Beiträge von LeGar

    denk ich mir. wenn nur die paar leute hier gepostet haben teilnehmen würden, könntest du bestimmt mit der umfrage in deiner bachelor-arbeit nicht punkten.

    Ich denke, was die These um das 'Homo-Gen' angeht, gibt es bislang weder handfeste Beweise dafür, noch dagegen - was ich aber als guten Ansatz ansehe, ist die Forschung zum Thema Pädophilie, die ja auch eine sexuelle Orientierung ist. Hier hat man sich scheinbar ziemlich umfassend mit der Genetik beschäftigt, weil die Neigung ja auch dann vorliegt, wenn keine Straftat begangen wurde. Eine genaue Quelle habe ich dazu nicht mehr im Kopf und auf die schnelle mag ich nicht irgendwas zitieren, was ich mir nicht aufmerksam durchgelesen habe, aber ich kann mich erinnern, dass es dazu Mal hieß, die Genetik könnte rund 20% Veranlagung dazu geben, weil mindestens 80% durch Prägung in der Kindheit stattfindet. Das passt auch damit zusammen, dass Täter in diesem Gebiet als Kind überwiegend selbst Opfer waren. Hat nun mit Homosexualität nichts zu tun, aber ich schätze, dass es da ganz ähnlich aussehen könnte, und wir in der Kindheit irgendwann einfach einen Auslöser bzw. eine Verkettung an Auslösern haben, zu welchem Geschlecht wir uns mehr hingezogen fühlen - oder zu welchem vielleicht überhaupt nicht. Auch weil man als Kind ein gewisses Bild von Geschlechtern entwickelt und ich Mann oder Frau vielleicht ganz anders wahrnehme und definiere, als es Jemand täte, der eine andere Neigung hat.

    geht mir ähnlich.


    so nebenbei hab ich mal irgendwo im internet etwas über pädophilie gelesen.


    da schrieb ein prof, dass es wohl viel mehr pädophile gibt, als man anzunehmen wagt, die aber nie strafffähig werden, da sie gelernt haben damit irgendwie umzugehen oder ihre sexualität auf etwas anderes zu kanalisieren.


    ich weiss nicht ob ich das in diesem oder in nem anderen thread mal erwähnt hab, oder besser meine folgerung aus dem was der prof behauptete, nämlich dass man sich wahrscheinlich doch irgendwie im griff haben kann was die eigene sexualität betrifft. auch wenn's sehr schwerfällt.


    generell finde ich es überflüssig nach einem homo-gen zu suchen, weil homosexualität nichts ist, was man heilen müsste, denn eine solche forschung impliziert einfach die zielsetzung, dafür eine gen-therapie zu entwickeln. und ich unterstelle, solche forschungen werden nur unter diesem gesichtspunkt im hinterkopf auch finanziell gefördert.



    allerdings fänd ich es sehr lustig, wenn die pharma-industrie in die forschung millionen und millionen von euros investiert und man dann sogar homsexuell orientierte menschen faktisch auf hetero umprogrammieren könnte ...



    ... aber weder lesben noch schwule, schon gar kein bi-mensch hätte interesse daran sich therapieren zu lassen. zumindest nicht soviele, dass sich die forschung am ende bezahlt macht oder gewinn einfährt.


    zumindest der gedanke an sowas ist es schon wert, 120 zu werden, um das evtl erleben zu können. :D :D

    das ist eben so, wenn man eigentlich genaues nicht genau weiss. ^^
    dann ist alles entsprechend dem "gesicherten" grundwissen zwar
    möglich und wohl auch wahrscheinlich, aber letztlich nur graue
    theorie, sprich geratenes geschwafel. aber ich liebe das.