Beiträge von LeGar

    ich rede vom christentum, und du von europa.

    aber ich geb dir recht. das christentum ver-

    breitete sich, weil es ein mittel zur macht-

    erlangung war oder einfach macht sicherte.


    auf jeden fall wurden abertausende menschen,

    ganze bevölkerungsgruppen zwangschristianisiert.

    ohne diese vorgehensweise und die daraus resul-

    tierende strikte politik der härte andersgläubigen

    gegenüber, hätte sich das christentum nie so schnell

    oder überhaupt derart ausbreiten können.


    ich finde diese schuld sollte genauso im bewusstsein

    von christen verankert bleiben wie etwa die schuld,

    die sich nazideutschland bis anno 1945 auf sich lud.

    das christentum verbreitete sich nicht

    durch einfach vorgelebte missionsarbeit

    sondern. ganz in römischer tradition, durch

    blut und schwert.


    hmm, meiner meinung nach, waren die

    göttergläubigen römer sogar noch toleranter

    als ihre christlichen erben.


    und dieser Paulus trägt einen grossen teil der

    schuld an der bigotterie der heutigen fundi christen.

    Ich sehe auch lieber tiere frei rumlaufen, als zuhause praktisch eingesperrt. wenn ich manchmal im tierheim aushelfe und so

    genannte verwilderte hunde oder katzen antreffe, frag ich mich

    nicht selten, wieso die nicht einfach wild leben dürfen. wenige

    von solchen tieren überleben wirklich lange in der freien natur,

    wobei "freie natur" natürlch nicht ganz stimmt, da die meisten

    sich immer noch in der nähe von menschen aufhalten.


    aber auf dem land sieht man sie teilweise in wäldern leben. und

    dann dürfen sie auch abgeschossen werden. dabei könnten hunde,

    die vllt in einem rudel leben und völlig wild sind, die funktion

    der wölfe übernehmen und zb die population von darmwild, hasen

    usw niedrig halten.


    ich finde, wir menschen haben so den drang über alles bestimmen

    zu wollen ... wir haben uns schon zu weit von der natur entfernt,

    um uns noch als teil der natur sehen zu können.


    das drückt sich dann in solchen ansichten aus, dass pets als eigen-

    tum von menschen deklariert werden.


    ich selbst habe zwei hunde zuhause. ich betrachte sie nicht als eigentum, sondern als teil des rudels. ich wuchs mit den beiden auf und bin nun vor allen anderen familienmitgliedern der rudelführer. somit auch verantwortlich für die beiden hunde.


    ich finde, wenn haustiere vor allem verantwortung bedeuten würden, nämlich rein durch entsprechende gesetzte wegen, könnte sich mit der zeit unser blick auf haustiere entscheidend ändern. vor allem würde das züchten und verkaufen von tieren sich drastisch reduzieren. und viele menschen würden schon deshalb weniger haustiere halten, weil sie diese nicht einfach so abschieben können. und wenn dann das misshandeln und mutwilliges töten von haustieren praktisch ein kapitalverbrechen wird, ein mensch also 25 jahre hinter gittern verbringt, nur weil er eine lästig gewordene hauskatze tot in der mülltonne entsorgte, dann haben wir vllt einen punkt erreicht, dass man haustiere nicht als eigentum betrachtet, sondern als mitgeschöpf, für das man eine hohe verantwortung trägt .. etwa so, wie Eltern es mit Kindern halten sollten, aber auch da haben wir heute noch zum teil die unterschwellige sichtweise von eigentum.

    dann könnte man sagen: Jesus starb für unsere sünden und deshalb gibts keine erbschuld mehr. wenn wir dennoch sündigen, dann aus freiem willen und auf eigene gefahr.


    ich mag das christentum, auch wenn ich nicht in einer kirche bin. alles ist so bigott widersprüchlich. die reinste quelle für ironische posts usw.


    was das mit dieser mutti angeht: der junge stammte wohl aus so'nem fundamental christlichen haushalt. hab das video zwar nur noch dunkel in erinnerung, aber der junge wurde anschliessend aus dem haus geworfen, auf die strasse gesetzt.


    daher denke ich, ganz auf dessen verwandte bezogen, sehen die es wahrscheinlich schon als sünde an, wenn man einfach nur schwul fühlt.

    genialer als den Teufel, finde ich die erfindung des freien willens.

    der macht den Teufel total überflüssig, weil wir nämlich selbst an dem schlamassel schuld sind, in dem wir leben.


    Gott ist auch wieder fein raus.


    und wie sagte eine mutter zu ihrem sohn in einem youtube vid, als er ihr widersprach, er habe es sich nicht ausgesucht schwul zu sein:


    "Du hast entschieden schwul zu sein und gesündigt. Denn Gott würde nie sowas wie dich erschaffen."


    (ist sinngemäß aus der erinnerung zitiert, die zggb etwas vage ist)

    ich war nie eingeschüchtert von älteren.

    ich hab einige sogar zum weinen gebracht,

    weil sie unmengen von text lesen mussten.


    anders als peers haben sie noch den drang,

    oder inneren zwang, zu lesen was auf den

    tisch kommt.


    ob das alter ne rolle spielt, hängt vom

    thema ab. zb wenn jmd der deutlich älter

    ist, über kram redet, der mich so gar nicht

    interessiert, aber in 100 jahren vielleicht

    interessieren könnte, wenn ich'n paar er-

    fahrungen mehr hinter mir habe und sicher

    anders denke, als ichs heute tue.

    hab da eher handfeste ansichten.


    wenn man mich fragen würde, was für ne theorie richtig ist

    würd ich auf alle theorien und moralansichten spucken und

    sagen:


    Kacke. Akzeptierts einfach und denkt über was nützliches

    nach. es gibt wichtigere dinge, um die man sich kümmern

    sollte. und wenn jmd behauptet homosexualität heilen zu

    können, zieht ihm eins mit nem gummihammer über und

    ab in die gummizelle mit ihm.


    bis er spontan selbst geheilt ist.