Beiträge von Jinxi

    Ich mein wir sind ja auch nur Studenten, wie alle anderen. Wir wollen genauso wie die Jungs nur unser Studium bestehen und können das auch. Warum muss man da Unterschiede machen wo keine sind?

    Ja, witzig, dass du das erwähnst. Letztens wurde ich mehr oder minder etwas ungehalten daran erinnert, dass es jetzt ja offiziell nicht mehr "die Studenten" in der Mehrzahl heißt, sondern "die Studierenden". Damit nicht auch ALLE, egal ob weiblich oder männlich angesprochen sind.

    Das finde ich persönlich ziemlich übertrieben, da ich mich selbst auch immer unter die Gruppe der Stundenten gezählt habe, als einzelne Person aber eine Studentin bin und mit diesen Formulierungen niemals irgendwelche Probleme hatte.

    Nachdem ich die letzten 2 Wahlen verschlafen habe....yesssss ich weiß, das war nich so gut, aber ich war halt am Tag vorher feiern und bin erst Sonntags um 19h abends aufgewacht...na auf jeden Fall werde ich dieses Mal auf jeden Fall wählen gehen. Also jetzt wirklich. Ich gehe schon extra NICHT am Tag zu vor feiern und ganz früh ins Bett, damit ich bloß nicht verpenne.

    Für die Tiere!

    Für die Umwelt!

    Für LGBTQ (auch wenn das Wahlprogramm dies bezüglich nur mangelhaft bestückt ist)

    Aber am allerwichtigsten: Gegen Rechts!

    Es ist schon erschreckend, wie viele Rechte ihr Unwesen treiben.

    Prinzipiell find ich's ja echt gut, dass jeder sich miteinbringen kann. Aber in der Politik, nein, nirgendwo hat Menschenverachtendes und rassistisches Gedankengut Fuß zu fassen. Das solche Parteien überhaupt zugelassen werden, ist mir ein Rätsel.


    So. Damit weiß wohl nun auch jeder, in welche Richtung ich tendiere.

    Wahlweise könnt ihr euch auch an ein Teammitglied wenden, wenn ihr das Problem klären wollt, aber alleine nicht so recht weiterkommt.

    Stimmt, diese Option ist euch ebenfalls offen. 😁

    Kinners. Besprecht eure Diskrepanzen bitte nicht hier im Forum. Regelt das per PN. Oder auch gar nicht. Das liegt bei euch. 😁

    Jetzt habt einfach nen schönen Abend und lasst es euch gut gehen.


    *Mic drop and out*

    Nah, nah, nicht so misanthropisch.

    Ist doch gut, wenn Menschen sich selbst ausdrücken können und irgendwie Gemeinsamkeiten finden.

    Ich finde diese Darstellung zwar auch etwas too much, aber wem's hilft und wer's braucht...

    Kann mir ja egal sein, wer sich selbst in einer Farbgebung oder Flagge wiederspiegeln will. Außerdem isses schön bunt. 😁

    Ja, genau. :D


    Tjoah. Gute Frage. Also bei einigen Farbgebung weiß ich, dass die wirklich schon einige Jahrzehnte so existieren. Z.b die Regenbogenflagge oder die Bi-Flagge.

    Wer das ansonsten so festlegt: kein Schimmer.

    Scheint aber recht allgemeingültig zu sein, da diese Farbschemata sich überall wiederholen. Googelt man, findet man neben den zig neuen Geschlechtsidentitäten immer die selben Muster und Farbgebungen.

    Ich fand das "100% Mensch Armband" gerade verdammt witzig. 😂

    Wahrscheinlich soll das wohl ne Marke oder so sein, aber im ersten Augenblick war ich gerade so: "Whaaaaat the fuck. Sie hat Armbänder aus 100% Mensch?! Wo gibt es das und wieso zieht man sowas an??"


    Redneck jede sexuelle Orientierung hat ne Flagge in bestimmten Farben.

    Bi ist z.b pink, blau, lila.

    Transgender hat die Farben hellblau, rosa, weiss.

    Ich denke auch, dass das Leben insofern sinnvoll ist, wie man ihm selbst einen Sinn gibt.

    Wer diesen Sinn darin sieht, gottesfürchtig oder glücklich zu sein, dessen Leben richtet er auch danach aus.

    Aus irgendeinem Grund ist jeder von uns hier.

    Jeder von uns entstammt aus dem Spermium, dass es geschafft hat, euere Mutter zu befruchten. 😂 Jeder von euch atmet und lebt, genau jetzt in diesem Augenblick. Ich glaube weder an göttliche Fügungen, noch an den puren Zufall. Irgendeinen Sinn muss jeder von uns haben. :D


    Andererseits finde ich Albert Camus Ansicht auf den Sinn des Lebens noch viel schlüssiger, als meine plumpe Formulierung. Denn die stellt mich selbst zwar zufrieden, da ich meinem eigenen Leben einen Sinn geben kann und will, aber sie ist nur auf mich selbst gültig und irgendwie unschlüssig.


    Um es ganz kurz zu erläutern.

    Albert Camus sagt, dass das Leben sinnlos ist. Wir suchen vergeblich nach Sinn und Einheit, bemühen uns, werden aber Tag für Tag nur enttäuscht. Wir erfahren keine Offenbarung und jeder Tag bringt uns dem Tod näher.

    Das nennt Camus die Absurdität. Und das bedeutet Leiden. Wer erkennt, dass das Leben absurd ist, leidet, da erkannt wird, dass es keinen tieferen Sinn im Leben gibt und dennoch lebt man. Der Mensch ist sinnsuchend in einer sinnbefreiten Welt.

    Und jetzt wird's tricky:

    Allerdings ist nichts wirklich absurd. Denn Absurdität entsteht nur dann, wenn der Mensch versucht rational zu reflektieren und ihm dies nicht gelingt... Der Mensch WILL Antworten, er hat Verlangen nach Sinnhaftigkeit. Auf diesem Wege verfallen Menschen entweder in Rationalität (so wie ich mit meiner obigen Ansicht) oder sie verlassen den Weg der Vernunft total und wenden sich Gott zu. Es ist also ein Flüchten in eine bestimmte Extreme.

    Camus sagt aber, dass man die Verzweiflung der Absurdität aushalten muss, man muss es aushalten, ohne zu verzweifeln. Die Absurdität muss erkannt, ernstgenommen, ausgehalten und gelebt werden. Man muss das Unvernünftige verstehen. Alles andere ist unaufrichtig, feige oder illusorisch.

    Es gibt keine Liebe zum Leben, ohne Verzweiflung. Das nennt man Konfrontation oder Revolte. Man lehnt sich in der Revolte immer wieder gegen das sinnfreie Schicksal auf. Und diese Revolte bringt Freiheit. Denn außer dem Tod, der niemals und von niemandem umgangen werden kann, ist das gesamte Leben Freiheit. Man soll nicht an Hoffnung glauben oder überall und in allem eine Bedeutung suchen und sehen.

    Man soll es hinnehmen wie es ist.

    Es ist eine Lebenseinstellung, eine allgemeine Gleichgültigkeit zu leben. Das bewusstwerden der Absurdität ist die Entdeckung der Freiheit. Man erkennt, dass es nichts zu verlieren gibt. Regeln, Sorgen, Pflichten etc werden bedeutungslos und wirken beliebig, wie alles andere. In dieser Freiheit bestimmt der Mensch dann selbst, wie das Schicksal weitergeht.

    Camus sagt dazu auch "man solle am meisten Leben".

    Camus hatte ein Buch verfasst, in dem er die Menschen mit der mythologischen Figur des Sisyphos vergleicht. Als Strafe muss dieser einen schweren Stein immer aufs Neue einen Berg hinaufrollen. Der Stein rollt stets wieder hinunter, sobald Sisyphos oben angekommen ist. Unser Leben gleicht nach Camus also einer «Sisyphusaufgabe», einem sinnlosen Unterfangen, ohne Zweck und ohne Erfolg. Camus meint jedoch: Wir müssen uns Sisyphos als einen glücklichen Menschen vorstellen.

    Denn Sisyphos erkenne, dass der Fels allein seine Sache ist: Sein Schicksal gehört ihm. Darin besteht sein Glück. Dasselbe gilt für die Menschen: In einem gottlosen Universum gibt es keinen Plan, ausser wir Menschen schmieden ihn. Der bewusste Mensch ist, wie Camus schreibt, «Herr seiner Tage» und seines Schicksals Schmied.


    Das ist meiner Meinung nach eine sehr realistische und positive Einstellung zum Leben, auch wenn es vorerst mal sehr negativ klingt.

    So viel also zum Wort vor'm Sonntag.