lustigste und komischste Vorurteile und Kritiken über Homosexuelle und Homosexualität

  • @Planet: Diese Frage mit dem männlichen Part und dem weiblichen Part nervt mich auch übelst...für alle: Es gibt keinen männlichen Part in einer Lesben-Beziehung! Wo sollte der denn auch herkommen?^^


    Und mich hat mal jemand gefragt, ob ich als Lesbe nicht nur Heavy Metal höre 8| ...verdammt, warum sollte ich? Gibts da ein Gesetz? :D

  • ja, irgendwie ist es scheinbar schwer verständlich, dass es ja gerade der sinn einer lesbenbeziehung ist, dass eben KEIN mann dabei ist...


    yeah, heavy-metal gesetz für lesben, das wär auch mal was :D

  • Also mich regst auf dass alle immernoch denken dass es eine Krankheit ist oder dass man lesbisch wird weil man kein Typ abbekommt. Ja und dass es nur eine Phase ist ..
    Oder das , dass Genmaterial auch was damit zu tun hat..

  • Genau! was mich am meisten nervt, ist dieses "Mann-Frau"-Rollengequatsche! Selbst meine beste Hetero-Freundin hat mit mir mal eine unnötige Diskussion zu dem Thema geführt! WARUM??? Eine Frau ist doch wohl lesbisch, damit sie mit einer Frau zusammen sein kann, und eben nicht, damit sie in einer Mann-Frau-Beziehung lebt! Echt! Das versthe ich einfach nicht, wie man auf so einen Müll kommt!

  • mich nerven die beiden (größten?) vorurteile, dass alle lesben männlich aussehen und am liebsten männlich wären, was aber dem vorurteil wiederspricht, dass sie männerhasser sind... ?(

  • mich nerven die beiden (größten?) vorurteile, dass alle lesben männlich aussehen und am liebsten männlich wären, was aber dem vorurteil wiederspricht, dass sie männerhasser sind... ?(

    Dafür kenn ich da das krasse Gegenteil... ein ehemaliger Bekannter von mir hat sich schonmal davor geekelt wenn er im Gedränge von ner Frau angerempelt wurde ("Ihhhh ein Weibchen!") ;)

  • ich bevorzuge die vorstellung, dass in allen menschen die anlage zur neigung zum gleichgeschlechtlichen angelegt ist. der unterschied besteht lediglich in der individuellen ausprägung, die eine solche orientierung favorisiert oder nicht. das lässt dann auch die möglichkeit zu, das homosexuelles interesse unter (individuellen) umständen nur eine phase ist, wie auch bisexualität oder alle anderen vorstellungen, die sich in vorurteilen so niederschlagenn.


    aber lustig ist es schon, überzeugte menschen mit der these zu konfrontieren. es wird meist vehement abgestritten bis geschockt reagiert. und diese reaktion beschränkt sich nicht alleine nur auf hetero-überzeugte menschen.


    und letztlich ist es dann nur eine anerzogene sache, wie wir damit umgehen und für mich eine gute erklärung, warum ich mich weder in eine hetero- homo- oder bi-seuelle schublade stopfen lasse.

  • @frank: wie alt ist denn dein bekannter da gewesen? ich mein in einer bestimmten phase, so zwischen 8 und 11 mag das ja verständlich sein...das war doch immer so die phase "ihh ein junge/ihh ein mädchen" oder? :D

  • Sehr geil fand ich ja auch, als mein Reli-Lehrer ernsthaft versucht hat, uns zu verkaufen, dass Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität, Asexualität etc. (in seinen Worten "alle abnormen Formen von sexueller Ausrichtung) auf Traumata in der Kindheit zurückzuführen sind - also folglich auch therapierbar und therapierbedürftig...


    Eine seeeehr aufschlussreiche Unterrichtsstunde war das :D

  • Sehr geil fand ich ja auch, als mein Reli-Lehrer ernsthaft versucht hat, uns zu verkaufen, dass Homosexualität, Bisexualität, Transsexualität, Asexualität etc. (in seinen Worten "alle abnormen Formen von sexueller Ausrichtung) auf Traumata in der Kindheit zurückzuführen sind - also folglich auch therapierbar und therapierbedürftig...


    Eine seeeehr aufschlussreiche Unterrichtsstunde war das :D

    Ich hoffe das der ordentlich Contra von euch bekommen hat!


    Der dürfte wohl zu "Wüstenstrom" gehören!


    Da könnt ihr mal lesen was die zum Thema Homosexualität schreiben:


    http://www.wuestenstrom.de/ind…nktthemen/homosexualitaet


    Manchmal denkt man manche Menschen sind noch im Mittelalter!

  • "Und wie kam es dazu? Was ist passiert?" - Ähm... Hast du dir deine Sexualität ausgesucht?


    "Wieso wirst du nicht bi? So Spaß mit Männern eben..." - Ich. Bin. Lesbisch. Ich mag keine Männer in meinem Bett -.-


    "Hää? Mit Frauen kannst du doch gar keinen Sex haben!" - Ach, für euch ist Sex also einfach so ein Ding reingesteckt bekommen? Interessant...

  • Relilehrer, oder allgemein streng Religiöse lasse ich mit ihrem homophoben Gequatsche garnicht an mich ran. Und wenn so jemand doch mal eine Diskussion mit mir will, dann bekommen die von mir was zu hören.
    Ich finds klasse, ich hab ein paar streng gläubige Freunde, die damit garkeine Probleme haben und da auch Argumente für haben, trotz dem Kram der da in der Bibel steht. Die verwende ich in solchen fällen auch ganz gerne :D


    Was aber Klischees angeht schließe ich mich den meisten hier an. Dieses Rollenklischee ist für mich das verbreitetste.
    Ich finde das lächerlich.. Wer ist der Mann, wer ist die Frau.. Wenn mich danach einer fragt sag ich meistens ganz blöd "Weiß nich, obs dir aufgefallen ist, aber wir sind beide Frauen" dann wird erstmal blöd geguckt. Ich finde durchaus, das es in einer Beziehung meistens einen eher dominanten und einen eher untergeordneten Part gibt. Die Sache ist halt die das in heterobeziehungen meistens der Kerl eine dominante Rolle einnimmt, weil er stärker ist und so weiter (auch wenn die Frau vielleicht die Hosen an hat ;P ). Daher kommt wohl auch die Frage "Wer ist der Mann, bei euch?". Ist etwas ungeschickt formuliert.


    Was die maskulinen Frauen und femininen Männer angeht.. Da hab ich oft (nicht immer!) die Erfahrung gemacht das es stimmt ._.
    Ich nehme mich da selber nicht aus, ich bin auch kein Girlie, oder wie immer man es nennen will. Ich bewahre mir meine weiblichkeit und sehe auch nich wirklich androgyn aus, wie ich finde, aber dennoch sagen mir halt meine Freunde, das man "sehen" würde, das ich (auch) auf Frauen stehe. An meinem Verhalten und an meinem Stil eben..
    Ich kann das nich ganz nachvollziehen, weil ich genug Mädels (grad an meiner Uni) kenne, die definitiv hetero sind und "trotzdem" ähnlich drauf sind wie ich ._.


    Fakt ist, manchmal mags ganz lustig sein und ich mach da auch mit meinen Freunden ab und an Witze drüber, aber an sich hasse ich dieses Schubladendenken. MEiner Meinung nach gibt es keine Eigenschaften die typisch Mann oder Frau sind. Es gibt nur Eigenschaften, die eher Frauen, oder eben eher Männern zugeschrieben werden.
    Die Gesellschaft schreibt sowas vor, und wenn mal ein Mann oder eine Frau "ins andere Lager ausbricht" kommen sofort Gerüchte auf.

  • jaja...Relilehrer sind auch so ne Sache. Am geilsten war ja, ne Freundin von mir war auf diesem CSD und da meinte irgendjemand zu ihr "Auch du kannst geheilt werden!" :D


    Ich glaub einfach das Vorurteil mit Lesbische Frauen sind total maskulin und Schwule Männer total feminin liegt daran, dass man als Hetero eher solche Art festellt. Die anderen sind einfach 'getarnt' Ich kenn auch hetero girls die total maskulin sind.
    Ich find das quatsch ;D

  • jaja...Relilehrer sind auch so ne Sache. Am geilsten war ja, ne Freundin von mir war auf diesem CSD und da meinte irgendjemand zu ihr "Auch du kannst geheilt werden!" :D

    Da sag ich dann meistens... "Komisch... ich fühl mich gar nicht krank!"


  • Bei uns hat neulich ein Lehrer Homosexualität mit Pädophilie gleichgestellt o_o

    Das ist echt eines der Vorurteile, bei dem sich mir die Zehennägel aufrollen soweit ich weiß, haben Homosexualität und Pädophilie gar nichts miteinander zu tun.
    Als ob alle Homosexuellen unbedingt mit 5-jährigen Kindern in die Kiste springen wollten^^ das wage ich stark zu bezweifeln. Ich für meinen Teil habe daran nicht besonders großes Interesse. Für genauso unwahrscheinlich halte ich, dass alle Pädophilen mit einer Person des gleichen Geschlechts schlafen wollen (gesetzt den Fall, dass sie überhaupt Sex mit einer gleichaltrigen Person wollen).
    Mal ganz abgesehen davon, dass es bei Homosexuellen ja auch noch um Beziehung geht und um ein gemeinsames Leben - und nicht nur um Sex.

  • Das würde mich allerdings auch mal interessieren.


    Obwohl ich sowas auch schon mal gehört habe - das war bei Anne Will...der Wortlaut war so ungefähr "Ja, und das Problem der Kirche ist, dass sie voller Homosexueller ist, die sich an Kindern vergehen."
    Und ich könnte mir vorstellen, dass das teilweise auch mit Unwissenheit zu tun hat - teilweise auf jeden Fall und die Leute es dann (teilweise) auch gar nicht böse meinen, sondern einfach nicht besser wissen. Trotzdem ziemlich traurig.