Das Centrum Schwule Geschichte e.V. präsentiert Interessierten eine neue Ausstellung zum Thema Coming-Out heute und gestern. Schwule und Lesben erzählen von ihrem inneren und äußeren Coming-out.
Das Coming out ist ein einschneidender und häufig schwieriger Akt. Wir wollen persönliche Erfahrungen beim eigenen Coming out darstellen, daneben sollen Vorstellungen und Meinungen über das Coming out dokumentiert werden: Theorien aus der Wissenschaft und Berichte in Zeitschriften, Artikel in Ratgeberbüchern und Statistiken etc..
Angefangen hat es vielleicht mit 13, als ich Karneval mit zwei Freundinnen aufgetreten bin als Engelchen verkleidet, drei Engelchen von der Ursulinenschule, und wir haben erzählt, dass wir unsere Lehrer beschützt haben und so. Da hatten wir eine Souffleuse und die hat mir sehr gut gefallen und ich habe mich in die verliebt, aber das habe ich nicht so ganz verstanden, und hab dann eher gedacht, ich find sie einfach nur toll, und ich möchte mit ihr reden, sie könnte mich verstehen.
Das Konzept der Ausstellung sieht vor, Biographien in den Mittelpunkt zu stellen. Lesben und Schwule, zwischen 18 und 80 Jahr alt - wir wollen verschiedene Epochen und Verhaltensmuster und Reaktionen von außen berücksichtigen. Dass die Umwelt, die Gesellschaft, der Freundeskreis und die Familie 1950 und 2000 verschieden auf diesen Akt reagieren, ist jedem bewusst, solche Unterschiede
wollen wir aber konkret, erfahrbar machen. Gut 10 Personen, Lesben und Schwule, kommen zu Wort. Die Ausstellung rückt diese Berichte Betroffener in den Mittelpunkt. Zu Stichworten, die in diesen Berichten fallen, werden zusätzliche Informationstafeln angeboten, als Beispiele: Zeitschriften und Ratgeberbücher, Internet, Coming-out-Selbsthilfegruppen, Schwulen-/Lesbenzentren, Ideale / Vorbilder, Rollenbilder Mann / Frau, Arbeitswelt.
Ich stand nie auf Boy-Groups, ich hab das immer abgelehnt, dass Mädchen für Jungs so schreien, ich hab gedacht, wie blöd muss man denn sein und für einen Jungen schreist du niemals. Aber dann stand ich selber auf einem Konzert, das war damals noch Tic-Tac-Toe, und da hab ich selber geschrieen, ich fand nämlich immer schon girlgroups super.
Kurzfilme, wie sie im Internet immer beliebter werden, ergänzen die Ausstellungstafeln: Eine Gruppe von Jugendlichen aus dem anyway produziert und montiert Kurzfilme zum Thema Coming out: Sowohl künstlerische Formen der Darstellung als auch dokumentarische und journalistische Formen werden den Besuchern präsentiert. Einige Beispiele dieser Arbeit sollen auch ins Internet gerückt werden, die vollständige Version ist in der Ausstellung zu besichtigen.
Dann hab ich einen Wechsel nach Köln gemacht, während des Studiums, und da hab ich das sofort wahrgenommen, dass es Schwule gibt in Köln und dass es schwule Ecken gibt in Köln, den Aachener Weiher zum Beispiel. Außerdem war da damals dieses Kino am Ebertplatz, die hatten eine Zeitlang einen Filmclub, der nannte sich x-sreen und zeigte schwule Pornos. Ich hab mir gedacht, Mensch, da gehst du mal hin, und dann fand ich das unglaublich geil.
Gemeinsame Ausstellung von
Centrum Schwule Geschichte und anyway
Lesben und Schwule aus / in Köln. Berichte, Fakten, Videos. Alte und junge Schwule und Lesben erzählen von ihrem inneren und äußeren Coming-out - über Schwierigkeiten mit sich selbst, in ihren Familie und mit Kolleg/Innen, über ihren Weg in die Szene und vom neuen Selbstbewusstsein.
anyway: Kamekestraße 14 / Ecke Bismarckstraße
vom 27. Okt. bis 24. Nov.: Sa. und So. 15 bis 18 h
inclusive Lange Nacht der Kölner Museen
Laut US-Studie ein Viertel aller Gamer homosexuell. Warum wir uns von den muskelbepackten Game-Figuren aus der Konserve so hingezogen fühlen erforscht die Universität von Illinois.
Ein kurzer Blick, ein knappes Lächeln. Für viele ist eine Urlaubsromanze nur ein kleiner Flirt oder ein prickelndes Abenteuer, das nach ein paar Wochen wieder ihr Ende nimmt. Ganz anders ist es für den jungen Elias.
Am Samstag den 17 Juli 2010 feiert die amitabha ihren dritten Geburtstag und lädt zum Feiern nach Düsseldorf ein. Für die Bässe am abend ist neben Resident-DJ addicted der smarte DJ Timy Flair zuständig.
Den sicheren und rechtsgültigen Austausch elektronischer Dokumente zwischen Bürgern, Behörden und Unternehmen soll De-Mail bieten. Jetzt, vor Inkraftreten des nötigen Gesetzes, kann man seine Adresse vorregistrieren.