Beiträge von Landmaus17

    TraceLight Die Diskussion über Liebe kenn ich auch, sogar aus dem heterosexuellen Kontext. "Gell, dir musss man auch einen malen." - "Die ist einfach zu anspruchsvoll." - "Dir ist ja keiner gut genug."

    Tut mit leid, dass ich vierzehnjähriges Mädchen keine "Beziehung" mit einem Jungen anfangen wollte, bei dessen Anblick ich höchstens denke: "Aha. Er lebt noch. Was interessiert mich das eigentlich?"?!

    Ich musste in letzter Zeit öfter an meinen (ehemaligen) Deutschlehrer denken, der damals zeigen wollte, wie gut er das System verstanden hat und im Unterricht die Bemerkung machte: "Es gibt ja heutzutage alles, divers und so. Schwule Männer sind ja auch keine Männer, die kreuzen ja auch auf dem Formular 'divers' an."

    Überflüssig zu sagen, dass er sich damit komplett zum Depp gemacht hat. Es folgten noch ein paar andere zweifelhafte Aussagen wie "Homosexuelle achten immer sehr darauf, dass sie gepflegt aussehen" (woraufhin ich mich mit einem Blick auf meinen fleckigen Pulli und einem "nee, eigentlich nicht" ganz casual bei meiner Banknachbarin outete). Nach dieser Stunde war seine Glaubwürdigkeit dann endgültig beim Teufel.


    Kennt ihr auch solche Geschichten von Leuten, die besser einfach den Mund gehalten hätten? (Wart ihr selbst diese Leute? 🤭) Erzählt mal!

    LeGar ich schau auch wenig auf Klamotten, aber meine Sorge wäre eher, dass ich jemandem mit dem Code ein Kompliment für komplett abgeranzte Turnschuhe machen würde

    ... weil mir langweilig ist und ich gespannt bin, wie viele Leute antworten werden.


    Mir ist letztens aufgefallen, dass ich z. B. in Jugendherbergen ein ganz anderer Frühstückstyp bin als zu Hause. Normalerweise frühstücke ich ziemlich "unordentlich", also einfach wahllos irgendwas essen, was gerade da ist, und meistens noch vor dem Mittagessen was vom Bäcker holen. Wenn ich auswärts essen muss, verwandle ich mich immer in den disziplinierten Käsesemmel-Typ, der genug isst und nicht nochmal vor dem Mittagessen zum Bäcker muss.

    Kennt ihr dieses Phänomen bzw. geht es euch auch so?

    Wie der Titel schon sagt, der Bruder einer Klassenkameradin führt für seine Masterarbeit eine Studie durch. Zielgruppe sind diejenigen, die dieses oder nächstes Jahr Abitur machen. Das Ausfüllen dauert nur eine Viertelstunde und außerdem könnt ihr euch noch zu einem Gewinnspiel anmelden, wo 15 mal 25€ verlost werden.

    Zur Studie geht es hier.

    Geschockt stellte ich vor zwei jahren fest, dass meine sis FF schrieb ... Harry/Draco fancy stuff.

    Geschockt deshalb, weil sie etwas phobisch zu lesbischen mitschwestern steht oder stand.

    Hat sich wohl inzwischen etwas gelegt.

    Es ist tatsächlich so, dass ich (immer abhängig von der Qualität) ein Riesenfan von Drarry-Fluff bin. Allerdings muss man die Canon-Charaktere von den Fanfiction-Charakteren deutlich unterscheiden. Teilweise ist auch noch eine Unterscheidung innerhalb des Fan-Universums nötig, aber wenn man das im Kopf alles sortiert hat, kann man meiner Meinung nach sehr viele verschiedene Arten von Geschichten genießen.

    Also, speziell darauf bezogen kenne ich es nicht - weil ich nur eine einzige queere Person persönlich kenne - aber ich war früher ab und zu bei einer Art Begabungsstützpunkt. Da haben sich also Leute getroffen, die alle nachweislich viel mit z. B. Musik oder Zeichnen zu tun hatten, und tatsächlich bin ich mit denen immer viel schneller ins Gespräch gekommen und hab mich mehr auf der gleichen Wellenlänge gefühlt als bei irgendwelchen beliebigen Gleichaltrigen.

    Also, ja, das kann ich nachvollziehen.

    Ich versuche jetzt einfach mal, dieses Thema wiederzubeleben 😊 weil ich es sehr interessant finde, dass Leute sich wirklich mit Film- und Seriencharakteren identifizieren. Also, wirklich identifizieren, mit richtigen Ähnlichkeiten.

    Ich glaube, ich wäre noch am ehesten Shannon aus Alice Hoffmanns "Turtle Moon"... was ein Roman ist... den ich noch nicht mal fertig gelesen hab. Shannon will sich eigentlich mehr auf die Schule konzentrieren und einen anständigen Abschluss machen, aber stattdessen macht sie gar nichts. Erinnert mich sehr an mich selbst.

    Oder vielleicht Toni aus "Allein unter Bauern", zumindest was das Auf-der-Parkbank-sitzen angeht.

    (Oder Jack Sparrow. Jack Sparrow ist cool.)


    Und ich hätte noch eine Figur, die ich sehr cool finde, weil ich gern irgendwann auch so wäre: Chief Vick vom Santa Barbara Police Department aus der Serie "Psych".

    Sie hat einen Job (da fängt es schon an...), genauer gesagt eine Führungsposition, einen Haufen kompetente Leute und Shawn Spencer unter sich, sie hat den Überblick, sie ist wahnsinnig heiß und zum Schluss gibt's immer ein Happy End.

    littleBastard Ja, Exilliteratur und Trümmerliteratur finde ich auch gut. Wenn auch nicht bis zu dem Punkt, wo ich mich gezielt danach umschauen würde.

    Die Storylines, die ich gern lesen würde, schreibe ich eher mit eigenen Geschichten. Bei Fanfiction ist es halt so, dass ich mir zum Arbeiten ein paar von den (meinem Gefühl nach) populärsten Sachen rausgesucht hab, wonach dieser Charakter bisexuell und jener mit einem anderen befreundet sei. Einfach deshalb, weil das im AO3-Universum schon so war, als ich dazugekommen bin.

    (Ich hoffe einfach mal, dass die Moderatoren das Thema besser in eine Kategorie einordnen können als ich.)


    Ich hab neulich auf jetzt.de, einem Ableger der Süddeutschen Zeitung, einen Artikel über Fanfiction gelesen. Demzufolge schreiben sich vor allem queere Menschen mit Fanfictions in die Sichtbarkeit, weil sie sich in der Mainstream-Literatur unterrepräsentiert fühlen. (Entschuldigt meine Formulierungen, ich hab gerade keine Lust, über elegantere Ausdrucksweise nachzudenken.) Mich hat das ehrlich gesagt ein bisschen überrascht (oder auch nicht), weil ich mir beim Schreiben eigentlich nie bewusst denke: "Hm, jetzt schreibe ich mich mal in die Sichtbarkeit! Lass uns ein Zeichen setzen für queere Hexen und Zauberer!", aber dass das von jetzt.de so dargestellt wird, war sowieso wieder klar. Bei mir persönlich ist die Sichtbarkeit also einfach ein netter Nebeneffekt des Schreibens und Veröffentlichens.


    Nachdem ich besonders gern auf AO3 (Archive of our own) meine wertvolle Lebenszeit mit Minerva McGonagall & Severus Snape Fanfictions verschwende und auch selbst auf der Plattform veröffentliche, hab ich mich also gefragt, ob hier im Forum noch mehr Leute sind, die gern Geschichten auf AO3 lesen oder veröffentlichen. Klar gibt es auch Wattpad und ffnet und noch eine Menge andere Plattformen, von denen ihr gern erzählen könnt, aber damit kenne ich mich absolut nicht aus.

    Uuund... wir können uns natürlich gerne über unsere Fandoms unterhalten und uns dabei an sinnlosen Details aufhängen.

    Alsooo...

    das klingt jetzt vielleicht recht negativ, aber mich motiviert es schon sehr, dass ich zu Hause ausziehen kann, sobald ich einen Job hab 🙃

    Oder ein Praktikum im Ausland, wo ih dann ein Wohnheimzimmer bekomme. Oder eine Ausbildung in einer Stadt, die zu weit ist, um jeden Tag mit dem Bus oder Zug hinzupendeln. (Was nicht schwer ist, weil ich auf dem Land wohne.)

    Joah, und das motiviert mich dann, mich dafür überhaupt zu bewerben.