Beiträge von Jinxi
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Seryth jup, das ist in Planung. Wir werden das neue "Regelwerk" (sorry, mir fällt gerade kein anderer Begriff ein xD) step by step hochladen, sobald die Übernahme wirklich anläuft. Noch gibt es einiges zu klären und wir wollen euch natürlich nicht im Vorhinein Versprechen machen oder Dinge ansagen, die dann letztendlich vielleicht doch nicht so stattfinden werden/können wie ursprünglich geplant

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Ich will jetzt niemanden auf die Füße treten, aber ich halte generell von dem Begriff der "LGBT-Community" schon überhaupt nichts. Ich verstehe nicht wirklich, wie durch Sexualität eine Gemeinschaft entstehen soll. Klar man kennt ähnliche Probleme, steckt/steckte in ähnlichen Situation und hat mit ähnlichen Vorurteilen zu kämpfen. All das zeichnet für mich aber keine Gemeinschaft aus.
Oft habe ich das Gefühl, dass Ansichten einiger "Mitglieder" direkt für die ganze Gruppe gelten müssen,was für mich absoluter Schwachsinn ist.
Außerdem empfinde ich es häufig so, als würden sich die Mitglieder dieser "Community" häufig selber ausgrenzen und zwar so nach dem Motto: Ich werde ausgegrenzt, ergo bin ich was besonderes.
Auch das die "Community" sich häufig so laut stark präsentieren muss (z.B durch CSDs) und auf jeden kleinen Missstand mit dem Presslufthammer zeigen muss, ist glaube ich eher kontraproduktiv und verleitet andere eher um zum Augenverdrehen. Es macht einfach den Anschein, als wären alle Homos/Bis/Trans etc. so mega empfindlich und müssten immer im Mittelpunkt stehen.
Dazu kommt noch, dass ich sehr oft miterlebe, wie erwartet wird, dass Heteros alles über die "Community" wissen müssen, dabei bin ich als "Mitglied" schon total überfordert, mit den ganzen neuen Richtungen/Geschlechtern und den dazugehörigen Begrifflichkeiten. Das wirkt in meinen Augen ziemlich überzogen und kindisch.
Zum Schluss möchte ich noch kritisieren, dass in dieser "Community", die eigentlich für Toleranz stehen sollte, selber soviel Intoleranz herrscht. Vor allem Rassismus (besonders im Bezug auf den Islam) erlebe ich häufig, aber auch Intoleranz gegenüber eigener "Mitglieder" (z.B. der bekannte Zwist zwischen Homos und Bisexuellen).
Das waren jetzt mal ganz kurz meine Hauptkritikpunkte an der Szene und gleichzeitig auch die Gründe, warum ich mich nicht als Teil von ihr sehe.
Super Beitrag! In vielerlei Hinsicht teile ich auch deine Ansichten.
Allerdings kann ich nicht mit deinen ersten Sätzen übereinstimmen.
Ich finde schon, dass die Szene eine Daseinsberechtigung hat. Schon alleine aus historischen Gründen (durchgängige Diskrimierung, der Kampf für Gleichheit, etc - obwohl das heute ja auch wieder etwas anders ist) finde ich es nur vollkommen ersichtlich, dasd sich Menschen der selben Sexualität irgendwie miteinander verbunden fühlen.
Ist eigentlich nichts anderes, als z.b die Metal- oder Gothszene. Man teilt den gleichen Musikgeschmack, gleiche Werte und Weltanschauungen. Das verbindet.
Ansonsten geh ich absolut mit dir konform.
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PlayPuma kann man dir irgendwie behilflich sein?

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Ich finde ,in dem Moment wo.man sich vielleicht in die Szene zurückzieht und sowas ,grenzt man sich irgendwie selbst aus und sagt dass man zu etwas ,, anderem " dazu gehört bzw nicht wie alle anderen ist .
Ich persönlich finde aber auch Dinge wie CSD usw unsinnig weil.man damit wieder zum Ausdruck bringt dass man anders ist . Aber das ist ja jedem selbst überlassen wie er dass handhabt 🤷
Sehe ich recht ähnlich. Allerdings finde ich, dass ein Zusammengehörigkeitsgefühl dennoch etwas gutes ist. Zusammen in einer Szene aktiv zu sein, sich verbunden zu fühlen und austauschen zu können halte ich sogar durchaus für sehr wichtig. Davon profitiert man selbst und im besten Fall auch andere.
Aber bei dem CSD stimme ich dir zu.
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Haha, tja, die meisten müssen die frohe Kunde wahrscheinlich erst mal verdauen.
Vielen lieben Dank für deine Worte, Alex!
Wir -und ich denke mal, ich kann da stellvertrendend für meine Kollegen sprechen- freuen uns über jeden Support, jedes Feedback, jedes Lob und jede Kritik und dann direkt zu Beginn so liebe und aufbauende Worte zu hören, motiviert und macht zeitgleich auch Mut 😊🌈🌺
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So richtig zugehörig fühle ich mich selbst eigentlich gar nicht. Liegt sicher aber mit auch daran, dass ich nie Gruppen besucht habe und den CSD persönlich irgendwie zu laut und überfüllt finde. Ich mag solche Massenmengen überhaupt nicht, vor allem weil der CSD auch im Sommer stattfindet. Das ist eine Mischung, die mich vertreibt

Es ist zwar schön und gut wenn man familiär behandelt wird, aber von Fremden wie in einer Familie aufgenommen zu werden, ist für meinen Geschmack komisch und nicht verständlich. In der LGBTQ* Community hat man vielleicht Gemeinsamkeiten, aber gleich eine Familie zu sein, ist für mich ein Schritt zu weit. Ich möchte die Leute erst mal kennen lernen und selbst entscheiden, ob ich zu ihnen gehören will oder nicht.

Und ja, den ersten Part deiner Antwort kann ich auch soooo gut nachvollziehen. Der CSD ist auch absolut nichts meins
Zu voll. Zu viel Menschen, zu viel alles.Prinzipiell finde ich es eigentlich ganz schön, dass man eher freundlich in Empfang genommen wird. Aber auch hier kann ich dich verstehen...manchmal kann sowas auch sehr erdrückend und unangenehm sein.

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Ich muss sagen, was mich hauptsächlich stört ist das weit verbreitete Phänomen, dass manche Menschen ihre Sexualität über alles stellen.
Ich lese so oft: "Homo und stolz drauf!"
Wieso sollte man auf die eigene Sexualität stolz sein? Das hab ich noch nie verstanden und das werd ich wohl auch nie verstehen.
Soll jeder machen, wie er/sie will, aber meiner Ansicht nach gibt es da nichts, worauf man stolz sein könnte.
Ich kann stolz auf eine Leistung oder eine Tat sein. Vielleicht sogar darauf, wenn ich mich selbst als guten Menschen bezeichne und helfe, wo ich kann. Aber wieso auf meine Sexualität?
Dadurch wird Homosexualität und co. nur wieder als "anders", "besonders", "abweichend" dargestellt und genau das möchte ich eigentlich nicht.
Ich möchte genau so wie alle anderen behandelt werden.
Und ich möchte als gesamtes Individuum als etwas "besonderes" im Sinne von "einzigartig" wahrgenommen werden, aber nicht auf Grund meiner Sexualität 🤷
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Aloha ihr Lieben 👋😊
Ich war mir ehrlich gesagt nicht sicher, unter welche Kategorie ich dieses Thema packen sollte, denke aber, dass es doch recht gut hier her passt.
Dabei bin ich mit dem Titel nicht ganz zufrieden. Denn es geht nun nicht darum, dass von außen Kritik an der Szene ausgeübt wird, sondern darum, was ihr an der Szene kritisiert.
Um meine Frage nochmal genauer zu erläutern:
Im großen und ganzen gibt es wohl genügend Menschen unter uns, die die LGBTQ*-Szene als weitesgehend positiv und angenehm empfinden.
Klar, nicht jeder mag jeden, doofe Leute und private Diskrepanzen gibt es überall.
Aber LGBT Pride, CSD, etliche Facebookgruppen und Internetcomunities lassen vermuten, dass alles in allem ein familiäres Miteinander besteht, das ähnliche Werte, Weltanschauungen und Ansichten geteilt werden.
Doch mal abgesehen von den wenigen Individuen, mit denen ihr privat vielleicht nicht ganz so gut auskommt, was stört oder mögt ihr nicht an der LGBTQ*-Szene?
Fühlt ihr euch überhaupt zugehörig, oder haltet ihr von all dem rein gar nichts?
Es geht nun nicht darum, eine Personengruppe zu kritisieren oder rumzuhaten, mich interessiert, welche Eigenschaften, Mentalitäten, Ansichten o.ä, ihr nicht teilen könnt oder wollt.

Und immer dran denken: Eure Meinung ist okay, die der anderen User aber auch. ✌