Beiträge von Raaku

    der Vergleich hinkt jetzt... Etwas, was man mag und etwas, womit man geboren wird, das sindbzwei paar Stiefel.


    Sicher, wenn wir nur von dieser Situation ausgehen, wäre mein Rat derselbe. Zeig deiner Familie durch Aufklärung und Argumente, dass sie ich gerne mögen dürfen wenn du schwul oder so bist.


    Kriminalität bei uns, aber bei denen Kultur. Und sie sind uns an Zahl beinahe ebenbürtig also wie hier argumentieren?

    kommr immer auf den Aktivisten an




    Und jetzt zur eigentlichen Aussage.

    Schau dich auf der Welt um, dann siehst du, was homosexuellen Menschen passiert, die mit Intoleranz kämpfen.

    Intoleranz bei einer einzelnen Person und Intoleranz bei sehr sehr vielen, bzw der Mehrheit, das ist was anderes. Je mehr Leute gegen etwas sind, vor allem im gleichen Raum, desto schneller artet dieses "dagegen sein" zu "ausgrenzen" und letztendlich zu "diesem etwas aus prinzip schaden zufügen" aus.

    Bestes Beispiel: die halbe Welt.


    John, ich nenn dich jetzt mal John :D, wir sind nicht in Der Position, die Ausgrenzung von Unschuldigen zu tolerieren. Ich sehe in dem intoleranten Verhalten vieler Leute um uns herum die Vorstufe zur Verfolgung und aktiven Ausgrenzung.

    Ich weiß, das klingt sehr harsch, aber es stimmt, oder wie argumentiert du bitte dagegen?


    Wobei, eventuell meinst du dasselbe, verstehst mich aber falsch.


    Wenn ich sage, gegen Intoleranz kämpfen, benutze ich als meine Waffen Aufklärung und Redegewandtheit.

    Eventuell hast du meine Einstellung falsch eingeschätzt.

    huiii. Jetzt mal langsam :D


    Alice weidel ist keine oma.

    Und bevor wir ihr vorwerfen, falsche ansichten zu vertreten, sollten wir über haupt erstmal langsam machen. Das ist immerhin ne politische Diskussion und die sind immer ganz heikel.... :D

    Außerdem stehen Toleranz und Akzeptanz oftmals im selben Kontext und wenn mir jemand ohne meine Person zu beachten sagt, dass er mich aus Prinzip scheiße findet, weil ich schwul oder sonst was bin, dann hat das nicht viel mit toleranz zu run.


    Intoleranz kennt keine physischen grenzeb und sie beginnt bei vielen Menschen schon mit einem einzigen Blick.

    das möchte ich übrigens auch nochmal klarmachen: ein böser Blick ist kein Verbrechen und damit muss man wohl klarkommen können.


    Aber wenn es weiter geht, sollte auch das Bewusstsein um die eigene Sicherheit nicht stur ausgeschaltet werden

    Ich ging von dem Standpunkt aus, dass jemand von seiner eigenen Familie durch eine negative Haltung ausgegrenzt wird bzw sich so fühlt.

    Innerhalb einer Familie ist das oftmals sehr viel schlimmer als es ohnehin schon wäre.


    Das Mit dem Intoleranten nicht tolerieren ist ein Zitat eines Aktivisten , das man glaube ich schon einmal gehört haben sollte.


    Und ich gehe hier von Faktenargumenten aus. Wie zum Beispiel, dass Homosexualität vor der Geburt entsteht und somit nicht beeinflussbar ist.

    Wenn nun jemand etwas gegen sowas hat und es mir auch so zeigt, dass es unmissverständlich ist, dann wird meine Reaktion nichts mit rebellischen 5 Minuten zu tun haben, sondern mit der Überzeugung, die ein Mensch nur dann hat, wenn er sicher, abslout sicher weiß dass er Recht hat. Oder würdest du es etwa als Unrecht hetrachten, sich selbst und seine Existenz zu verteidigen, geschweige denn die eigenen Menschenrechte?