Beiträge von LeGar

    es wär auch blöd gewesen hillary zu wählen. sie war aus sicht der sehr vieler wohl auchnur die weniger abschreckendere wahl. aber im grunde nicht so viel besser wie er. zwei, die ausschieden waren allgemein besser geeignet als präsident, las ich.


    t***p war der bessere populist. und er ist eindeutig ein politiker, auch wenn er vllt nicht so bewandert mit den regeln des metiers ist. er hat die leute beschwätzt und gewonnen. er is manipulativ, nicht unbedingt straight, weil er viel wischiwaschi-versprechungen machte, auch wenns konkret klang. und das macht im wesen für mich den typischen politiker aus.


    aber eins stimmt. solangs der mehrheit im volk gefühlt gut geht, haben leute wie T***p so gut wie keine chance gewählt zu werden. wobwi es den amis eigentlich nur gefühlt schlecht und so elemente wie entfremdung des eigenen landes während Obamas präsidenten-zeit im wahlkampf-jahr eine starken einfluss auf die "einfach gestrickten" amis hatten. die sind nicht nur homophob sondern neigen auch stark sozialistenphobien. wobei vieles was auch nur sozial riecht schnell als sozialistisch interpretiert wird.


    alles in allem sind amerikanische wähler in der masse so blöd wie europäische oder deutsche wähler. sie folgen dem hirten, der ihnen die grünsten weiden verspricht, auch wenn sie wissen, dass diese weiden eigentlich nicht mal so richtig grün sein werden. hauptsache sie wirken gefühlt so.


    deshalb sind wähler für mich generell als masse betrachtet, immer nur eine herde doofblöckender schafe. egal wo auf der welt sie sich zusammenrotten.

    das nichtfassbare ist immer gut das noch nicht erklärbar fassbare mit übernatürlichem, übergeordneten sinn zu besetzen. um überhaupt zu erklären, dass alles einen sinn hat, oder haben muss, weil wir es offenbar nicht ertragen können, dass leben nur funktion, einfach nur existenz ist. und vor allem so unglaublich kurz, so endlich.


    wir haben mal in ethik/philo darüber gesprochen, wie wir uns vorstellen, unsterblich zu werden. nicht physisch, sondern durch ein leben, dass sich menschen nach uns noch lange an uns erinnern.


    ich hab gesagt, ich werde darauf achten ein gutes leben zu haben und wenns ans sterben geht, wärs ganz gut, in dem bewusstsein zu sterben, dass keiner benmerkt hat, dass ich gelebt hat oder anhand von einem nachlass rekonstruieren könnte, wie ich gelebt habe oder dass ich überhaupt je existierte.


    echt mal, die leute, alle in meinem alter, waren alle geschockt. und die lehrerin meinte, es sei ein sinn unseres menschseins, auch in den gedanken unserer nachfahren weiterzuleben.


    ich weiss nich ob ich in 70 jahren auch so denke, ich hoffe aber nicht. ich brauch nur in unserem familienstammbaum zu suchen. der auf der seite meiner mutter geht bis ins 17 jahrhundert zurück.
    der meines vaters ist nur bis ins 19, jahrhundert recherchiert.


    aber schon da hab ich keinen bezug mehr zu den leuten, die meine vorfahren sind. erst recht nicht zu denen auf mutters seite um 16hundert duback.


    irgendwann gibts es generationen, die dich vergessen. und dann ists aus mit der unsterblichkeit. so ist das auch mit den Göttern. die leben nur solange, wie menschen an sie als irgendwie real existent glauben. das kann ein paar tausend jahre so gehen, schwindet dann aber immer mehr, wird durch etwas anderes ersetzt.


    der neue heilige gral enthält inzwischen dunkle materie, quanten, schwarze und wurm löscher mit denen man auch alles unerklärliche ersetzen kann.


    und als wir mal über kreationisten sprachen, die gottes existenz anhand der schöpfung beweisen wollen und trotzdem von supernaturaler existenz reden, dachte ich, was für spinner.


    denn da hatte ich eine vision. nämlich. wenn die tatsächlich beweisen können, dass gott existiert, beweisen sie auch, dass es etwas höheres, etwas übernatürliches nie gegeben hat. denn wenn gott wirklich existiert, ist er oder es so natürlich wie das universum selbst, auch wenn sich herausstellt, dass er physisch ein wesen reiner energie ist, dass materie materialisieren lassen kann.


    dann wird gott so banal wie das leben eines jeden ist. und man kann jede religion abschaffen, weil man nicht mehr an ihn zu glauben braucht.

    Also ich persönlich komme aus einer reinen Atheisten Familie, jedoch interessiere ich mich für die Verschiedenen Religionen. Ich persönlich glaube nicht an einen Gott bis jetzt. Jedoch glaube ich schon an etwas höheres und das wir alle eine Aufgabe auf dieser Welt haben und immer wieder auf Proben gestellt werden.

    offenbar bist du agnostiker oder wenigstens etwas in der art.


    habe gerade mal so darüber nachgedacht.


    an etwas höheres glauben
    alle haben eine aufgabe


    das ist zwar irgendwie eine vage vorstellung, aber ich fragte mich, ob das nicht schon das vorhandensein einer göttlichen entität impliziert.

    im falle des hausmeisters bezog ich meine vermutung auf einen post des hausmeisters, in der er sie darauf hinwies, dass ihr verhalten in ihren posts langsam nicht mehr so leicht tolerierbar sei.


    und ihre reaktion darauf ... und überhaupt wie sie generell auf so manche posts reagierte.


    aber es stimmt, über vermutungen kommen wir nicht hinaus. ich denke es wäre gut, deinem schlusswort zu folgen und es auch so zu sehen und diesen thread einfach zu schliessen, bevor wir noch selber virtuell zu konspirieren anfangen.