da ich ein referat über drogensuchtprobleme machen muss.. wollte ich euch einfach mal fragen, ob ihr mir vielleicht was über eure "süchte" sagen könnt wie ihr dazu gekommen seit etc... muss jetzt auch nicht unbedingt alles über die "harten" sachen sein wie drogen, alk und so. und vielleicht habt ihr in eurer umbegung den ein und anderen drogenabhängigen und könnt mir freundlicher weise sagen wie ihr euch in dessen umgebung fühlt und so.. wenn ihr versteht? x) und stimmt es eigentlich das drogensüchtige erst mit leichteren sachen anfangen wie gras rauchen und dann erst auf heroin umsteigen? oder machen manche sofort auf hardcore und spritzen sich jedes zeugs??
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ein guter kumpel von mir hat vor 3 jahren angefangen gras zu rauchen...das fand ich noch einigermaßen okay weil er auch immer meinte, dass er die finger von "chemischer scheiße" lässt.
doch so nach und nach hat sich sein ganzes wesen verändert...er war ständig aufgekrazt und hat irgendwie nie geschlafen (das weiß ich daher, dass er mich oft nachts angerufen hat und gesagt hat, dass ihm langweilig ist)
irgendwann wars dann so extrem, dass ich ihn direkt drauf angesprochen hab. doch er hat abgeblockt. dann ist der kontakt abgebrochen...nach 4 monaten hat er mich dann angerufen und hat geheult. er meinte, dass er extasy süchtig ist und seit wochen nicht mehr schlafen kann... und das er unbedingt hilfe braucht...
seit dem macht er ne therapie...
ich hoffe ich hab dir ein weing helfen können und viel erfolg fürs referat =)
lg
maybe -
also, da ich es selbst miterlebt hab bei einem menschen der mir sehr wichtig war, man muss nicht erst mit gras und so anfangen. ich kannte welche die haben mit den ganzen halluzinogenen scheiß angefangen darauf kam dann bald opiate und dann sind die gleich komplett auf heroin umgestiegen bei manchen wars aus spaß bei anderen um aus der der realen welt zu flüchten. das verhalten hat sich auch stark verändert mal glücklich und dann total aggressiv und am boden zerstört.. aber sie waren sich wenigstens noch zum teil bewusst was sie machen, haben sich nie alleine zeugs gespritzt oder reingezogen da die wirkungen kurz danach immer sehr unterschiedlich waren. und in der umbgebung von drogenabhängigen fühlt man sich.. naja hmm ziemlich beschissen wenn sie dich anbetteln und alles dafür tun würden wenn du ihnen geld gibst und auf dich los gehen wenn dus nicht machst. und vorallem hilflos wenn man dabei zusieht wie sie komplett andere menschen werden. zwar haben die alle eine therapie angefangen weil sie gemerkt haben das es so nicht weitergeht haben es auch geschafft davon wegzukommen, manche haben sie abgebrochen weil sie schon zu krass süchtig sind und andere liegen schon unter der erde und man fragt sich war das wirklich nötig alles aufzugeben um nur in seiner anderen welt leben zu können.
waaa sry.. hoffentlich war was dabei das du gebrauchen kannst XDD
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hey!

mein freund is cannabissüchtig.vor 4 jahren hat er angefangen regelmäßig zu kiffen. das problem war, es war ne zeit wo es ihm sowieso schlecht ging. und des kiffen verstärkt gefühle etc. dadurch wurde es eben schlimmer. seitdem is er abhängig. wenn er mal 1-2 tage nix zu rauchen hat, wird er total aggressiv un is nur noch schlecht gelaunt, kann nich mehr schlafen und so. ab und zu nimmt er auch speed und so n scheiß. alk hat er auch viel getrunken. er hat eigentlich keine hobbys, und bevor wir zusammen waren is er immer nur daheim vor der glotze und vorm pc daheim rumgehockt. er is auch depressiv und paranoid, wobei da nich klar is ob des von den drogen kommt. er hat kaum selbstbewusstsein.
er will aber seit ner weile aufhören zu kiffen. hats schon mehrmals probiert, aber dann doch wieder angefangen. jetz is er auch bei nem psychologen in behandlung und geht zur drogenberatungsstelle. die ham gemeint, das beste wär n klinikaufenthalt. da is er grad noch am überlegen ob er des machen soll. aber ich denk das wär des beste. im moment verzichtet er auf alkohol, weil die bei der drogenberatung gesagt hat, er soll erstmal des weglassen, weil der alk ihn aggressiv und unberechenbar macht.
so, ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen, wenn du noch fragen hast kannst gerne fragen.

grüßle, Lisa -
Ich möchte hier mal ein weitverbreitetes Missverständnis aus dem Weg räumen, laut einer aktuellen Studie (die über einen Zeitraum von 20 Jahren betrieben wurde) fanden Wissenschaflter heraus, dass Cannabis viel gefährlicher ist als zb. Ecstasy, außerdem ist Cannabis keine "weiche Droge", was sie früher vll. einmal war. Durch Neuzüchtungen und Kreuzungen hat sich der THC Wert nämlich vervielfacht.
außerdem hinterlässt ecstasy "nur" reversible Schäden (zB. Hirnschäden) und macht nicht körperlich abhängig.
Das größte Problem an Ecstasy ist eigentlich die Tatsache, dass es illegal ist, denn somit kann man kein reines MDMA garantieren, und hauptsächlich sind es die beigemischten Substanzen, die das ganze gefährlich macht.wer sich für das "drogen-ranking" interessiert, kann es hier sehen:
http://www.spiegel.de/wissensc…ild-830770-473515,00.html
allerdings möchte ich hiermit drogen nicht verharmlosen, oder den konsum verherrlichen, ich finde es nur falsch sie für alles verantwortlich zu machen (hat jetzt hier niemand gemacht, aber trotzdem). Außerdem finde ich es unverantwortlich, dass kiffen, saufen und rauchen immer noch als harmlos gilt und niemand versucht etwas daran zu ändern, während "harte drogen" wie das böse, böse ecstasy verteufelt werden.
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Heyja, danke für alle eure hilfreichen informationen, habt mir wirklich weitergeholfen und ich hab sogar eine 1 aufs referat bekommen =)
aber ziemlich heftig was ihr hier so teilsweise geschrieben habt und damit so gut umgehen könnt.. respekt!!;-x
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Ständig ist in den Medien die Rede von der "Einstiegsdroge Cannabis" (wenn, dann sind es Zigaretten...) Sicherlich gibt es einige Leute, die dadurch erst an härtere Drogen gelangen (Stichwort Illegalität) und viele Jugendliche, die durch massiven Konsum, v.a. durch Wasserpfeifen, abhängig und nicht selten auch psychisch krank werden. Das ist wahrscheinlich aber die Ausnahme. Halluzinogene, also Pilze, können für labile Menschen jedoch fatale Wirkungen haben, bis hin zum Horrortrip und den eben schon erwähnten psychischen Störungen. Bei Cannabis ist es aber vor allem eine Frage des "Wieviel konsumiere ich und zu welchen Gelegenheiten". Ich kenne einige Leute (auch Erwachene), die einem geregelten Leben nachgehen und damit absolut keine Probleme haben. Alkohol ist auf jedenfall die gefährlichere Droge, auch weil sie gesellschaftlich akzeptiert ist. Was chemisches Zeugs angeht muß ich meiner Vorrednerin recht geben, das Problem ist v.a. die Ungewissheit, etwas "gepantschtes" zu sich zu nehmen. Bei Ecstasy ist aber auch das Verlangen, dieses glückliche und erhabene Gefühl wiederzuerlangen, also die Gefahr einer Abhängigkeit, sehr viel schneller gegeben als z.b. bei Cannabis.
Drogenerfahrungen sind sicherlich nicht per se zu verurteilen, man sollte sich aber darüber im klaren sein, was man nimmt und wie es sich auswirkt. Ausserdem sollte man eine gewisse geistige und körperliche Reife haben. Und von "Harten Drogen" IMMER die Finger lassen. Im Idealfall natürlich von allen illegalen Sachen. Und vom Alkohol.
Die mit Abstand besten Drogen sind sowieso kostenlos und völlig unbedenklich:
das Leben, die Liebe und die Musik!!! -
ich finde es sehr problematisch, dass die thematik von drogenkonsum meistens isoliert von den vorhergehenden entwicklungen in der kindheit (bis zur jugend) betrachtet wird. diese sind jedoch ausschlaggebend dafür, wie wir mit uns selbst und unserer umwelt umgehen! wenn (kleine) kinder kritische/schwierige erlebnisse haben und ihnen ihre eltern oder nahestehende pflegepersonen nicht eine liebevolle begleitung und unterstützung bieten können, erleidet das kind ein trauma. damit verbunden ist eine ausschüttung von betäubenden, schmerzstillenden körpereigenen drogen. lernt der körper auf diese weise mit schwierigkeiten und schmerzhaften erlebnissen umzugehen, eben weil ihm die liebevolle annahme seiner umgebung fehlt, empfindet es der organismus als erleichterung, wenn er substanzen konsumiert die den selben effekt haben. der körper muss nun nicht mehr selbst seine drogen produzieren. ein mensch der die möglichkeit hatte seine traumatischen erlebnisse zu integrieren, also zu verarbeiten ohne den schmerz betäuben zu müssen, wird drogen/betäubungsmittel eher als unangenehm empfinden. wie schwerwiegend eine traumatische erfahrung sein muss oder wie häufig sich solche erfahrungen wiederholen müssen, um später eine drogensucht nach sich zu ziehen, kann sicher nicht generell gesagt werden.
ich denke hier ist ein großes umdenken in bezug auf die verantwortlichkeit bzw. die ursächlichkeit von drogenmißbrauch vonnöten! es kann nicht sein, immer irgendwo sündenböcke zu suchen und brandzumarken!