du bist du, und du denkst, was du denkst. Lass dir Zeit,alles herauszufinden.

    Ich denke mal, ich mache mir jetzt keine Freunde, wenn ich das sage, aber sich selbst verletzen sollte auf keinen Fall von der Gesellschaft akzeptiert werden. Denn Menschen die das machen, haben psychische Probleme, und das sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen. Man braucht dann hilfe und, auch wenn ihr das schon 10 000 mal gehört habt, man muss dagegen ankämpfen, denn sonst frisst es einen irgendwann auf. Und es gibt meiner Meinung nach immer Gründe, wieso sich Menschen selbst verletzen.
    Gender sind keine psychischen Probleme, und es schadet niemandem. Deshalb sollte es akzeptiert werden und als normal angesehen werden.
    Klar, es nervt bestimmt, dauernd gesagt zu bekommen, dass man sich helfen lassen muss, und dass man aufhören soll, sich zu ritzen, aber die Menschen sagen das ja nicht ohne Grund oder weil sie euch auf die Nerven gehen wollen. Sie kümmern sich um euch und machen sich Sorgen.