Meint/Findet ihr Lesben/Schwule/Trans und Bisexuelle haben es schwere auf dem Land als in der Großstadt ? 0
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Und wo lebt ihr ? (Land/Großstadt/Dorf)
Und wo lebt ihr ? (Land/Großstadt/Dorf)
Naja...kommt drauf an. Was das Sauerland angeht, würde ich auf jeden Fall sagen, dass Nicht-Heterosexuelle es dort schwerer haben. Aber das hängt auch immer viel mit Glauben und Bevölkerung zusammen. Prinzipiell trifft man auf dem Land, glaube ich, eher auf Intoleranz als in der Stadt. Wobei man, wenn man in Berlin-Marzahn unterwegs ist oder in Kreuzberg mit Sicherheit auch nicht auf Toleranz stößt - von daher....schwer zu beurteilen.
Ich wohne in einem sehr beschaulichen Vorort einer Großstadt. Das ist ne ganz angenehme Mischung, weil man immer in die Stadt fahren kann, wenn's zu eng wird
und hier im Ort...kann ich nicht beurteilen. Es wissen nicht besonders viele, dass ich lesbisch bin, weil ich mich von den Kirchengemeinden hier schon vor einiger Zeit distanziert habe und deswegen gar nicht mehr so stark in das gesellschaftliche Leben hier im Ort eingebunden bin.
Ich schließe mich Anna an.
Es kommt nunmal darauf an, in welcher Stadt man lebt. In einigen Städten ist es nunmal schwer, sich mit Homosexuellen zu treffen und sich auch dort zu outen und in anderen, da sind die Bewohner tolerant und stören sich nicht dara. In Dörfern wird es wohl das selbe geben, aber es gibt auch immer das Problem, dass es manche Religionen "verbieten" und wenn man jetzt in einem streng religiösen Dorf oder Stadt lebt, dann hat man schon einige Schwierigkeiten.
Naja, ich lebe in einer kleinen Stadt und da weiß ich nicht, wie die Bewohner dem Thema gegenüberstehen. Aber ich halte mich sowieso sehr zurück und daher weiß es eigentlich nur meine beste Freundin, die es sehr toleriert.
also ich bin Transmann und habe es hier genau so schwer
wie andere auch aber das liegt immer an einem selbst.
Was Lesben und Schwule betrifft denke ich wird das
dann wohl eher auf die Umgebung ankommen als bei mir.
Ich würde sagen das es immer daran liegt wo man lebt. Die ländliche Befölkerung ist wesentlich konservativer als die städtische!
Hallo Himmelsrose,
ich bin ein echtes Dorfkind
und kann von mir sagen,ja,meine Familie und ich hatten es nicht leicht nach meinem Coming out(zumal mein Vater zu der Zeit auch noch im öffentlichen Dienst tätig war).Mit den Jahren habe ich aber bemerkt das in den köpfen der Menschen ein Umdenken stattgefunden hat,man geht heut wesentlich toleranter mit dem Thema um.Ich bin ein offener Mensch und gern zu einem Gespräch über dieses Thema bereit,wenn man ehrlich und offen mit dem Thema umgeht,dann sind dies auch die meisten Mitmenschen mit denen ich darüber spreche.Menschen die meinen sie müssen mich aufgrund meiner sexuellen Orientierung abwerten,denen sei gesagt :bye: .Mittlerweile lebe ich in der "Stadt"hier ist das Leben relativ anonym und somit habe ich von Diskriminierung noch nicht viel gespürt.
Liebe Grüße
Nachtluft
ich als stadtkind kann das jetzt nicht so beurteilen.. ;D aber ich denk schon dass es aufm land schwerer ist, da ist ziemlich viel ein bisschen zu konservativ, besonders hier in bayern ;DD
Ich komme aus der Großstadt, habe aber "Ja" geklickt, weil ich denke, dass auf einem Dorf jeder jeden kennt,
und da öfter mal Gerüchte und auch Lästereien über andere, dort lebende Menschen die Runde machen.
Zudem ist in vielen Dörfern alles noch ziemlich religiös, was auch zu Verachtung gegenüber Schwulen und Lesben
führen kann.
Davon abgesehen sind die Ansichten von manchen auf dem Dorf lebenden Menschen auch noch ziemlich verkorkst, à la:
Das ist eine Krankheit, dass kann man heilen...
Ich komme aus der Großstadt, habe aber "Ja" geklickt, weil ich denke, dass auf einem Dorf jeder jeden kennt,
und da öfter mal Gerüchte und auch Lästereien über andere, dort lebende Menschen die Runde machen.
Zudem ist in vielen Dörfern alles noch ziemlich religiös, was auch zu Verachtung gegenüber Schwulen und Lesben
führen kann.
Davon abgesehen sind die Ansichten von manchen auf dem Dorf lebenden Menschen auch noch ziemlich verkorkst, à la:
Das ist eine Krankheit, dass kann man heilen...
naja wie manns nimmt bei uns is keiner sehr religös bis auf den satanisten und die alten leute die in die kirche gehn. hab auch noch nie von jemandem gehört das es ne krankheit sein soll es liegt bei mir wohl eher an dem fehlendem kontakt zu anderen homosexuellen, dass ichs schwerer hab
ja hat man, ich sprech da aus erfahrung -__-
... ich denke schon irgentwie, bei uns hier in bayern (oder zumindest in meiner umgebung) gehen schon die meisten in die kirche, aber dass is eigentlich nich das problem (unser pfarrer is recht jung und hat schon mehrmals in der kirche klar gemacht, dass er kein problem mit homosexuellen hat),
viel entscheidender is, dass auf dem land getratscht wird wie sonst niergens, sobald du dich outest wissen sofort alle darüber bescheid (in der stadt bleib sowas meistens unter verwanten und freunden) und dann gehts los mit den geschichten... die dann irgentwann immer absurder werden.
Ein anderes problem is wohl auch, dass auf dem land weniger leute auf weniger platz wohnen (ach ne ehrlich, stephie... -.-) dh. hier gibts auch weniger homosexuelle (...kluges kind) (bei mir im dorf gibts zum beispiel niemanden... oder zumindest keinen der geoutet is) desshalb hast du auch niemanden, der das, was du gerade durchmachts vllt schon hinter sich hat, und an den du dich wenden könntest, und du weißt auch nich wie die leute reagieren werden wenn du dich outest.
Alles in allem is schwul, lesbisch, bi oder tans sein nie einfach, aber ich finde es auf dem land schon noch schwieriger als in der stadt
Ich denke schon,das man es auf dem Land schwerer hat,die Menschen dort sind noch nícht so "daran gewöhnt" wie zb in der Großstadt.Zudem ist es viel schwieriger andere gay´s bi`s usw kennen zu lernen,wenn man in einem Dorf lebt. ![]()
Das Problem auf dem Land ist, das du nicht mehr ausweichen kannst,
wenn die Personen im Freundeskreis und ihre Eltern nicht damit zurecht kommen ,
in einer Stadt suchst du dir einen anderen Freundeskreis
Im gleichen Alter ,auf dem Dorf kannst du es nicht, weil es kaum Personen im gleichen Alter gibt .
Das Problem auf dem Land ist, das du nicht mehr ausweichen kannst,
wenn die Personen im Freundeskreis und ihre Eltern nicht damit zurecht kommen ,
in einer Stadt suchst du dir einen anderen Freundeskreis
Im gleichen Alter ,auf dem Dorf kannst du es nicht, weil es kaum Personen im gleichen Alter gibt .
Ja,das seh ich genauso.Habe Erfahrungen im Dorf und in der Stadt gemacht und im Dorf fühlt man sich einfach alleine.
Wie es in der Großstadt ist weiß ich
nicht ? Ich wohne in einem Dorf mit ca. 6000 Einwohnern und meine
Großeltern, meine Eltern, meine Brüder und ich leben in einem
großen Haus. Meine Großeltern sind streng Katholisch, meine Eltern
weniger, mein Großonkel ist Priester und eine meiner Tanten ist
Nonne. Mein Großvater ist ein wichtiger Mann in unseren Dorf und hat
viele Ämter, schon deshalb steht meine Familie und auch ich unter
ständiger Beobachtung. Wenn hier irgendwas passiert dann weiß das
Dorf dieses schon innerhalb von wenigen Stunden und es wird
geschnattert und geschnattert. Ein Dorf ist wie eine große Familie
mit nahen und entfernten Verwandten. Nichts bleibt verborgen und über
vieles wird geredet, ob wahr oder nicht.
Wenn jemand wüsste das ich hier in YG
bin oder gar das ich Jungs sehr gerne mag dann würde sich mein Leben
komplett ändern und das nicht zu meinem Vorteil.
Trotzdem lebe ich sehr gerne hier.
Wir
haben einen großen Garten mit Obstbäumen und Obststräuchern, ein
großes Gemüsebeet und vor dem Haus ist eine große Wiese, da kann
ich immer Fußball spielen, nur nicht wenn die Kühe da grasen X( An der
Wiese fließt ein kleiner Bach, was meiner Mutter und ihrer
Waschmaschine gar nicht gefällt und hinter dem Bach ist ein Wald, in
dem meine Brüder, meine Freunde und ich schon viele Abenteuer erlebt haben :thumbsup: Für mich ist das der
schönste Ort der Welt.
Ich finde das es die Landeier schwerer
haben als die Großstädter wenn es um das Thema Homosexualität oder
Outing geht.
Ich oute mich nicht im Dorf, da ich mich sowiso ständig in Mädchen verliebe ist das kein Problem.
Hallo!
Also ich denke, in gewissen Situationen haben Bisexuelle/Lesben/Schwule... usw. schon ein schwierigeres Leben. Man wird oft nicht ernst genommen, verachtet oder gar ausgelacht. Was ich persönlich nicht nett finde. Immerhin sind Menschen, die hetero sind auch nicht anders wie wir. Nur weil es damals so üblich war, dass Mann und Frau sich fanden um Kinder zu erzeugen, heißt es nicht, dass es in unserer modernen Zukunft auch so sein muss.
Aber wir haben einen gaaaaaaaanz großen Vorteil: Wir erkennen sofort die Arschlöcher unter den Menschen. Und wir erkennen wahre Freunde, die einen unterstützen. Ein großer Pluspunkt!
Liebe Grüße,
Seelchen
Ich lebe auf einem kleinen Dorf, und es ist kein Geheimnis, dass ich schwul bin.
Die Ironie an der ganzen Geschichte ist sogar, dass die alten Leute toleranter sind, als viele andere Jugendliche und auch offener. Ich musste so erleben, wie mein achso scheinheiliger bester Freund von seiner "Freundin" (mir fallen TAUSEND bessere Worte für sie ein oO Aber JuSchuG verbieten sie mir) hat einreden lassen, dass ich in ihn verliebt gewesen sei und ihn befummelt habe, übernachtete ich bei ihm oder er bei mir ![]()
Aber zurück zum THema:
Die, die den Homo- oder Bisexuellen das Leben versuchen zur Hölle zu machen, sind auf dem Land eher die Jugendlichen. Es soll nicht heißen, dass alle wandelnde Katastrophenfälle von Homophoben sind, neinein! Es ist nur eine kleine Gruppe, die aber auffällt, weil sie ihre Abneigungen bis Hass laut bis sehr laut kundtun. Den meisten ist es schlicht egal, sie handeln nach dem Motto: "Solang ich meine Ruhe habe..."
Ja.-Finde ich schon.
Ich wohne selbst auf dem Land,und ich sage euch,wenn sich hier mal breit gemacht hat,das man Homosexuell oder sogar "nur" bi ist,ist das..nicht soooo toll.
Ich wohne in nem Kaff,das sich mit anderen Käffern hier sozusagen zusammengeschlossen hat..das ist dann ein großes Kaff
*Könnt ihr mir folgen? ;)*
Hier kennt jeder jeden und jeder weiß alles.
Schon mal habe ich einer Freundin auf offener Straße erzählt,das ich Bi-Sexuell bin,und darauf hin wusste das eine Woche später die ganze Ortschaft!
Und die Eltern.
Und das kommt hier (warum auch immer) nicht so gut.
Hier leben besonders viele ältere Menschen,die (zumindest scheint's mir so) grundsätzlich gegen "sowas oder anderes" sind.