"Die russische Millionenstadt St. Petersburg hat ein Verbot von sogenannter "Propaganda für Homosexualität" erlassen. Trotz internationaler Proteste votierte das Stadtparlament mit 29 zu fünf Stimmen in letzter Lesung für ein entsprechendes Gesetz.
Wer künftig "in öffentlichen Aktionen" vor Minderjährigen über Homo-, Bi- und Transsexualität aufklärt, muss bis zu 500.000 Rubel (12.800 Euro) Strafe zahlen. Dies macht mehr als ein durchschnittliches Jahresgehalt in Russland aus. Befürworter begründen die Initiative mit dem Kinderschutz.
Kritiker lehnen das Gesetz ab und sehen darin einen Eingriff in die Rechte Homosexueller. Olga Galkina von der liberalen Oppositionspartei Jabloko erklärte, das Gesetz sei gefährlich, da die Auslegung von "Propaganda" allein im Ermessen der Behörden liege. Diese könnten aber nicht darüber entscheiden, "was Propaganda und was Lebensstil" sei, sagte sie." (http://www.tagesschau.de/ausla…osexuellerussland100.html)
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