Beiträge von LeGar

    Es gibt keinen sinn. Es ist ein faktische verwendung von begrifflichkeiten, denn fakt ist, dass in dieser von dir beschriebenen szene eine frau eine andere, beide unterstellt lesbisch, die eine auf weise als lesbisch bezeichnet. Ben zusatz "Gefängniswärter" lass ich mal bewusst weg. Dass ist simpel nichts anderes als ein selbstironisches wortspiel und hat keine weitere bedeutung.


    Denen die mehr darin sehen, empfehle ich basisübungen im meditieren, wo es darum geht, den kopf zu leeren, sprich speziell das grübeln auszuschalten.

    Wenn es jetzt darum geht, rechte als patrioten zu bezeichnen, oder weiter rechts als nationalisten, dann ist das meiner meinung nach völlig falsch verstanden. Natürlich können Linke auch Patrioten und Nationalisten sein. Kann man locker am Parteinamen Nationalsozialismus herauslesen. Und auf ihre Weise können Linke ebenfalls konservativ sein.


    Wer also rechts sagt und es in Hinblick auf den "rechts"extremistisch orientierten Nationalsozialismus meint, liegt in der Lesart nun ganz falsch, denn er meint Links.


    Was meiner meinung wirklich vorliegt ist kapitalistisch ausgerichtetes Gedankengut vs antikapitalistische Wertevorstellungen.

    So ist Rechts nun Leistungsorientiert bishin zum Wahn endlosen wirtschaftlichen Wachstums und Links eben dasselbe mit mehr sozial zentralistischen tendenzen als absolutes Ideal. Beides kann traditionell auch patriotisch, nationalistisch bishin absolut radikalisiert vertreten werden.


    Aber keines dieser beiden idealismen ist langfristig tauglich für ein funktionales Gesellschaftssystem. Es muss daher eher eine konsequent einzuhaltende Balance geben. Daher sollte auch der Liberalismus, die Versinnbildlichung von idealisierter Mitte leicht misstrauisch betrachtet werden.


    Persönlich beginnt für mich das Übel beim Patriotismus, einer Vorstufe hin zur Radikalisierung. Ob dessen Inhalt nun kapitalistisch oder sozialistisch orientiert ist, ist in diesem Fall völlig unbedeutend. Was auch für eine "faire" diskussion gilt. Ich würd den Thread daher weniger als Diskussion betrachten, eher als ein Thema für einen Debattier Club, da das thema dazu geeignet ist, leicht von Diskussion zu einer emotionalen involvierten Debatte bishin zum Teufelskreis auszuarten.


    Persönlich bin ich weder Patriot, Nationalist. Auch seh ich mich weder links, rechts oder als allzusehr als liberal. Ich bin eher für Balance der Kräfte. Was für das hier diskutierte thema allerdings auch nicht sehr hilfreich ist, um es fair zu diskutieren.



    Ich finde es nicht besonders verwunderlich, dass die AfD und ganz allgemein der erfolgte radikalruck in Deutschland immer offensichtlicher wird. Dabei ist es eigentlich kein ruck zu gunsten des einen oder anderen Spektrums.

    Aber es ist, wie zu beginn des 20. jahrhunderts, eine zu erwartende tendenz gewesen. Eben weil es keine balance in der politischen landschaft mehr gibt. Schröder rückte seine Partei ins leistungsorientierte spektrum und Merkel egalisierte das ideal ihrer partei.

    Die damals ohnehin schon grassierdende politverdrossenheit in der bevölkerung nahm natürlich daher noch zu. Und nun haben wir den salat.


    Es erfolgte auch nicht wirklich eine radikalisierung, sondern der bestehebnde Extremismus, der immer dominanter zu werden scheint, wird durch seine, in der masse eigentlich wenigen vertreter, nur immer offensichtlicher, weil sich immer mehr leute aus der politischen verantwortung ausklinken.


    Ein fan-o-men des Zeitgeists, würd ich sagen.


    Derzeit besonders unterhaltsam durch den Entertainer Donald Trump veranschaulicht in szene gesetzt, sofern man schwarzen humor besitzt. Aber kaum einer weiss Trumps satirisches genie zu würdigen. Auf Queen zu machen nur um seinen fans zuwinken zu können war wirklich genial abstrus. Der höhepunkt seines vierjährigen gastspiels im WH.


    Und in Deutschland sieht man es natürlich eher ernst. Man könnte hier damit mal anfangen, konsequent die probleme zu benennen. zB indem man die gemachten fehler zugibt und dem wähler aber auch ins gesicht sagt, was für ein idiot er selber ist, wenn er aus protest nicht oder eben jene randgruppenparteien wählt, die, wie Trump, eigentlich keine oder nur diffuse politische programme haben.

    Subject to Change (Aus, 2016) eine teen lgbtq drama series, kam aber nie über den piloten hinaus, da das geld nicht zusammen kam. Ich glaube, es wurde über crowdfunding finanziert. Den piloten gibts noch anzusehen:


    Innovative idee, aber wie ich finde auf dauer eine, die nicht viel bringen wird.


    Das einfachste ist, diese idiotischen kommentiare zu ignorieren, gar nicht darauf zu reagieren.

    Und wenn man doch etwas tun will meldet man sie als "inappropriate comments".

    Ausserdem kann der channel owner jederzeit solche kommentare löschen, was allerdings mühevoll wird, wenn die liste der comments endlos lang ist.


    Aus meiner persönlichen sicht ist es wie im RL, man begegnet hin und wieder solch hirnlosen mutationen. Meine strategie ist ignorie and move. Und wenn dass nicht geht, weil sie penetrant anhänglich sind, was seelenlose kreaturen oft auszeichnet -> just kick ass - verbal oder real.